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Die Analysten vom Bankhaus Reuschel bewerten die Aktie der Schering AG (ISIN DE0007172009 / WKN 717200) mit "marktneutral".
Der Konzern habe im ersten Halbjahr 2004 mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg um 6% auf 2,407 Mrd. EUR für eine positive Überraschung (Markterwartungen 2,39 Mrd. EUR) gesorgt. Auch auf der Ertragsseite habe Schering im 1. Halbjahr 2004, mit einem Gewinnplus vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 10% auf 413 Mio. EUR, die Markterwartungen (395 Mio. EUR) geschlagen.
Beim Medikament Betaferon sei durch die Erweiterung des Anwendungsspektrums in den kommenden Jahren von einem durchschnittlichen mittleren einstelligen Umsatzwachstum auszugehen (2003: 770 Mio. EUR). Allerdings habe der Konkurrent Biogen vor, die Zulassung des neuen Multiple Sklerose-Medikaments Antegrem (Markteinführung Herbst 2005) zu erzielen, welches in Form einer Kombinationstherapie sowohl mit dem hoch dosierten Betaseron als auch mit dem niedriger dosierten Avonex verabreicht werden könnte. Zuletzt publizierte Studien würden zwar zeigen, dass eine gleichzeitige Einnahme von Antegrem und Betaferon eine bessere Wirkung erziele, doch dürfte Biogen die Verschreibungen von Antegrem mit dem eigenen Medikament Avonex forcieren.
Für 2004 habe Schering ein prozentual mittleres einstelliges Erlöswachstum weiterhin in Aussicht gestellt. Aufgrund des erfreulichen 1. Halbjahres erhöhe Schering seine Erwartungen für das EBIT auf über 700 Mio. EUR (zuvor 663 Mio. EUR) und für den Gewinn je Aktie auf mindestens 2,26 EUR (zuvor 2,18 EUR). Die Analysten würden ihre Prognosen für den Gewinn je Aktie für 2004 und 2005 auf 2,38 EUR (zuvor 2,23 EUR) bzw. auf 2,61 EUR (zuvor 2,47 EUR) ebenfalls hochschrauben. Nach Meinung der Wertpapierexperten sei allerdings sowohl der erfreuliche Geschäftsverlauf als auch die positiven Wachstumsaussichten in der derzeitigen Bewertung bereits überwiegend eingepreist.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Schering-Aktie mit "marktneutral" ein.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Konzern habe im ersten Halbjahr 2004 mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg um 6% auf 2,407 Mrd. EUR für eine positive Überraschung (Markterwartungen 2,39 Mrd. EUR) gesorgt. Auch auf der Ertragsseite habe Schering im 1. Halbjahr 2004, mit einem Gewinnplus vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 10% auf 413 Mio. EUR, die Markterwartungen (395 Mio. EUR) geschlagen.
Beim Medikament Betaferon sei durch die Erweiterung des Anwendungsspektrums in den kommenden Jahren von einem durchschnittlichen mittleren einstelligen Umsatzwachstum auszugehen (2003: 770 Mio. EUR). Allerdings habe der Konkurrent Biogen vor, die Zulassung des neuen Multiple Sklerose-Medikaments Antegrem (Markteinführung Herbst 2005) zu erzielen, welches in Form einer Kombinationstherapie sowohl mit dem hoch dosierten Betaseron als auch mit dem niedriger dosierten Avonex verabreicht werden könnte. Zuletzt publizierte Studien würden zwar zeigen, dass eine gleichzeitige Einnahme von Antegrem und Betaferon eine bessere Wirkung erziele, doch dürfte Biogen die Verschreibungen von Antegrem mit dem eigenen Medikament Avonex forcieren.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Schering-Aktie mit "marktneutral" ein.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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