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Die Analysten der Sparkasse Bremen nehmen für die Aktien von Stinnes (WKN 726430) ein Downgrade von "strong buy" auf "buy" vor.
Nach einem Rekordergebnis in 2001 gestalte sich die Einordnung der Zahlen für das erste Quartal 2002 schwierig. Aufgrund niedrigerer Preise und der schwachen Entwicklung der Materialsparte sei der Umsatz um 8,4% auf 2,9 Mrd. Euro zurückgegangen. Bei der Betrachtung des EBIT müssten zwei Sondereffekte berücksichtigt werden. Durch die positive Wertentwicklung der Aktie hätten sich Ergebnisbelastungen im Rahmen des Aktienoptionsplanes für die Belegschaft ergeben. Zusätzlich habe das EBIT im ersten Quartal 2001 von einem außerordentlichen Effekt profitiert. Bereinigt um diese Effekte habe das EBIT im 1. Quartal 2002 sogar leicht zulegen können.
Obwohl die EBIT-Marge (EBIT/Umsatz) insgesamt mit 2,4% unverändert gewesen sei, sei es den Kerngeschäftsfeldern Transport- und Chemielogistik in einem schwierigen Marktumfeld gelungen, die Marge um 0,2 Prozentpunkte zu steigern. Das bislang eigenständige Geschäftsfeld Messe & Speziallogistik sei erfolgreich in die Luft- und Seefrachtsparte integriert worden. Bemerkenswert sei die Normalisierung der Entwicklung im Sektor Luftfracht. Bei einem leichten Umsatzrückgang habe das Ergebnis (EBIT) um 11,4% gesteigert werden können. Das Sorgenkind stelle derzeit die Materialsparte dar, die einen massiven Gewinneinbruch verzeichnet habe. Ein Umstrukturierungsprogramm laufe. Auf kurze Frist dürfte sich das Ergebnis hier nicht verbessern.
Stinnes habe erneut das Ziel bekräftigt, das EBIT in diesem Jahr um 9% zu steigern. Die Entwicklung im April habe über den eigenen Erwartungen gelegen. Das Ergebnis im zweiten Quartal werde bei weiterhin guter Wertentwicklung der Aktie mit circa 16 Mio. Euro belastet. Das Management erwarte für das zweite Halbjahr eine wirtschaftliche Erholung.
Das Stinnes-Ergebnis sei von der Börse neutral aufgenommen worden. Die Analysten sähen auf Basis der Gewinnentwicklung und der aktuellen Bewertung noch weiteres Kurspotenzial.
Aufgrund der guten Performance in 2002 ändern die Analysten der Sparkasse Bremen jedoch ihr Anlageurteil für die Stinnes-Aktie von "strong buy" auf "buy".
Nach einem Rekordergebnis in 2001 gestalte sich die Einordnung der Zahlen für das erste Quartal 2002 schwierig. Aufgrund niedrigerer Preise und der schwachen Entwicklung der Materialsparte sei der Umsatz um 8,4% auf 2,9 Mrd. Euro zurückgegangen. Bei der Betrachtung des EBIT müssten zwei Sondereffekte berücksichtigt werden. Durch die positive Wertentwicklung der Aktie hätten sich Ergebnisbelastungen im Rahmen des Aktienoptionsplanes für die Belegschaft ergeben. Zusätzlich habe das EBIT im ersten Quartal 2001 von einem außerordentlichen Effekt profitiert. Bereinigt um diese Effekte habe das EBIT im 1. Quartal 2002 sogar leicht zulegen können.
Stinnes habe erneut das Ziel bekräftigt, das EBIT in diesem Jahr um 9% zu steigern. Die Entwicklung im April habe über den eigenen Erwartungen gelegen. Das Ergebnis im zweiten Quartal werde bei weiterhin guter Wertentwicklung der Aktie mit circa 16 Mio. Euro belastet. Das Management erwarte für das zweite Halbjahr eine wirtschaftliche Erholung.
Das Stinnes-Ergebnis sei von der Börse neutral aufgenommen worden. Die Analysten sähen auf Basis der Gewinnentwicklung und der aktuellen Bewertung noch weiteres Kurspotenzial.
Aufgrund der guten Performance in 2002 ändern die Analysten der Sparkasse Bremen jedoch ihr Anlageurteil für die Stinnes-Aktie von "strong buy" auf "buy".
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