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Die Analysten der Sparkasse Bremen bewerten die Schering-Aktie (WKN 717200) mit "kaufen".
Das Unternehmen erforsche und vermarkte Produkte in den Geschäftsfeldern Gynäkologie, Diagnostik, Dermatologie und Therapien für schwere Krankheiten. In diesem Rahmen sei der Erfinder der "Pille" auch heute noch weltweit der größte Hersteller von oralen Kontrazeptiva (Fertilitätskontrolle). Das Unternehmen produziere außerdem Röntgenstrahlen und Kontrast-Medien sowie Medikamente zur Behandlung von Krebs, Herzfunktionsstörungen und Multiple Sklerose.
Im 3. Quartal des laufenden Jahres sei der operative Gewinn um 13 Prozent auf 146 Mio. Euro gestiegen. Der Umsatz habe sich um 5 Prozent erhöht und bei 1,212 Mrd. Euro gelegen. Der Reingewinn (ohne Sondereffekte) sei von 67 Mio. Euro auf 82 Mio. Euro gestiegen. Die Geschäftsentwicklung habe damit insgesamt unter den Analystenerwartungen gelegen. Insgesamt habe die geschäftliche Dynamik unter der Lateinamerika-Krise und der Wechselkursentwicklung des Yen gelitten. Die Gewinn und Umsatzprognosen für das Gesamtjahr seien - trotz Rückschlägen bei den Hormonpräparaten - bestätigt worden.
Die US-Aufsichtsbehörde FDA (Federal Drug Association) habe dem Konzern vor kurzem die vorläufige Zulassung für ein neues Hormonersatzprodukt (HRT) versagt. Die Schering-Tochter Berlex, die das HRT-Medikament Angeliq entwickelt habe, habe von der FDA einen sogenannten "Not Approvable Letter" (quasi: Zwischenbescheid) bekommen. Schering bzw. Berlex werde Hintergrundgespräche mit der FDA führen, um so zu erfahren, welche Erwartungen die Behörde für eine Zulassung an das Unternehmen stelle.
Eine in den USA veröffentlichte Studie, wonach Hormonpräparate des US-Unternehmens Wyeth ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall und Herzkrankheiten mit sich brächten, habe in den letzten Wochen für ein negatives Sentiment gesorgt. Die HRTs von Schering gehörten jedoch laut Firmenangaben zu einer anderen Wirkstoffklasse als die Produkte von Wyeth. Die aufgrund der genannten Einflüsse etwas unter den Erwartungen liegenden Quartalszahlen sollten nicht überbewertet werden.
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen die augenblickliche Kursschwäche zu nutzen und empfehlen die Schering-Aktie weiterhin zum "Kauf".
Das Unternehmen erforsche und vermarkte Produkte in den Geschäftsfeldern Gynäkologie, Diagnostik, Dermatologie und Therapien für schwere Krankheiten. In diesem Rahmen sei der Erfinder der "Pille" auch heute noch weltweit der größte Hersteller von oralen Kontrazeptiva (Fertilitätskontrolle). Das Unternehmen produziere außerdem Röntgenstrahlen und Kontrast-Medien sowie Medikamente zur Behandlung von Krebs, Herzfunktionsstörungen und Multiple Sklerose.
Die US-Aufsichtsbehörde FDA (Federal Drug Association) habe dem Konzern vor kurzem die vorläufige Zulassung für ein neues Hormonersatzprodukt (HRT) versagt. Die Schering-Tochter Berlex, die das HRT-Medikament Angeliq entwickelt habe, habe von der FDA einen sogenannten "Not Approvable Letter" (quasi: Zwischenbescheid) bekommen. Schering bzw. Berlex werde Hintergrundgespräche mit der FDA führen, um so zu erfahren, welche Erwartungen die Behörde für eine Zulassung an das Unternehmen stelle.
Eine in den USA veröffentlichte Studie, wonach Hormonpräparate des US-Unternehmens Wyeth ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall und Herzkrankheiten mit sich brächten, habe in den letzten Wochen für ein negatives Sentiment gesorgt. Die HRTs von Schering gehörten jedoch laut Firmenangaben zu einer anderen Wirkstoffklasse als die Produkte von Wyeth. Die aufgrund der genannten Einflüsse etwas unter den Erwartungen liegenden Quartalszahlen sollten nicht überbewertet werden.
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen die augenblickliche Kursschwäche zu nutzen und empfehlen die Schering-Aktie weiterhin zum "Kauf".
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