Sun Weg nach oben frei




02.02.01 00:00
Nice*Letter

Den Analysten von „Nice*Letter“ zufolge will Sun Microsystems (WKN 871111) verstärkt ins Softwareentwicklergeschäft einsteigen, insbesondere mit webfähigen Applikationen.

Die Konkurrenz wozu z. B. Microsoft, IBM, Hewlett-Packard und Oracle gehören würden, hätten die Richtung Web-Software schon vor geraumer Zeit eingeschlagen. Das Unternehmen habe den Einstieg schon seit längerem vorgehabt, realisiere dies jedoch erst jetzt. Am 5. Februar werde eine dreitägige Analystenkonferenz einberufen, was ebenfalls zeige, wie wichtig dieser Schritt für Sun sei. Bei der Konferenz solle das Projekt unter dem Codenamen „Brazil“ präsentiert werden.

Brazil solle keine klassische Software sein, die auf einem PC oder Kleincomputer installiert werde, da dieser Bereich Microsoft gehöre. Es sei eine Art „Software als Service“-Architektur. Die Analysten gehen davon aus, dass es eine Antwort auf Microsofts „net“- Initative sein werde.

Außerdem habe der Konzern die Palette im Kerngeschäft, dem Server-Bereich, mit einem Low-Cost-Server auf Linux-Basis erweitert, der zusammen mit Cobalt Network, der Tochtergesellschaft von Sun, entwickelt worden sei und ab 1.000 USD erhältlich sei.

Man wolle noch weiter an den Erzrivalen Microsoft herantreten. Dies betreffe die neueste Version von „StarOffice“, was ein Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogramm sei. Das Paket sei via Internet verfügbar und habe es inzwischen zu einer vollwertigen Alternative zum „Microsoft Office“ geschafft.

Mit dieser neuen Ausrichtung werde der Konzern auch die Analysten wieder auf seien Seite ziehen. Auch seien die zuletzt vorgelegten Zahlen planmäßig ausgefallen. Mit einem nachhaltigen Durchbrechen der 38-Tage-Linie sei außerdem der Weg bis 52 EUR nach oben frei.








 
 
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