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Derzeit steht die Stada-Aktie (WKN 725180) unter Beobachtung der Analysten der Sparkasse Bremen.
Eine erfolgreiche Entwicklung bei Umsatz und Ertrag habe die Stada AG für die ersten drei Quartale bekannt gegeben. Insgesamt hätte der Konzernumsatz um 15% auf 465,1 Mio. EUR zulegen können. Dabei seien die Erlöse der Kernsegmente Generika, Marken- und Spezialpharmazeutika um 31% auf 412,5 Mio. EUR angewachsen. Das organische Wachstum in den Kernfeldern habe 16 Prozentpunkte (PP) betragen während auf Akquisitionen 15 PP des Erlöszuwachses entfallen seien.
Der Bereich Handel, der nicht zum Kerngeschäft zählen würde, sei planmäßig um -44% auf 48,6 Mio. EUR zurückgeführt worden. Auf Konzernebene würde der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) 77,4 Mio. EUR betragen und würde damit um 35,8% (IAS) bzw. um 26,0% (HGB) über dem Vergleichswert des Vorjahres liegen. Die veröffentlichten Ertragszahlen seien nach dem amerikanischen Rechnungslegungsstandard IAS (International Accounting Standard) ermittelt worden. Sowohl im Vergleich mit dem amerikanischen Standard als auch im Vergleich zum früheren deutschen Standard (HGB) hätte bei allen Ertragskennzahlen eine Steigerung erzielt werden können. Die im Juni angehobenen Ziele für das laufende Geschäftsjahr („deutlich zweistellige“ Umsatzzuwächse, Gewinn vor Steuern von mindestens 60 Mio. Euro) würden nach Einschätzung des Unternehmens „voraussichtlich sicher erreicht werden“.
Das ursprünglich als Apothekergenossenschaft gegründete Unternehmen konzentriere sich auf die drei Kernsegmente Generika, Markenprodukte und Spezialpharmazeutika (Onkologie, Impfstoffe), wobei die Generika, also die Erzeugung patentfreier Medikamente, das wichtigste Geschäftsfeld sei. Dabei würde Stada auf eine eigene, kostenintensive Wirkstoffforschung verzichten und kooperiere stattdessen mit forschenden Unternehmen bzw. würde Lohnhersteller in den Wertschöpfungsprozess mit einbinden. Der so entstehende finanzielle Spielraum würde besonders den Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie der Preisgestaltung zugute kommen.
Seit Februar dieses Jahres gelte in Deutschland die Aut-Idem-Regelung („oder das selbe“), die die Ärzte verpflichte nur noch Wirkstoffe zu verschreiben und den Apothekern vorschreibe, entsprechende Medikamente aus dem unteren Preisdrittel herauszusuchen. Stada dürfte von dieser Vorschrift profitieren, da das Unternehmen schon lange besonders auf sogenannte „Value-for-money“- Produkte setzen würde. Bei den Generika würden sich sämtliche Produkte im unteren Preisdrittel befinden.
Durch eine gute Produktpolitik, Verzicht auf eigene Wirkstoffforschung sowie kostengünstige Produktion gelinge es dem Unternehmen hohe Margen zu generieren. Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Sparzwanges im öffentlichen Gesundheitswesen dürfte die Bedeutung preiswerter Medikamente steigen.
Die Stada-Aktie steht weiter unter Beobachtung der Analysten der Sparkasse Bremen.
Eine erfolgreiche Entwicklung bei Umsatz und Ertrag habe die Stada AG für die ersten drei Quartale bekannt gegeben. Insgesamt hätte der Konzernumsatz um 15% auf 465,1 Mio. EUR zulegen können. Dabei seien die Erlöse der Kernsegmente Generika, Marken- und Spezialpharmazeutika um 31% auf 412,5 Mio. EUR angewachsen. Das organische Wachstum in den Kernfeldern habe 16 Prozentpunkte (PP) betragen während auf Akquisitionen 15 PP des Erlöszuwachses entfallen seien.
Der Bereich Handel, der nicht zum Kerngeschäft zählen würde, sei planmäßig um -44% auf 48,6 Mio. EUR zurückgeführt worden. Auf Konzernebene würde der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) 77,4 Mio. EUR betragen und würde damit um 35,8% (IAS) bzw. um 26,0% (HGB) über dem Vergleichswert des Vorjahres liegen. Die veröffentlichten Ertragszahlen seien nach dem amerikanischen Rechnungslegungsstandard IAS (International Accounting Standard) ermittelt worden. Sowohl im Vergleich mit dem amerikanischen Standard als auch im Vergleich zum früheren deutschen Standard (HGB) hätte bei allen Ertragskennzahlen eine Steigerung erzielt werden können. Die im Juni angehobenen Ziele für das laufende Geschäftsjahr („deutlich zweistellige“ Umsatzzuwächse, Gewinn vor Steuern von mindestens 60 Mio. Euro) würden nach Einschätzung des Unternehmens „voraussichtlich sicher erreicht werden“.
Seit Februar dieses Jahres gelte in Deutschland die Aut-Idem-Regelung („oder das selbe“), die die Ärzte verpflichte nur noch Wirkstoffe zu verschreiben und den Apothekern vorschreibe, entsprechende Medikamente aus dem unteren Preisdrittel herauszusuchen. Stada dürfte von dieser Vorschrift profitieren, da das Unternehmen schon lange besonders auf sogenannte „Value-for-money“- Produkte setzen würde. Bei den Generika würden sich sämtliche Produkte im unteren Preisdrittel befinden.
Durch eine gute Produktpolitik, Verzicht auf eigene Wirkstoffforschung sowie kostengünstige Produktion gelinge es dem Unternehmen hohe Margen zu generieren. Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Sparzwanges im öffentlichen Gesundheitswesen dürfte die Bedeutung preiswerter Medikamente steigen.
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