Starke operative Zahlen, schwache Kurse — bei Salesforce klaffen Realität und Marktstimmung derzeit weit auseinander. CEO Marc Benioff kündigte am Wochenende an, 1.000 neue Absolventen und Praktikanten für die KI-Sparte einzustellen. Der Softwarekonzern reagiert damit auf das rasante Wachstum seiner künstlichen Intelligenz.
Noch im Februar strich das Unternehmen knapp 1.000 Stellen in Bereichen wie Marketing und Produktmanagement. Nun fließt das Kapital gezielt in die Entwicklung von KI-Lösungen wie Agentforce und Headless360. Benioff positioniert den Konzern damit gegen die Sorge, künstliche Intelligenz vernichte primär Einstiegsjobs.
KI-Plattformen als Wachstumstreiber
Die Fokussierung auf künstliche Intelligenz zahlt sich operativ bereits aus. Zum Ende des Geschäftsjahres 2026 erreichte die Plattform Agentforce wiederkehrende Umsätze von rund 800 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem jährlichen Plus von 169 Prozent.
Nimmt man die Datenplattform Data 360 hinzu, übersprang der KI-bezogene Umsatz die Marke von 2,9 Milliarden US-Dollar. Bemerkenswert ist dabei die Herkunft der Aufträge. Mehr als die Hälfte dieser KI-Abschlüsse stammt von der bestehenden Kundenbasis.
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Parallel dazu baut Salesforce sein Ökosystem aus. Eine in der Vorwoche angekündigte, erweiterte Partnerschaft mit Google Cloud soll es KI-Agenten künftig ermöglichen, nahtlos über Plattformen wie Slack und Google Workspace hinweg zu agieren.
Diskrepanz zur Börsenbewertung
Das abgelaufene Geschäftsjahr beendete der Software-Riese mit einem Rekordumsatz von 41,5 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Jahr peilt das Management Erlöse von rund 46 Milliarden US-Dollar an. Das entspräche einem soliden, zweistelligen Wachstum.
An der Börse verfängt diese Wachstumsstory aktuell kaum. Die Aktie schloss am Freitag bei 148,64 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn über 31 Prozent im Minus. Allgemeine Sorgen vor Verwerfungen im Softwaresektor durch KI halten die Käufer auf Distanz.
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Technisch ist das Papier mittlerweile stark angeschlagen. Ein RSI-Wert von rund 27 signalisiert eine überverkaufte Situation. Der weite Abstand zur 200-Tage-Linie verdeutlicht den anhaltenden Abgabedruck. Mit den neuen Einstellungen und der Google-Partnerschaft liefert das Management nun konkrete operative Fakten gegen den makroökonomischen Gegenwind.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 178,16 $ | 173,30 $ | 4,86 $ | +2,80% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US79466L3024 | A0B87V | 296,00 $ | 163,58 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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152,20 € | +2,70% | 24.04.26 |
| AMEX | 178,35 $ | +3,00% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 178,14 $ | +2,83% | 24.04.26 |
| NYSE | 178,16 $ | +2,80% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 152,14 € | +2,77% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 149,60 € | +1,91% | 24.04.26 |
| Xetra | 149,78 € | +1,30% | 24.04.26 |
| Hannover | 149,46 € | +0,77% | 24.04.26 |
| Hamburg | 149,00 € | +0,27% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 148,64 € | +0,23% | 24.04.26 |
| München | 150,40 € | -2,08% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 298 | █ Salesforce.com | 20.03.26 |
| 13 | Salesforce.com überzeugt mal w. | 07.03.14 |








