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Die Analysten von M.M. Warburg & CO. stufen die Aktien von Stinnes (WKN 726430) nach wie vor mit "kaufen" ein.
Stinnes habe mit der Veröffentlichung der Zahlen für die ersten 9 Monate die optimistischen Ergebniserwartungen erfüllt. Das EBIT habe mit 244 Mio. Euro den Analysten-Schätzung entsprochen. Das Betriebsergebnis und der Konzernüberschuss seien mit 188 Mio. Euro (erwartet 184 Mio. Euro) bzw. 112 Mio. Euro (erwartet: 109 Mio. Euro) etwas besser ausgefallen. Der Außenumsatz sei allerdings etwas weniger stark als von den Analysten prognostiziert und zwar um 4% auf 9,4 Mrd. Euro gestiegen (erwartet: 9,5 Mrd. Euro). Im wesentlichen sei die Abweichung auf die nicht im Vorfeld veröffentlichte Ausgliederung der Bahnaktivitäten in das Joint-Venture mit der Deutschen Bahn (Railog) zurückzuführen.
Durch die vorgenommene Entkonsolidierung sei ein Umsatzvolumen von ca. 100 Mio. Euro entfallen. Der Ergebniseffekt sei vernachlässigbar. Die Abwertung der schwedischen Krone gegenüber dem Euro habe zu Umsatzeinbußen von ca. 25 Mio. Euro geführt. Die unmittelbaren Auswirkungen aus den Anschlägen vom 11. September seien für den Konzern gering. Durch die Sperrung des Luftraums hätten sich Umsatzeinbußen von rund 8 Mio. Euro ergeben. Die Auswirkungen auf das EBIT hätten ca. 4 Mio. Euro betragen.
Im 3. Quartal habe sich die Lage für Stinnes verschlechtert. Im Geschäftsbereich Verkehr habe Stinnes einen Umsatz- und Ergebnisrückgang verzeichnet, während die Analysten von einer stabilen Entwicklung ausgegangen seien. Der Umsatz sei um 5% auf 1,4 Mrd. Euro (erwartet: 1,5 Mrd. Euro), das EBIT um 12% auf 34 Mio. Euro (erwartet: 39 Mio. Euro) und das Betriebsergebnis um 3% auf 27 Mio. Euro gefallen (erwartet: 31 Mio. Euro). Ursache für die Abweichungen seien im wesentlichen die o.g. Entkonsolidierung der Bahnaktivitäten, die abgewertete Schwedenkrone sowie die unmittelbaren Folgen der Terroranschläge gewesen, die sich im Geschäftsbereich Verkehr wesentlich stärker auswirken würden als auf Konzernebene.
Ausgeglichen worden sei diese negative Entwicklung durch ein besser als erwartetes Ergebnis im Geschäftsbereich Sonstiges (Randaktivitäten sowie die Verwaltung und nicht operative Bereiche). Hintergrund hierfür sei die Auflösung von Rückstellungen für das Optionsprogramm, die zu einem Ertrag von ca. 4,5 Mio. Euro geführt habe. Das Optionsprogramm basiere auf der überdurchschnittlichen Kursentwicklung der Stinnes-Aktie zum MDAX (6-Monatsdurchschnitt). Da sich der Aktienkurs in diesem Jahr schlechter als der MDAX entwickelt habe (im Vorjahr deutlich besser), habe ein Teil der Rückstellungen aufgelöst werden können. Da die im letzten Jahr umfangreich gebildeten Rückstellungen nicht komplett aufgelöst worden seien, erwarte man nur geringen Rückstellungsbedarf trotz des von den Analysten erwarteten Kursanstiegs der Stinnes-Aktie.
Stinnes halte es für schwierig, im laufenden Geschäftsjahr das EBIT-Ziel von 315 Mio. Euro und ein deutlich höheres Betriebsergebnis zu erreichen. Dennoch halte der Konzern an seinem Ausblick fest. Die Analysten gingen davon aus, dass das EBIT-Ziel leicht verfehlt werde (EBIT 2001e: 312 Mio. Euro, +24% bereinigt). Die Abweichung halte man allerdings für so gering, dass eine Gewinnwarnung nicht erforderlich sei.
Das Kursziel von 31 Euro basiere auf den Daten des Bewertungsvergleichs mit den Wettbewerbern und dem MDAX. Obwohl 2002 für Stinnes ein schwieriges Geschäftsjahr werde, bekräftige man die Kaufempfehlung. Die gute Wettbewerbsposition, die Produktivitätsverbesserungen und die Synergieeffekte aus der Übernahme von HCI würden dafür sorgen, dass das Ergebnis trotz eines schwachen Umsatzwachstums deutlich steigen werde. Zusätzliche Dynamik erwarte man aus dem Trend zur Auslagerung der Logistik, der sich im nächsten Jahr verstärken dürfte.
Somit lautet die Anlageempfehlung der Analysten von M.M. Warburg & CO für die Stinnes-Aktie nach wie vor "kaufen".
Stinnes habe mit der Veröffentlichung der Zahlen für die ersten 9 Monate die optimistischen Ergebniserwartungen erfüllt. Das EBIT habe mit 244 Mio. Euro den Analysten-Schätzung entsprochen. Das Betriebsergebnis und der Konzernüberschuss seien mit 188 Mio. Euro (erwartet 184 Mio. Euro) bzw. 112 Mio. Euro (erwartet: 109 Mio. Euro) etwas besser ausgefallen. Der Außenumsatz sei allerdings etwas weniger stark als von den Analysten prognostiziert und zwar um 4% auf 9,4 Mrd. Euro gestiegen (erwartet: 9,5 Mrd. Euro). Im wesentlichen sei die Abweichung auf die nicht im Vorfeld veröffentlichte Ausgliederung der Bahnaktivitäten in das Joint-Venture mit der Deutschen Bahn (Railog) zurückzuführen.
Durch die vorgenommene Entkonsolidierung sei ein Umsatzvolumen von ca. 100 Mio. Euro entfallen. Der Ergebniseffekt sei vernachlässigbar. Die Abwertung der schwedischen Krone gegenüber dem Euro habe zu Umsatzeinbußen von ca. 25 Mio. Euro geführt. Die unmittelbaren Auswirkungen aus den Anschlägen vom 11. September seien für den Konzern gering. Durch die Sperrung des Luftraums hätten sich Umsatzeinbußen von rund 8 Mio. Euro ergeben. Die Auswirkungen auf das EBIT hätten ca. 4 Mio. Euro betragen.
Ausgeglichen worden sei diese negative Entwicklung durch ein besser als erwartetes Ergebnis im Geschäftsbereich Sonstiges (Randaktivitäten sowie die Verwaltung und nicht operative Bereiche). Hintergrund hierfür sei die Auflösung von Rückstellungen für das Optionsprogramm, die zu einem Ertrag von ca. 4,5 Mio. Euro geführt habe. Das Optionsprogramm basiere auf der überdurchschnittlichen Kursentwicklung der Stinnes-Aktie zum MDAX (6-Monatsdurchschnitt). Da sich der Aktienkurs in diesem Jahr schlechter als der MDAX entwickelt habe (im Vorjahr deutlich besser), habe ein Teil der Rückstellungen aufgelöst werden können. Da die im letzten Jahr umfangreich gebildeten Rückstellungen nicht komplett aufgelöst worden seien, erwarte man nur geringen Rückstellungsbedarf trotz des von den Analysten erwarteten Kursanstiegs der Stinnes-Aktie.
Stinnes halte es für schwierig, im laufenden Geschäftsjahr das EBIT-Ziel von 315 Mio. Euro und ein deutlich höheres Betriebsergebnis zu erreichen. Dennoch halte der Konzern an seinem Ausblick fest. Die Analysten gingen davon aus, dass das EBIT-Ziel leicht verfehlt werde (EBIT 2001e: 312 Mio. Euro, +24% bereinigt). Die Abweichung halte man allerdings für so gering, dass eine Gewinnwarnung nicht erforderlich sei.
Das Kursziel von 31 Euro basiere auf den Daten des Bewertungsvergleichs mit den Wettbewerbern und dem MDAX. Obwohl 2002 für Stinnes ein schwieriges Geschäftsjahr werde, bekräftige man die Kaufempfehlung. Die gute Wettbewerbsposition, die Produktivitätsverbesserungen und die Synergieeffekte aus der Übernahme von HCI würden dafür sorgen, dass das Ergebnis trotz eines schwachen Umsatzwachstums deutlich steigen werde. Zusätzliche Dynamik erwarte man aus dem Trend zur Auslagerung der Logistik, der sich im nächsten Jahr verstärken dürfte.
Somit lautet die Anlageempfehlung der Analysten von M.M. Warburg & CO für die Stinnes-Aktie nach wie vor "kaufen".
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