Erweiterte Funktionen
Sega (WKN 878521) stellt die Produktion seiner Spielekonsole ein, berichten die Experten von „Investor-Village“.
Ab Ende März würden keine neuen Geräte mehr verkauft. Man strecke die Waffen und produziere nun nicht mehr gegen den Konkurrenten Sony, sondern für ihn. "If you can´t beat them - join them", sage ein amerikanisches Sprichwort gesagt. Sega konzentriere sich ab Frühjahr auf das profitable Geschäft der Entwicklung von Spielesoftware für die Sony Playstation und Nintendos Game Boy.
1998 sei die "Dreamcast" auf den Markt gekommen. Sega habe hohe Erwartungen in die Konsole gesetzt. Zu der Zeit sei sie die schnellste und beste Konsole auf dem Markt gewesen. Zudem habe man mit dem integrierten Internetzugang eine Neuheit geschaffen. Das vergleichbare Konkurrenzprodukt Playstation 2 (PS2) sei erst 2 Jahre später auf den Markt gekommen. Man habe sich erhofft, zukünftige PS2-Spieler mit der Dreamcast einzufangen.
Doch die Rechnung sei nicht aufgegangen. Konsolen-Spieler hätten lieber 2 Jahre länger mit ihrer alten Playstation gespielt, um sich jetzt die neue PS 2 zu kaufen. Sony habe in nur zehn Monaten 6,3 Millionen Daddel-Kisten verkauft. Dreamcast habe seit 1998 insgesamt nur 6 Millionen Geräte an den Mann bringen können.
Das Geschäft sei (ähnliche Situation wie bei Ericsson) defizitär gewesen. Die hohen Kosten für Konstruktion und Bau der Geräte würden sich erst nach einer bestimmten Anzahl abgesetzter Konsolen rentieren. Selbst Sony habe mit diesem Break even zu kämpfen. Sony Chef Idei habe jüngst verkündet, dass die PS2 unter Produktionswert verkauft werde. Erst nach einigen Jahren würden sich die hohen Entwicklungskosten rentieren. So sei auch die Playstation 1 erst rentabel geworden, als sie sich zum Dauerbrenner entwickelt habe.
In einem solchen Umfeld komme es gleich doppelt darauf an, eine marktbeherrschende Stellung inne zu haben. Unter dieser Stellung Sonys habe Sega gelitten - und habe die Konsequenz daraus gezogen.
In diesem Fall zeige sich mal wieder die Richtigkeit des Village-Ansatzes: Kaufe nur die Aktien der Marktführer. Könige sind Könige - und würden es in den meisten Fällen sehr lange bleiben.
Ab Ende März würden keine neuen Geräte mehr verkauft. Man strecke die Waffen und produziere nun nicht mehr gegen den Konkurrenten Sony, sondern für ihn. "If you can´t beat them - join them", sage ein amerikanisches Sprichwort gesagt. Sega konzentriere sich ab Frühjahr auf das profitable Geschäft der Entwicklung von Spielesoftware für die Sony Playstation und Nintendos Game Boy.
Doch die Rechnung sei nicht aufgegangen. Konsolen-Spieler hätten lieber 2 Jahre länger mit ihrer alten Playstation gespielt, um sich jetzt die neue PS 2 zu kaufen. Sony habe in nur zehn Monaten 6,3 Millionen Daddel-Kisten verkauft. Dreamcast habe seit 1998 insgesamt nur 6 Millionen Geräte an den Mann bringen können.
Das Geschäft sei (ähnliche Situation wie bei Ericsson) defizitär gewesen. Die hohen Kosten für Konstruktion und Bau der Geräte würden sich erst nach einer bestimmten Anzahl abgesetzter Konsolen rentieren. Selbst Sony habe mit diesem Break even zu kämpfen. Sony Chef Idei habe jüngst verkündet, dass die PS2 unter Produktionswert verkauft werde. Erst nach einigen Jahren würden sich die hohen Entwicklungskosten rentieren. So sei auch die Playstation 1 erst rentabel geworden, als sie sich zum Dauerbrenner entwickelt habe.
In einem solchen Umfeld komme es gleich doppelt darauf an, eine marktbeherrschende Stellung inne zu haben. Unter dieser Stellung Sonys habe Sega gelitten - und habe die Konsequenz daraus gezogen.
In diesem Fall zeige sich mal wieder die Richtigkeit des Village-Ansatzes: Kaufe nur die Aktien der Marktführer. Könige sind Könige - und würden es in den meisten Fällen sehr lange bleiben.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 7 | Sega will Nettogewinn 2003/04. | 20.05.03 |








