Solar Millennium dabeibleiben




29.03.06 13:15
Der Börsendienst

Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen bei der Aktie von Solar Millennium dabeizubleiben.

Weiter voran geht es bei dem Musterdepotwert der Experten, Solar Millennium. Zwar scheine der Kurs an der 18-Euro-Marke hängen zu bleiben, doch operativ sei man bei Solar Millennium nicht untätig. Am 21. März hätten die Erlanger per Pressemitteilung interessante Neuigkeiten veröffentlicht.

Solar Millennium plane in der Provinz Extremadura im Südwesten Spaniens die Realisierung eines 50 MW Parabolrinnen-Kraftwerks. Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG, Erlangen, habe der Regierung von Extremadura das Projekt einen Tag vor Veröffentlichung der Pressemeldung gemeinsam mit einem Vertreter der Hidrocantábrico-Gruppe vorgestellt. Die Hidrocantábrico-Gruppe sei kein geringerer als einer der größten Energieversorger in Spanien mit einem Jahresumsatz von knapp 2 Mrd. Euro. Solar Millennium habe mit der Hidrocantábrico-Gruppe eine Absichtserklärung unterzeichnet, das Parabolrinnen-Kraftwerk zu realisieren. Solche speziellen Kraftwerke würden derzeit hauptsächlich in Kalifornien, so sie seit über 15 Jahren laufen würden, eingesetzt.

Parabolrinnen-Kraftwerke würden Umweltfreundlichkeit und die derzeit größtmögliche Leistungsfähigkeit in der Solarenergie verbinden. In den bereits bestehenden Anlagen in Kalifornien seien Nettowirkungsgrade der Umwandlung von Sonneneinstrahlung in Strom von über 20% im Sommer und über 14% im Jahresmittel nachgewiesen worden. Zudem gebe es laut jüngster Weltbank-Studien bei Parabolrinnen-Anlagen ein Kostensenkungspotenzial von bis zu 50%.

Zusammen mit dem Ministerpräsidenten der Provinz Extremadura Juan Carlos Rodríguez Ibarra und dem Minister für Wirtschaft und Arbeit Manuel Amigo Mateos sei der weitere Ablauf des Projektes bereits besprochen worden. Solar Millennium habe bereits umfangreiche Genehmigungsanträge eingereicht, sodass das spanische Planfeststellungsverfahren eingeleitet worden sei. Im günstigen Fall lägen die wichtigen Genehmigungen innerhalb von drei bis sechs Monaten vor. Es würden die Finanzierungsverhandlungen folgen, die erfahrungsgemäß bis zu einem Jahr dauern würden. Die Bauzeit des Projektes, das bereits ins nationale Register zur Einspeisevergütung von erneuerbaren Energien aufgenommen worden sei, betrage voraussichtlich zwei Jahre.

Das Vorhaben in Extremadura werde über die eigene spanische Projektgesellschaft Ibersol entwickelt und sei nahezu baugleich mit zwei solarthermischen Kraftwerken, die Solar Millennium im südspanischen Andalusien verwirkliche. Die dortigen Andasol-Projekte würden zusammen mit der spanischen ACS/Cobra-Gruppe realisiert. Chef von ACS/Cobra sei Florentino Perez, nebenbei Präsident des Fußballclubs Real Madrid.

Die Experten von "Der Börsendienst" raten bei der Aktie von Solar Millennium auf jeden Fall dabeizubleiben.








 
 
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