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Die Analysten der SchmidtBank empfehlen die Aktie der Schering AG (WKN 717200) zu halten.
Im 1. Quartal 2002 sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7% auf 1,24 Mrd. Euro gestiegen. Besonders erfreulich habe sich das Geschäft in den USA entwickelt. Dort sei der Umsatz u.a. aufgrund des starken Absatzes der neuen Antibabypille Yasmin um 29% auf 311 Mio. Euro geklettert. Der Umsatzanteil in dieser Region sei auf 25% ausgedehnt worden. Bis zum Jahr 2005 solle dieser auf 30% ausgeweitet werden.
Wenn Schering die Wachstumsraten in den USA beibehalte, wovon die Analysten ausgehen würden, könne das strategische Ziel aus Sicht der Analysten bereits ein Jahr früher erreicht werden. In Japan sei hingegen der Umsatz um 15% auf 119 Mio. Euro zurückgegangen. Verantwortlich hierfür seien neben einer sinkenden Nachfrage, erlassenen Preisreduzierungen seitens der Regierung auch negative Wechselkurseffekte gewesen.
Stärker als der Umsatz habe der Konzerngewinn zugelegt. Er sei um 12% auf 141 Mio. Euro gestiegen, was einerseits auf eine verbesserte Bruttomarge und andererseits auf eine geringere Steuerquote zurückzuführen sei.
An dem bereits Anfang des Jahres gegebenen Zielvorgaben halte das Management weiter fest. Die Umsatzerwartungen lägen im oberen einstelligen Prozentbereich. Den USA werde dabei ein überproportionales Wachstum von 20% zugetraut. Der Konzerngewinn werde im gewohnten zweistelligen Bereich liegen. Die Analysten der SchmidtBank erwarten ein Wachstum von 17%.
Um das Wachstumstempo aufrechtzuerhalten und auch die Marktposition insbesondere in den USA zu stärken, akquiriere Schering kräftig. Mit dem erwarteten Verkaufserlös aus AventisCropScience in Höhe von 1,5 Mrd. Euro sei die Wachstumsfinanzierung ohne weiteres möglich. Die Anfang des Jahres angekündigte nicht weiter detaillierte größere Übernahme mit einem Kaufpreis von mehr als 500 Mio. Euro sei gescheitert. Seither seien jedoch zwei neue Akquisitionen veröffentlicht worden. Neben der Übernahme der Biotechfirma Collateral Therapeutics, die im Bereich Gentherapie aktiv sei, habe Schering den Erwerb des Krebsmittels Leukine von Immunex bekannt gegeben.
Schering sei durch die Nischenstrategie bestens positioniert. Sowohl die aktuelle Produktpalette als auch die Produktpipeline befänden sich in gutem Zustand und würden durch gezielte Akquisitionen gestärkt. Sorgen bereite das umsatzstärkste Produkt Betaferon, das durch das Medikament Rebif von der schweizerischen Biotechfirma Serono in den USA Konkurrenz bekomme. Es sei im März dort zugelassen worden. Trotz stärkerer Konkurrenz sehe Schering keine Bedrohung.
Damit dies so bleibe, wovon die Analysten ausgingen, werde Schering nichts unversucht lassen. Entweder es würden neue Studien in Auftrag gegeben, um den besseren Behandlungserfolg von Betaferon zu belegen oder das Marketing werde intensiviert. Der Unsicherheitsfaktor bleibe vorerst bestehen und die momentane Seitwärtsbewegung der Schering- Aktie spiegele dies wider.
Die Analysten der SchmidtBank stufen die Schering-Aktie derzeit als fair bewertet ein und empfehlen diese zu halten.
Im 1. Quartal 2002 sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7% auf 1,24 Mrd. Euro gestiegen. Besonders erfreulich habe sich das Geschäft in den USA entwickelt. Dort sei der Umsatz u.a. aufgrund des starken Absatzes der neuen Antibabypille Yasmin um 29% auf 311 Mio. Euro geklettert. Der Umsatzanteil in dieser Region sei auf 25% ausgedehnt worden. Bis zum Jahr 2005 solle dieser auf 30% ausgeweitet werden.
Wenn Schering die Wachstumsraten in den USA beibehalte, wovon die Analysten ausgehen würden, könne das strategische Ziel aus Sicht der Analysten bereits ein Jahr früher erreicht werden. In Japan sei hingegen der Umsatz um 15% auf 119 Mio. Euro zurückgegangen. Verantwortlich hierfür seien neben einer sinkenden Nachfrage, erlassenen Preisreduzierungen seitens der Regierung auch negative Wechselkurseffekte gewesen.
Stärker als der Umsatz habe der Konzerngewinn zugelegt. Er sei um 12% auf 141 Mio. Euro gestiegen, was einerseits auf eine verbesserte Bruttomarge und andererseits auf eine geringere Steuerquote zurückzuführen sei.
Um das Wachstumstempo aufrechtzuerhalten und auch die Marktposition insbesondere in den USA zu stärken, akquiriere Schering kräftig. Mit dem erwarteten Verkaufserlös aus AventisCropScience in Höhe von 1,5 Mrd. Euro sei die Wachstumsfinanzierung ohne weiteres möglich. Die Anfang des Jahres angekündigte nicht weiter detaillierte größere Übernahme mit einem Kaufpreis von mehr als 500 Mio. Euro sei gescheitert. Seither seien jedoch zwei neue Akquisitionen veröffentlicht worden. Neben der Übernahme der Biotechfirma Collateral Therapeutics, die im Bereich Gentherapie aktiv sei, habe Schering den Erwerb des Krebsmittels Leukine von Immunex bekannt gegeben.
Schering sei durch die Nischenstrategie bestens positioniert. Sowohl die aktuelle Produktpalette als auch die Produktpipeline befänden sich in gutem Zustand und würden durch gezielte Akquisitionen gestärkt. Sorgen bereite das umsatzstärkste Produkt Betaferon, das durch das Medikament Rebif von der schweizerischen Biotechfirma Serono in den USA Konkurrenz bekomme. Es sei im März dort zugelassen worden. Trotz stärkerer Konkurrenz sehe Schering keine Bedrohung.
Damit dies so bleibe, wovon die Analysten ausgingen, werde Schering nichts unversucht lassen. Entweder es würden neue Studien in Auftrag gegeben, um den besseren Behandlungserfolg von Betaferon zu belegen oder das Marketing werde intensiviert. Der Unsicherheitsfaktor bleibe vorerst bestehen und die momentane Seitwärtsbewegung der Schering- Aktie spiegele dies wider.
Die Analysten der SchmidtBank stufen die Schering-Aktie derzeit als fair bewertet ein und empfehlen diese zu halten.
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