Sulzer Marketperformer




26.07.01 11:16
GZ-Bank

Die Analysten der GZ-Bank bewerten die Sulzer-Aktie (WKN 854367) mit Marketperformer.

Die Verifizierung der Aussage des Sulzer-CEO´s Fred Kindle, wonach dieser erst dann zufrieden ist, wenn der Aktienkurs wieder steigt, bedarf nach Ansicht der GZ-Bank in erster Linie einem schwierigen und vor allem konsequenten Konzernumbau. Nach dem dramatischen Kursrutsch, den die Aktionäre des Schweizer Industrieunternehmens in den vergangenen Monaten habe durchleben müssen, dürfte allerdings zunächst einmal Schadensbegrenzung an der Tagesordnung stehen. Nachdem Sulzer in den vergangenen Wochen verstärkt mit dem Spin-off des Problemfalls Sulzer Medica, der Abwehr des feindlichen Übernahmeangebots durch InCentive sowie der vorzeitigen Ablösung einer Wandelanleihe beschäftigt gewesen sei, rechneten die Analysten nun damit, dass sich der Konzern in den kommenden Monaten verstärkt auf die neuen strategischen und operativen Zielsetzungen und Herausforderungen konzentrieren werde.

Dabei sei es das erklärte Ziel des Unternehmens sich auf diejenigen Branchen zu konzentrieren, die entweder über interessante Wachstumsperspektiven verfügten, oder aber nur geringfügig von zyklischen Schwankungen tangiert würden. Eine Diversifikationsstruktur, die nach Ansicht der Analysten der GZ-Bank zwar vielversprechend, aber derzeit nur bedingt und mit großem Restrukturierungsaufwand umsetzbar erscheint. Nach Unternehmensangaben erfüllten unter anderem die Branchen Energie sowie Papier und Zellstoff derartige Anforderungen. Daneben erschienen nach Ansicht der Researchexperten aber auch die Brennstoffzellen-Aktivitäten von Sulzer Hexis in der Lage, langfristig zusätzliches Wachstumspotenzial zu generieren.

Langfristig biete Sulzer in Anbetracht des derzeit niedrigen Kursniveaus, vor allem für den Fall einer erfolgreichen Umstrukturierung, durchaus interessante Perspektiven. Daneben scheine aktuell eine Vielzahl der Belastungen ausreichend in den Kursen eskomptiert zu sein. Die Unwägbarkeiten, die bis zur endgültigen Umsetzung der neuen Performancestrategie bestünden, sollten allerdings nicht völlig außer Acht gelassen werden. Auch unter charttechnischen Überlegungen bedürfe es nach den starken Kursverlusten der Vergangenheit zunächst einer deutlicheren Bodenbildung, ehe dann wieder an eine nachhaltige Kurserholung zu denken sei.

Die Experten der GZ-Bank stufen die Aktien von Sulzer zunächst von Underperformer auf Marketperformer herauf.








 
 
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