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Die Investmentexperten von UBS Warburg raten auch weiterhin dazu, die Stinnes Aktie (WKN 726430) zu halten.
Im Verlaufe des 3. Fiskalquartals 2001 hätten sich trotz der insgesamt starken Resultate der ersten 9 Monate bei Stinnes einige besorgniserregende Trends bemerkbar gemacht. So sei etwa in den ersten 9 Monaten des Jahres 2001 ein gesamtes zu Grunde liegendes Umsatzwachstum von 17,6% bei einem ausgewiesenen EBIT Wachstum von 14,3% erzielt worden. Im 3. Fiskalquartal sei der Umsatz jedoch um lediglich 7,6% gestiegen. Das EBIT Wachstum hätte im Quartal 8,2% betragen und sei nur aufgrund der Übernahme von HCI erreicht worden. Ohne diese Übernahme wäre das EBIT nach Ansicht der Analysten im 3. Fiskalquartal 2001 um 5% zurück gegangen.
Ohne Zweifel habe das organische Wachstum des Unternehmens unter den Auswirkungen des 11. Septembers gelitten. Dennoch könnten negative Gewinntrends den Logistikkonzern noch bis in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2002 belasten. Gründe hierfür seien eine schwache Nachfrage und hoher Preisdruck in allen 3 Hauptdivisionen des Unternehmens. Daher hätten sich die Experten entschlossen, ihre EPS Prognosen für die Geschäftsjahre 2001 und 2002 um 5 bzw. 7% auf 1,80 bzw. 2,11 Euro zu kürzen.
Die faire Bewertung der Aktie würden die Investmentbanker nun nicht mehr bei 26,6 Euro, sondern bei 25,6 Euro sehen. Um zu diesem Kursziel zu gelangen, hätten sie vom Nettovermögenswert der Werkstoffdivision einen 10%igen Discount in Abzug gebracht. Zuvor hätten sie das Wertpapier mit dem vollen Nettovermögenswert bewertet. Derzeit würde die Aktie zum 5,6-fachen des Quotienten aus EV und EBITDA oder einem KGV von 10,1 auf der Grundlage der für 2002 erwarteten Ergebnisse gehandelt und sei damit eher bescheiden bewertet.
Im Gegensatz zu den Mitwettbewerbern, die im laufenden Geschäftsjahr vielfach Einbußen hätten hinnehmen müssen, hätte Stinnes 2001 bislang durch ein starkes Wachstum im zweistelligen Prozentbereich überrascht. Da sich das geschäftliche Umfeld sämtlicher Divisionen jedoch weiter verschlechtern würde, könnten die Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2002 und 2003 weiter unter Druck geraten.
Aufgrund dieser Analyse raten die Experten von UBS Warburg auch weiterhin dazu, die Stinnes Aktie zu halten.
Im Verlaufe des 3. Fiskalquartals 2001 hätten sich trotz der insgesamt starken Resultate der ersten 9 Monate bei Stinnes einige besorgniserregende Trends bemerkbar gemacht. So sei etwa in den ersten 9 Monaten des Jahres 2001 ein gesamtes zu Grunde liegendes Umsatzwachstum von 17,6% bei einem ausgewiesenen EBIT Wachstum von 14,3% erzielt worden. Im 3. Fiskalquartal sei der Umsatz jedoch um lediglich 7,6% gestiegen. Das EBIT Wachstum hätte im Quartal 8,2% betragen und sei nur aufgrund der Übernahme von HCI erreicht worden. Ohne diese Übernahme wäre das EBIT nach Ansicht der Analysten im 3. Fiskalquartal 2001 um 5% zurück gegangen.
Die faire Bewertung der Aktie würden die Investmentbanker nun nicht mehr bei 26,6 Euro, sondern bei 25,6 Euro sehen. Um zu diesem Kursziel zu gelangen, hätten sie vom Nettovermögenswert der Werkstoffdivision einen 10%igen Discount in Abzug gebracht. Zuvor hätten sie das Wertpapier mit dem vollen Nettovermögenswert bewertet. Derzeit würde die Aktie zum 5,6-fachen des Quotienten aus EV und EBITDA oder einem KGV von 10,1 auf der Grundlage der für 2002 erwarteten Ergebnisse gehandelt und sei damit eher bescheiden bewertet.
Im Gegensatz zu den Mitwettbewerbern, die im laufenden Geschäftsjahr vielfach Einbußen hätten hinnehmen müssen, hätte Stinnes 2001 bislang durch ein starkes Wachstum im zweistelligen Prozentbereich überrascht. Da sich das geschäftliche Umfeld sämtlicher Divisionen jedoch weiter verschlechtern würde, könnten die Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2002 und 2003 weiter unter Druck geraten.
Aufgrund dieser Analyse raten die Experten von UBS Warburg auch weiterhin dazu, die Stinnes Aktie zu halten.
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