SPDG chancenreich




19.06.06 09:34
Frankf. Finance Newsletter

Westerburg, 19. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Für den Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter", Jürgen Felger, ist die Aktie von Sustainable Project Development Group (SPDG) (ISIN GB00B0PHS016 / WKN A0JEQ5) ein chancenreiches Investment.

SPDG Technologies Plc entwickle Projekte, die weltweit Einsatz fänden. Ein besonderes Augenmerk lege SPDG dabei auf die Nachhaltigkeit und die Umweltverträglichkeit. Das Unternehmen biete eine vertikale Integration, die eine unabhängigere Produktion und Stärkung der ländlichen Binnenwirtschaft erlaube. Immer mehr Umweltgesetze würden den Bedarf an erneuerbaren, recycling-fähigen und biologisch abbaubaren Materialien erhöhen. SPDG liefere die dafür notwendigen Technologien.

Spanien und Südafrika würden die ersten Standorte für die Produktion leichter und vor allem umweltfreundlicher Produkte der Sparte "Nachhaltige Materialien" oder Faser-Verbundwerkstoffe für die Automobil-, Bau- und Elektronikbranche sein. China und Australien könnten folgen.

SPDG helfe den verschiedenen Industriezweigen, die kommende europäische Umweltgesetzgebung einzuhalten und liefere dabei aus Pflanzenfasern und Propylenen gemischtes Material, das in der Verarbeitung sogar weniger Energieaufwand bedeute und auch noch günstiger sein solle, als die herkömmlichen Glasfaserprodukte und das glasverstärkte Plastik.

Die Technologie des Unternehmens komme teilweise aus Deutschland. Hier sei es einem Forscher aus Frankfurt gelungen, die Faser zu optimieren. Vor allem für die Fahrzeugindustrie rechne sich SPDG große Chancen aus. Nach der europäischen Gesetzgebung solle ab 2006 die Recyclingrate bei Autos 80%, bei Bauteilen und Werkstoffen 85% betragen. Ab 2015 solle gemäß der Verordnung für Altautos die Wiederverwertungsquote auf 95% angehoben werden. Die Hersteller könnten das Material von SPDG mit den gleichen Maschinen verarbeiten.

Bei einem Großunternehmen habe SPDG einen Prozess mit drei Arbeitsschritten auf einen Prozess mit nur einem einzigen Arbeitsschritt reduzieren können. Der durch die britische Königin ausgezeichnete Vorstandsvorsitzende Michael Cunningham könne im Interview mit dem "Frankfurter Finance Newsletter" für dieses noch geheime Beispiel stolz verkünden: "Wir haben den Produktionsvorgang von fünf Minuten auf 40 Sekunden vermindert, bei einer um 150 Grad Celsius geringeren Bearbeitungstemperatur."

Ein zweiter Bereich sei die Sparte des biologisch abbaubaren Plastiks. Das Tochterunternehmen Idroplax srl stelle entsprechende Produkte für diverse Branchen und Anwendungsbereiche her, insbesondere im Gesundheitssektor und für die Öl- und Gasproduktion.

Die dritte Sparte sei "Naturol Products", mit dem Tochterunternehmen Naturol Rebest Group. In zwei australischen Hydrokulturfarmen würden die Pflanzen herangezüchtet und an einem weiteren Standort die Extraktion der hochwertigen Bestandteile und Öle vorgenommen. Die Gesellschaft besitze ein Entwicklungszentrum und eine kürzlich aufgerüstete Extraktionsfabrik in Großbritannien. Dort würden die Prozesse entwickelt.

SPDG Technologies plane Umsätze mit den Fabriken in Spanien und Südafrika ab Ende 2007. Nach Einschätzung der Experten werde ein Erfolg mit den Faser-Verbundwerkstoffen in der Sparte "Nachhaltige Materialien" ("Sustainable Materials") einen entscheidenden Einfluss auf die gesamte Umsatzsituation des Unternehmens haben. SPDG - die Sustainable Project Development Group - habe bereits im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2005/2006 offiziell einen Umsatz von 233.000 Britischen Pfund ausgewiesen. Für das gesamte laufende Geschäftsjahr, das im Juni ende, würden die Umsätze wohl eine Million Britische Pfund erreichen, die das Umweltunternehmen größtenteils mit den Hydrokulturanlagen in Australien erwirtschafte.

Allein durch einen Auftrag im Bereich medizinischer Extraktion werde in der zweiten Jahreshälfte 2006, also schon im Geschäftsjahr 2006/2007, ein Umsatz von 2,7 Mio. Britische Pfund (bzw. vier Millionen Euro) erwartet. Dazu werde die Unternehmenskasse mit biologisch abbaubarem Plastik aus der italienischen Produktion ab Ende 2006 weiter gefüllt. So könnten einige der Projekte des Unternehmens dieses Jahr bereits profitabel arbeiten, wenn die laufenden Vertragsverhandlungen erfolgreich seien.

Die Experten seien von der enormen Bandbreite der Unternehmensangebote überrascht. Jede Anwendung für sich erscheine ihnen sehr plausibel und ausgesprochen marktfähig. Dies dürfte auch das unternehmerische Risiko reduzieren. Das Management sei technisch sehr versiert und seit zehn Jahren bzw. in einzelnen Teilbereichen schon seit 20 Jahren, hier auch im Zusammenhang mit dem Mutterhaus, der soliden Coach House Group, jeweils mit der Materie der entsprechenden Sparte vertraut. Chairman des Unternehmens sei Tony Baldry, Mitglied des Britischen Parlaments und sehr kenntnisreich in internationalen Angelegenheiten.

Der Wert SPDG Technologies sei in Großbritannien notiert und noch nicht an der AIM in London. Er weise aber schon jetzt eine Marktkapitalisierung von 21 Mio. Euro aus, bei einem Aktienkurs von umgerechnet 0,175 Euro und 121,5 Mio. Aktien. Man sei sich sicher, dass die anvisierte Notierung an der AIM die Zahl der Aktionäre dieses Umweltunternehmens deutlich erhöhen werde.

Die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter" können sich einen zukünftigen Aktienkurs von 0,30 Euro und mehr bei der SPDG-Aktie vorstellen.








 
 
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