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Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der im MDAX notierten Stinnes AG (WKN 726430) von "akkumulieren" auf "halten" herunter, obwohl das Kursziel von 25 auf 26 Euro erhöht wird.
Stinnes habe für das Jahr 2001 ein solides Bilanzergebnis vorgelegt. Das EBIT habe 317,2 Mio. Euro betragen und der operative Cash Flow erhöhte sich auf 481 Mio. Euro (74% gegenüber dem Vorjahr), was man bei der Commerzbank angesichts des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds 2001 als positiv verbuche.
Nachdem Anfang 2002 ein ordentlicher Start hingelegt worden sei, habe die Unternehmensleitung einen vielversprechenden Ausblick für das Gesamtjahr abgegeben, und vor dem Hintergrund eines freundlicheren makroökonomischen Ausblicks korrigiere man bei der Commerzbank die Finanzprognosen leicht nach oben.
Bei einem Umsatzzuwachs von 2,3% gegenüber dem Vorjahr und einem EBIT von 317,2 Mio. Euro (verglichen mit der Commerzbank-Schätzung von 315,6 Mio. Euro) habe Stinnes ordentliche Zahlen vorlegen und auch sein ursprüngliches im ersten Halbjahr 2001 gesetztes Ziel erreichen können. Die EBIT-Marge des Schenker-Geschäfts (Transportwesen) weite sich auf 2,6% aus, nachdem sie im Vorjahr bei 2,3% gelegen habe, und im Geschäftsbereich Brenntag klettere sie auf 3,4% von 3,3%. Allerdings wirke sich die mangelnde Nachfrage seitens der Stahlindustrie weiterhin negativ auf den Unternehmensbereich Interfer (Werkstoffe) aus, so dass dort ein rückläufiges EBIT von 26% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet worden sei. Insgesamt habe das Konzern-EBIT von reduzierten Rückstellungen für Aktienbezugsrechte in Höhe von geschätzten 18 Mio. Euro profitiert, was zu einem EBIT von über 300 Mio. Euro geführt habe. Das EpA von 1,80 Euro falle aufgrund von 12,5 Mio. Euro teuren Umstrukturierungen im Stahlbereich unter den Erwartungen aus.
Die meisten Unternehmensbereiche von Stinnes seien gut in das neue Jahr 2002 gestartet, insbesondere der Luftfrachtbereich habe eine 5% höhere Nachfrage verzeichnen können als letztes Jahr. Die Unternehmensleitung gehe von einem 9%igen EBIT-Wachstum für das Gesamtjahr aus. Unter dem Eindruck eines sich verbessernden Konjunkturklimas erhöhe man bei der Commerzbank das EBIT-Wachstumsziel auf 8,1% von 6,5%, womit man nun ein EBIT von 343 Mio. Euro prognostiziere.
Stinnes habe erneut bestätigt, dass E.ON den Verkauf seiner Stinnes-Anteile plane. Übernahmeverhandlungen mit Investoren seien bislang erfolglos geblieben, und eine Zweitplatzierung (eine erste Tranche von 20% erscheine realistisch) könne im zweiten Halbjahr 2002 durchgeführt werden.
Nach der jüngsten kräftigen Kursentwicklung habe Stinnes das Kursziel erreicht. Die Aktie sei mit dem 10,8-fachen des für 2003e geschätzten EpA bewertet, was man nun für fair erachte. Dies ein günstiger Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen.
Vor diesem Hintergrund wird bei der Commerzbank die Stinnes-Aktie auf "halten" herabgestuft.
Stinnes habe für das Jahr 2001 ein solides Bilanzergebnis vorgelegt. Das EBIT habe 317,2 Mio. Euro betragen und der operative Cash Flow erhöhte sich auf 481 Mio. Euro (74% gegenüber dem Vorjahr), was man bei der Commerzbank angesichts des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds 2001 als positiv verbuche.
Nachdem Anfang 2002 ein ordentlicher Start hingelegt worden sei, habe die Unternehmensleitung einen vielversprechenden Ausblick für das Gesamtjahr abgegeben, und vor dem Hintergrund eines freundlicheren makroökonomischen Ausblicks korrigiere man bei der Commerzbank die Finanzprognosen leicht nach oben.
Die meisten Unternehmensbereiche von Stinnes seien gut in das neue Jahr 2002 gestartet, insbesondere der Luftfrachtbereich habe eine 5% höhere Nachfrage verzeichnen können als letztes Jahr. Die Unternehmensleitung gehe von einem 9%igen EBIT-Wachstum für das Gesamtjahr aus. Unter dem Eindruck eines sich verbessernden Konjunkturklimas erhöhe man bei der Commerzbank das EBIT-Wachstumsziel auf 8,1% von 6,5%, womit man nun ein EBIT von 343 Mio. Euro prognostiziere.
Stinnes habe erneut bestätigt, dass E.ON den Verkauf seiner Stinnes-Anteile plane. Übernahmeverhandlungen mit Investoren seien bislang erfolglos geblieben, und eine Zweitplatzierung (eine erste Tranche von 20% erscheine realistisch) könne im zweiten Halbjahr 2002 durchgeführt werden.
Nach der jüngsten kräftigen Kursentwicklung habe Stinnes das Kursziel erreicht. Die Aktie sei mit dem 10,8-fachen des für 2003e geschätzten EpA bewertet, was man nun für fair erachte. Dies ein günstiger Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen.
Vor diesem Hintergrund wird bei der Commerzbank die Stinnes-Aktie auf "halten" herabgestuft.
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