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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" ist die Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) bei Rücksetzern unter 15 Euro ein Kauf.
Das Unternehmen sei voll integriert, bilde also die gesamte Wertschöpfungskette ab. Hinzu komme der frühzeitige Einstieg in den US-Markt, wo man aktuell über das Werk mit der größten Produktionskapazität überhaupt verfüge.
Mindestens genauso wichtig: Der Konzern sei finanziell nach wie vor sehr solide ausgestattet. Die freien liquiden Mittel hätten sich zum Jahresende auf 836 Mio. Euro belaufen. Weitere 200 Mio. Euro habe man sich über einen Konsortialkredit gesichert. Auch wenn ein Vergleich mit der Marktkapitalisierung von 1,7 Mrd. Euro hinke (weil die Schulden nicht berücksichtigt würden), so werde doch deutlich, wie stark die Bewertungen im Sektor zurückgekommen seien.
Die Umsatzschätzungen für 2010 würden von 1,38 Mrd. Euro ausgehen. Damit sinke das KUV auf nur noch 1,23. Das sei für ein Wachstumsunternehmen nicht viel, selbst wenn die Margen weiter schrumpfen sollten. Das 2010er KGV notiere sogar im einstelligen Bereich, wobei die Gewinnschätzungen hier mit einer sehr hohen Unsicherheit behaftet seien.
Ein weiteres großes Plus, das nicht mit Geld taxierbar sei, sei der Vorstand und Gründer von SolarWorld, Frank Asbeck. Seine kontrovers diskutierte Ankündigung im vergangenen November, man wolle eventuell vier deutsche Opel-Werke übernehmen, sei nur die aufsehenerregendste gewesen unter einer ganzen Reihe von Äußerungen, die deutlich gemacht hätten: Dieser Mann sei ein Visionär und Querdenker.
Dabei bleibe es selbstverständlich nicht nur bei Ankündigungen: Die frühzeitige Expansion in die USA sei genauso konsequent umgesetzt worden, wie der Ausbau der Produktionstiefe, um gegen den jetzt einsetzenden Preisverfall bei Solarzellen besser gewappnet zu sein. Auch die regelmäßige Zahlung einer Dividende (auch wenn sie nur relativ gering sei), zeige, dass SolarWorld und Asbeck andere Wege gehen würden als die Konkurrenz.
Lediglich in einem Punkt könnten SolarWorld-Aktionäre gegenüber der Konkurrenz eher benachteiligt sein: Asbeck wehre sich mit Händen und Füßen gegen eine Übernahme durch einen größeren Konzern. Wiederholt sei bereits General Electric als potenzieller Interessent genannt worden. Doch vielleicht werde der Visionär bei einem entsprechend guten Angebot doch noch schwach. Schließlich besitze er aktuell noch 25 Prozent der Aktien an SolarWorld und würde damit auch privat direkt profitieren. SolarWorld bleibt nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" die solideste und beste Aktie im Sektor.
Bei Rücksetzern unter 15 Euro ist die SolarWorld-Aktie ein Kauf, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Analyse vom 04.04.2009) (06.04.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Unternehmen sei voll integriert, bilde also die gesamte Wertschöpfungskette ab. Hinzu komme der frühzeitige Einstieg in den US-Markt, wo man aktuell über das Werk mit der größten Produktionskapazität überhaupt verfüge.
Mindestens genauso wichtig: Der Konzern sei finanziell nach wie vor sehr solide ausgestattet. Die freien liquiden Mittel hätten sich zum Jahresende auf 836 Mio. Euro belaufen. Weitere 200 Mio. Euro habe man sich über einen Konsortialkredit gesichert. Auch wenn ein Vergleich mit der Marktkapitalisierung von 1,7 Mrd. Euro hinke (weil die Schulden nicht berücksichtigt würden), so werde doch deutlich, wie stark die Bewertungen im Sektor zurückgekommen seien.
Die Umsatzschätzungen für 2010 würden von 1,38 Mrd. Euro ausgehen. Damit sinke das KUV auf nur noch 1,23. Das sei für ein Wachstumsunternehmen nicht viel, selbst wenn die Margen weiter schrumpfen sollten. Das 2010er KGV notiere sogar im einstelligen Bereich, wobei die Gewinnschätzungen hier mit einer sehr hohen Unsicherheit behaftet seien.
Dabei bleibe es selbstverständlich nicht nur bei Ankündigungen: Die frühzeitige Expansion in die USA sei genauso konsequent umgesetzt worden, wie der Ausbau der Produktionstiefe, um gegen den jetzt einsetzenden Preisverfall bei Solarzellen besser gewappnet zu sein. Auch die regelmäßige Zahlung einer Dividende (auch wenn sie nur relativ gering sei), zeige, dass SolarWorld und Asbeck andere Wege gehen würden als die Konkurrenz.
Lediglich in einem Punkt könnten SolarWorld-Aktionäre gegenüber der Konkurrenz eher benachteiligt sein: Asbeck wehre sich mit Händen und Füßen gegen eine Übernahme durch einen größeren Konzern. Wiederholt sei bereits General Electric als potenzieller Interessent genannt worden. Doch vielleicht werde der Visionär bei einem entsprechend guten Angebot doch noch schwach. Schließlich besitze er aktuell noch 25 Prozent der Aktien an SolarWorld und würde damit auch privat direkt profitieren. SolarWorld bleibt nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" die solideste und beste Aktie im Sektor.
Bei Rücksetzern unter 15 Euro ist die SolarWorld-Aktie ein Kauf, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (Analyse vom 04.04.2009) (06.04.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,03 € | 0,032 € | -0,002 € | -6,25% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1YCMM2 | A1YCMM | 0,18 € | 0,030 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| Nasdaq OTC Other | 0,02 $ | - | 20.03.26 |
| Hamburg | 0,03 € | -6,25% | 24.04.26 |
= Realtime
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