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Die Analysten des Bankhauses Reuschel halten die Aktie des Logistik-Dienstleisters Stinnes (WKN 726430) für ein attraktives Investment.
Die Gesellschaft sei eines der global dominierenden Logistikunternehmen mit einem Umsatz von 11,8 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Die Verkehrs-Sparte, die mit der Tochtergesellschaft Schenker in Europa Marktführer sei, hätte mit den Bereichen Europäischer Landverkehr, Luft- und Seefahrt sowie Logistische Systeme im Vorjahr etwa 5,2 Mrd. Euro oder 44 Prozent zum Konzernumsatz beigetragen. Mit der Akquisition der schwedischen BTL-Gruppe im Vorjahr sei die Position als einer der wichtigsten europäischen Landverkehrslogistiker zusätzlich ausgebaut worden.
Etwa 2,3 Mrd. Euro oder 20 Prozent des Umsatzes würden jeweils aus der Chemiedistribution und aus dem Baustoffhandel mit Raab Karcher stammen. Rund 13 Prozent würden schließlich auf den Werkstoffhandel und 1,6 Prozent auf den Sortimentshandel entfallen. Zum 35,6-prozentigem Anstieg des Betriebsergebnisses auf 180,4 Mio. Euro im Jahr 1999 habe die Sparte Verkehr mit knapp 50 Prozent den Hauptanteil aufgewiesen. Deutlich überproportionale Beiträge hätten im Vorjahr die Chemielogistik mit 39,4 Prozent Anteil sowie der Sortimentshandel mit einem Anteil von 7,6 Prozent geleistet, während die Sparte Baustoffe mit einem 7-prozentigem Anteil trotz dessen Rückkehr in die Gewinnzone enttäuschend abgeschnitten habe. Raab Karcher sei vor kurzem für etwa 485 Mio. Euro an St. Gobain verkauft worden. Auch ohne des dabei erzielten Buchgewinns rechne man für das Geschäftsjahr 2000 mit einem deutlichen Ergebniszuwachs. Darauf würden bereits die Zahlen für das erste Quartal 2000 hindeuten. Der Umsatz sei um 7,8 Prozent auf 2,99 Mrd. Euro angestiegen, bei einem Zuwachs des Konzernbetriebsergebnisses um 276 Prozent auf 31,3 Mio. Euro. Dies basiere auf deutlichen Verbesserungen in den Sparten Verkehr und Chemie und dem Wegfall der Verluste der im Vorjahr veräußerten Autoservice-Sparte.
Für die Jahre 2000 und 2001 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 1,70 Euro und 2,0 Euro.
Durch internes und externes Wachstum wolle das Unternehmen in den kommenden Jahren um durchschnittlich etwa 8 Prozent wachsen, wobei der Gewinn aufgrund interner Effizienzsteigerungen überproportional zulegen würde. Chancen für die künftige Expansion verspreche sich der an der Schnittstelle von Old und New Economy tätige Logistik-Dienstleister insbesondere von dem schnell wachsenden Business-to-Business-Geschäft via Internet. Mit der Internet-Plattform Grownex, die global Rohstoffe für die Nahrungsmittelindustrie handele, sei mittlerweile eine exklusive Logistik-Partnerschaft vereinbart worden.
Nach dem Börsengang im Sommer 1999 habe sich das Papier trotz Startproblemen inzwischen recht gut entwickelt. Dennoch würde das Unternehmen an der Börse mit einem 2001er KGV von 10 immer noch sehr niedrig bewertet. Die Zurückhaltung der Börse könne darauf zurückgeführt werden, dass der Großaktionär E.ON in absehbarer Zukunft auch seine noch bestehende 65-prozentige Beteiligung an dem Logistik-Spezialisten an die Börse bringen würde. Dies dürfte jedoch sicherlich nicht vor dem kommenden Jahr erfolgen.
In den nächsten Monaten würde sich der MDAX-Titel besser als der Markt entwickeln.
Die Gesellschaft sei eines der global dominierenden Logistikunternehmen mit einem Umsatz von 11,8 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Die Verkehrs-Sparte, die mit der Tochtergesellschaft Schenker in Europa Marktführer sei, hätte mit den Bereichen Europäischer Landverkehr, Luft- und Seefahrt sowie Logistische Systeme im Vorjahr etwa 5,2 Mrd. Euro oder 44 Prozent zum Konzernumsatz beigetragen. Mit der Akquisition der schwedischen BTL-Gruppe im Vorjahr sei die Position als einer der wichtigsten europäischen Landverkehrslogistiker zusätzlich ausgebaut worden.
Etwa 2,3 Mrd. Euro oder 20 Prozent des Umsatzes würden jeweils aus der Chemiedistribution und aus dem Baustoffhandel mit Raab Karcher stammen. Rund 13 Prozent würden schließlich auf den Werkstoffhandel und 1,6 Prozent auf den Sortimentshandel entfallen. Zum 35,6-prozentigem Anstieg des Betriebsergebnisses auf 180,4 Mio. Euro im Jahr 1999 habe die Sparte Verkehr mit knapp 50 Prozent den Hauptanteil aufgewiesen. Deutlich überproportionale Beiträge hätten im Vorjahr die Chemielogistik mit 39,4 Prozent Anteil sowie der Sortimentshandel mit einem Anteil von 7,6 Prozent geleistet, während die Sparte Baustoffe mit einem 7-prozentigem Anteil trotz dessen Rückkehr in die Gewinnzone enttäuschend abgeschnitten habe. Raab Karcher sei vor kurzem für etwa 485 Mio. Euro an St. Gobain verkauft worden. Auch ohne des dabei erzielten Buchgewinns rechne man für das Geschäftsjahr 2000 mit einem deutlichen Ergebniszuwachs. Darauf würden bereits die Zahlen für das erste Quartal 2000 hindeuten. Der Umsatz sei um 7,8 Prozent auf 2,99 Mrd. Euro angestiegen, bei einem Zuwachs des Konzernbetriebsergebnisses um 276 Prozent auf 31,3 Mio. Euro. Dies basiere auf deutlichen Verbesserungen in den Sparten Verkehr und Chemie und dem Wegfall der Verluste der im Vorjahr veräußerten Autoservice-Sparte.
Durch internes und externes Wachstum wolle das Unternehmen in den kommenden Jahren um durchschnittlich etwa 8 Prozent wachsen, wobei der Gewinn aufgrund interner Effizienzsteigerungen überproportional zulegen würde. Chancen für die künftige Expansion verspreche sich der an der Schnittstelle von Old und New Economy tätige Logistik-Dienstleister insbesondere von dem schnell wachsenden Business-to-Business-Geschäft via Internet. Mit der Internet-Plattform Grownex, die global Rohstoffe für die Nahrungsmittelindustrie handele, sei mittlerweile eine exklusive Logistik-Partnerschaft vereinbart worden.
Nach dem Börsengang im Sommer 1999 habe sich das Papier trotz Startproblemen inzwischen recht gut entwickelt. Dennoch würde das Unternehmen an der Börse mit einem 2001er KGV von 10 immer noch sehr niedrig bewertet. Die Zurückhaltung der Börse könne darauf zurückgeführt werden, dass der Großaktionär E.ON in absehbarer Zukunft auch seine noch bestehende 65-prozentige Beteiligung an dem Logistik-Spezialisten an die Börse bringen würde. Dies dürfte jedoch sicherlich nicht vor dem kommenden Jahr erfolgen.
In den nächsten Monaten würde sich der MDAX-Titel besser als der Markt entwickeln.
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