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Wien (aktiencheck.de AG) - Der STOXX 600 verzeichnete erstmals im Oktober einen Wochenverlust, berichten die Analysten der Erste Bank.
Der europäische Leitindex sei um 0,64% auf 266 Punkte gesunken. 15 der 19 Sektoren hätten tiefer geschlossen. Die Tatsache, dass defensive Sektoren wie Telekoms (+2%) und Versorger (+1%) hätten zulegen können, obwohl der Markt gefallen sei, zeige die zunehmende Risikoaversion der Investoren. Industrietitel, Banken und Bauunternehmen hätten mit einem Minus von je 2% die höchsten Verluste hinnehmen müssen.
Der Technologiesektor in Europa habe sich im laufenden Jahr mit einem Plus von 9% etwas besser entwickelt als der STOXX 600 (+5%). Die besser als erwarteten Quartalsergebnisse von wichtigen Unternehmen würden den Sektor nach Ansicht der Analysten auch weiterhin unterstützen. Die von ihnen empfohlene ARM Holdings (ISIN GB0000595859 / WKN 913698) habe den Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich um 107% auf GBP 0,02 gesteigert und damit leicht über den Erwartungen gelegen.
AIXTRON (ISIN DE000A0WMPJ6 / WKN A0WMPJ) (+388%), Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) (+19%), SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) (+9%), Logitech (ISIN CH0025751329 / WKN A0J3YT) (+94%) und Dassault Systèmes (ISIN FR0000130650 / WKN 901295) (+41%) hätten den Gewinn pro Aktie (wie in Klammer angeführt) ebenfalls gesteigert und damit die Konsenserwartungen teils deutlich übertroffen. STMicroelectronics (ISIN NL0000226223 / WKN 893438) habe mit einem Gewinn von EUR 198 Mio. ebenfalls positiv überrascht. Im Vorjahr habe man noch einen Verlust von EUR 201 Mio. berichten müssen.
Besser als erwartete Ergebnisse hätten auch wichtige Unternehmen der Verarbeitenden Industrie berichten können. Der Sektor sei mit einem Plus von 21% seit Anfang 2010 nach den Automobilproduzenten der beste Sektor in Europa. Die von den Analysten empfohlene Schindler (ISIN CH0024638196 / WKN A0JEHV) habe den Gewinn deutlicher als erwartet um 5% auf CHF 184 Mio. gesteigert. Alfa Laval (ISIN SE0000695876 / WKN 577335) habe den Gewinn um 7% auf SEK (Schwedische Krone) 748 Mio. gesteigert. MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) habe die Erwartungen übertroffen und einen Gewinn von EUR 179 Mio. berichtet. ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) habe hingegen im letzten Quartal geschwächelt. Der Gewinn sei um 25% auf CHF 774 Mio. gefallen.
Weiterhin sehr schlecht entwickle sich das Geschäft für den Windturbinenhersteller Vestas Wind Systems (ISIN DK0010268606 / WKN 913769). Man habe vor und während der Krise zuviel Kapazität aufgebaut. Die erwarteten Aufträge würden aber weiter auf sich warten lassen und Entlassungen und Fabrikschließungen seien jetzt die Folge. Der Gewinn sei in Q3 um 24% gefallen. Die Aktie habe allein diese Woche fast 17% eingebüßt und notiere jetzt bei DKK (Dänische Krone) 167. Konkurrenten wie Gamesa (ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8) und Nordex (ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655) würden mit ähnlichen Problemen kämpfen. Die Analysten der Erste Bank raten von Investments in europäische Produzenten im Sektor der Alternativenergie (Wind & Solar) weiterhin ab.
Der Bankensektor werde von Investoren aufgrund der schwachen Gewinnentwicklung weiterhin gemieden. Seit Jahresanfang liege der Sektor jetzt 5% im Minus. Die Gewinne pro Aktie der Banken, die diese Woche berichtet hätten, seien gesunken. Die größten Einbußen hätten die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) (-19%), Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) (-27%), Banco Popular Espanol (ISIN ES0113790531 / WKN A0ETZ1) (-17%), Banco Bilbao (ISIN ES0113211835 / WKN 875773) (-18%) und Bankinter (ISIN ES0113679I37 / WKN A0MW33) (-34%) verzeichnet. Die UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) sei mit CHF 0,32 pro Aktie unter den Erwartungen geblieben. In Q3/2009 habe man noch einen Verlust von CHF 0,15 berichten müssen.
Bessere Zahlen hätten die Automobilproduzenten in Europa vorlegen können. Die Branche sei mit einem Plus von 29% der beste Performer unter den 19 Sektoren im STOXX 600 in diesem Jahr. Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) habe den Gewinn pro Aktie in Q3 um 958% auf EUR 4,52 gesteigert. Damit habe man klar über den Erwartungen gelegen. Der Umsatz habe dank der hohen Nachfrage in China, Nordamerika und Brasilien sowie den guten Absatzzahlen von AUDI (ISIN DE0006757008 / WKN 675700) um 18% auf EUR 30,7 Mrd. zugelegt. Die Aktie sei um über 11% gestiegen.
Auch Volvo (ISIN SE0000115446 / WKN 855689) habe einen besser als erwarteten Gewinn pro Aktie von SEK 2,88 berichtet. Der Umsatz sei um 22% gestiegen. Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) habe den Gewinn pro Aktie deutlicher als erwartet auf EUR 1,44 nach EUR 0,04 vor einem Jahr gesteigert. Der Umsatz sei um 30% auf EUR 25 Mrd. gestiegen.
Bei Scania (ISIN SE0000308272 / WKN 899845) habe die Umsatzsteigerung 35% betragen. Der Gewinn pro Aktie sei um 730% gestiegen. Jedoch habe die Volkswagen-Tochter dem wachsenden Optimismus der Lkw-Branche einen Dämpfer versetzt. Trotz eines um 45% gewachsenen Auftragseingangs hätten sich die Schweden nur zurückhaltend über ihre Aussichten geäußert. Die Sparanstrengungen der hoch verschuldeten Staaten in Europa hätten die Nachfrage beeinträchtigt. Die Aktie sei diese Woche um fast 8% gefallen. (29.10.2010/ac/a/m)
Der europäische Leitindex sei um 0,64% auf 266 Punkte gesunken. 15 der 19 Sektoren hätten tiefer geschlossen. Die Tatsache, dass defensive Sektoren wie Telekoms (+2%) und Versorger (+1%) hätten zulegen können, obwohl der Markt gefallen sei, zeige die zunehmende Risikoaversion der Investoren. Industrietitel, Banken und Bauunternehmen hätten mit einem Minus von je 2% die höchsten Verluste hinnehmen müssen.
Der Technologiesektor in Europa habe sich im laufenden Jahr mit einem Plus von 9% etwas besser entwickelt als der STOXX 600 (+5%). Die besser als erwarteten Quartalsergebnisse von wichtigen Unternehmen würden den Sektor nach Ansicht der Analysten auch weiterhin unterstützen. Die von ihnen empfohlene ARM Holdings (ISIN GB0000595859 / WKN 913698) habe den Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich um 107% auf GBP 0,02 gesteigert und damit leicht über den Erwartungen gelegen.
AIXTRON (ISIN DE000A0WMPJ6 / WKN A0WMPJ) (+388%), Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) (+19%), SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) (+9%), Logitech (ISIN CH0025751329 / WKN A0J3YT) (+94%) und Dassault Systèmes (ISIN FR0000130650 / WKN 901295) (+41%) hätten den Gewinn pro Aktie (wie in Klammer angeführt) ebenfalls gesteigert und damit die Konsenserwartungen teils deutlich übertroffen. STMicroelectronics (ISIN NL0000226223 / WKN 893438) habe mit einem Gewinn von EUR 198 Mio. ebenfalls positiv überrascht. Im Vorjahr habe man noch einen Verlust von EUR 201 Mio. berichten müssen.
Weiterhin sehr schlecht entwickle sich das Geschäft für den Windturbinenhersteller Vestas Wind Systems (ISIN DK0010268606 / WKN 913769). Man habe vor und während der Krise zuviel Kapazität aufgebaut. Die erwarteten Aufträge würden aber weiter auf sich warten lassen und Entlassungen und Fabrikschließungen seien jetzt die Folge. Der Gewinn sei in Q3 um 24% gefallen. Die Aktie habe allein diese Woche fast 17% eingebüßt und notiere jetzt bei DKK (Dänische Krone) 167. Konkurrenten wie Gamesa (ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8) und Nordex (ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655) würden mit ähnlichen Problemen kämpfen. Die Analysten der Erste Bank raten von Investments in europäische Produzenten im Sektor der Alternativenergie (Wind & Solar) weiterhin ab.
Der Bankensektor werde von Investoren aufgrund der schwachen Gewinnentwicklung weiterhin gemieden. Seit Jahresanfang liege der Sektor jetzt 5% im Minus. Die Gewinne pro Aktie der Banken, die diese Woche berichtet hätten, seien gesunken. Die größten Einbußen hätten die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) (-19%), Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) (-27%), Banco Popular Espanol (ISIN ES0113790531 / WKN A0ETZ1) (-17%), Banco Bilbao (ISIN ES0113211835 / WKN 875773) (-18%) und Bankinter (ISIN ES0113679I37 / WKN A0MW33) (-34%) verzeichnet. Die UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) sei mit CHF 0,32 pro Aktie unter den Erwartungen geblieben. In Q3/2009 habe man noch einen Verlust von CHF 0,15 berichten müssen.
Bessere Zahlen hätten die Automobilproduzenten in Europa vorlegen können. Die Branche sei mit einem Plus von 29% der beste Performer unter den 19 Sektoren im STOXX 600 in diesem Jahr. Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) habe den Gewinn pro Aktie in Q3 um 958% auf EUR 4,52 gesteigert. Damit habe man klar über den Erwartungen gelegen. Der Umsatz habe dank der hohen Nachfrage in China, Nordamerika und Brasilien sowie den guten Absatzzahlen von AUDI (ISIN DE0006757008 / WKN 675700) um 18% auf EUR 30,7 Mrd. zugelegt. Die Aktie sei um über 11% gestiegen.
Auch Volvo (ISIN SE0000115446 / WKN 855689) habe einen besser als erwarteten Gewinn pro Aktie von SEK 2,88 berichtet. Der Umsatz sei um 22% gestiegen. Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) habe den Gewinn pro Aktie deutlicher als erwartet auf EUR 1,44 nach EUR 0,04 vor einem Jahr gesteigert. Der Umsatz sei um 30% auf EUR 25 Mrd. gestiegen.
Bei Scania (ISIN SE0000308272 / WKN 899845) habe die Umsatzsteigerung 35% betragen. Der Gewinn pro Aktie sei um 730% gestiegen. Jedoch habe die Volkswagen-Tochter dem wachsenden Optimismus der Lkw-Branche einen Dämpfer versetzt. Trotz eines um 45% gewachsenen Auftragseingangs hätten sich die Schweden nur zurückhaltend über ihre Aussichten geäußert. Die Sparanstrengungen der hoch verschuldeten Staaten in Europa hätten die Nachfrage beeinträchtigt. Die Aktie sei diese Woche um fast 8% gefallen. (29.10.2010/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 625,806 | 615,792 | 10,014 | +1,63% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009658202 | 965820 | 635,60 | 501,90 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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625,806 | +1,63% | 17.04.26 |
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