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Die Analysten von SES Research belassen ihre Einschätzung für die Aktie der Stinnes AG (WKN 726430) unverändert auf Marketperformer.
Die E.ON AG, Mehrheitsaktionär und Mutterkonzern der Stinnes AG, habe heute Mittag ad hoc bekannt gegeben, ihren Anteil von 64,5% der Stinnes-Aktien zu 32,45 Euro pro Aktie an die Deutsche Bahn AG verkaufen zu wollen. Die diesbezüglichen Verhandlungen seien abgeschlossen. Auch der Aufsichtsrat der Bahn habe der Übernahme inzwischen zugestimmt. Im Rahmen eines öffentlichen Pflichtangebotes müsse die Bahn nun auch den restlichen freien Aktionären die Übernahme ihrer Aktien zu 32,45 Euro pro Stück anbieten.
Mehrere Gründe sprächen dafür, das Angebot anzunehmen. Bereits durch die Übernahme des Aktienpaketes von E.ON wäre die Bahn Mehrheitsaktionär. Der gebotene Preis liege oberhalb des von den Analysten für Stinnes ermittelten fairen Wertes von deutlich unter 30 Euro. Ferner liege auch der volumengewichtete Durchschnittskurs der letzten drei Monate mit 27,75 Euro deutlich unterhalb des gebotenen Preises und könne somit von den freien Aktionären nicht als besserer Alternativpreis für das Pflichtangebot herangezogen werden.
Die Barzahlung des Kaufpreises (die Bahn verfüge über keine Aktien, die sie als Akquisitionswährung verwenden könnte) sei positiv zu werten. Somit bestehe keine Gefahr, gute mit schlechter Währung bezahlt zu bekommen.
Ein Argument würde jedoch dafür sprechen, die Stinnes-Aktien aus strategischer Sicht weiter zu halten. Die Bahn sei nämlich nicht am gesamten Stinneskonzern interessiert, sondern lediglich an der Stinnes-Tochter Schencker, die ungefähr 50% zum Stinnesumsatz beitrage. Eine Zerschlagung der Stinnes AG sei also höchst wahrscheinlich. Dies gelinge der Bahn aber nur dann problemlos, wenn sie über mehr als 75% der Stinnes-Aktien verfüge. Tatsächlich sollte es sogar in ihrem Interesse liegen, möglichst nah an die 100%-Marke heranzukommen, um das Unternehmen ganz auflösen zu können. Sollte die Zustimmung zu diesem Angebot also deutlich geringer ausfallen, wäre eine Nachbesserung im Preis möglich. Die Analysten würden dies aber für unwahrscheinlich halten, da mit E.ON bereits 65% des Aktienkapitals der Übernahme zugestimmt hätten.
Insgesamt rate man, das Übernahmeangebot anzunehmen. Bis zum Ende der Übernahmefrist werde sich der Aktienkurs nicht weit vom Angebotspreis entfernen.
Entsprechend lautet das Rating des Analystenteams von SES Research für die Stinnes-Aktie weiterhin Marketperformer.
Die E.ON AG, Mehrheitsaktionär und Mutterkonzern der Stinnes AG, habe heute Mittag ad hoc bekannt gegeben, ihren Anteil von 64,5% der Stinnes-Aktien zu 32,45 Euro pro Aktie an die Deutsche Bahn AG verkaufen zu wollen. Die diesbezüglichen Verhandlungen seien abgeschlossen. Auch der Aufsichtsrat der Bahn habe der Übernahme inzwischen zugestimmt. Im Rahmen eines öffentlichen Pflichtangebotes müsse die Bahn nun auch den restlichen freien Aktionären die Übernahme ihrer Aktien zu 32,45 Euro pro Stück anbieten.
Mehrere Gründe sprächen dafür, das Angebot anzunehmen. Bereits durch die Übernahme des Aktienpaketes von E.ON wäre die Bahn Mehrheitsaktionär. Der gebotene Preis liege oberhalb des von den Analysten für Stinnes ermittelten fairen Wertes von deutlich unter 30 Euro. Ferner liege auch der volumengewichtete Durchschnittskurs der letzten drei Monate mit 27,75 Euro deutlich unterhalb des gebotenen Preises und könne somit von den freien Aktionären nicht als besserer Alternativpreis für das Pflichtangebot herangezogen werden.
Ein Argument würde jedoch dafür sprechen, die Stinnes-Aktien aus strategischer Sicht weiter zu halten. Die Bahn sei nämlich nicht am gesamten Stinneskonzern interessiert, sondern lediglich an der Stinnes-Tochter Schencker, die ungefähr 50% zum Stinnesumsatz beitrage. Eine Zerschlagung der Stinnes AG sei also höchst wahrscheinlich. Dies gelinge der Bahn aber nur dann problemlos, wenn sie über mehr als 75% der Stinnes-Aktien verfüge. Tatsächlich sollte es sogar in ihrem Interesse liegen, möglichst nah an die 100%-Marke heranzukommen, um das Unternehmen ganz auflösen zu können. Sollte die Zustimmung zu diesem Angebot also deutlich geringer ausfallen, wäre eine Nachbesserung im Preis möglich. Die Analysten würden dies aber für unwahrscheinlich halten, da mit E.ON bereits 65% des Aktienkapitals der Übernahme zugestimmt hätten.
Insgesamt rate man, das Übernahmeangebot anzunehmen. Bis zum Ende der Übernahmefrist werde sich der Aktienkurs nicht weit vom Angebotspreis entfernen.
Entsprechend lautet das Rating des Analystenteams von SES Research für die Stinnes-Aktie weiterhin Marketperformer.
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