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Augsburg (aktiencheck.de AG) - Felix Gode, Analyst von GBC Research, empfiehlt im aktuellen "Falkenbrief" die Aktie von SMT Scharf (ISIN DE0005751986 / WKN 575198) zu kaufen.
Seit dem 11. April 2007 sei die SMT Scharf AG an der Börse notiert. Im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens seien 1,2 Mio. neue Aktien ausgegeben worden. Die Preisspanne für die Zeichnung habe zwischen 9,50 Euro und 11,00 Euro gelegen. Das Platzierungsvolumen habe sich damit auf 17,1 Mio. Euro belaufen. 81% der neuen Aktien seien bei institutionellen Anlegern platziert worden, 19% hätten private Investoren erhalten, wobei alle Zeichnungsaufträge von privaten Investoren vollständig zugeteilt worden seien.
Der erste Kurs sei mit 9,50 Euro festgestellt worden und habe sich zunächst nicht zufriedenstellend entwickelt. Bei einem Kurs von 8,95 Euro habe die Aktie aber ihren Boden gefunden und habe seither steigen können. Mittlerweile notiere das Papier bei 10,20 Euro, also bereits knapp 7% über dem Erstkurs. Der Bruttoemissionserlös in Höhe von 11,2 Mio. Euro solle vor allem dafür verwendet werden, die internationale Präsenz auszubauen. Neben der Ausweitung der Vertriebskapazitäten sollten weitere Servicestandorte errichtet und Fertigungskapazitäten in Niedriglohnländern ausgebaut werden. Auch die Beschleunigung von Entwicklungsprojekten und der Ausbau des Produktportfolios seien ein Thema.
In den vergangenen Jahren habe sich die SMT Scharf gut entwickeln können. Im Jahr 2006 hätten Umsatzerlöse in Höhe von 48,7 Mio. Euro erwirtschaftet werden können. Das entspreche einer Steigerung von 15,7% seit dem Jahr 2004. Im Jahr 2005 seien die Umsatzerlöse mit 51,9 Mio. Euro noch ein wenig höher gewesen. Jedoch seien diese durch einen einmaligen Großauftrag geprägt gewesen, sodass der Vergleich nicht sehr aussagekräftig sei.
Entscheidend sei die Umsatzentwicklung gemessen an der regionalen Verteilung. Hier sei ein deutlicher Rückgang der Umsätze auf dem deutschen Markt zu beobachten. Während im Jahr 2004 noch 72% der Umsatzerlöse im Inland generiert worden seien, habe dieser Anteil im Geschäftsjahr 2006 nur noch bei 47,8% gelegen. Stark zunehmend sei dagegen die Geschäftstätigkeit in Schwellenländern, insbesondere Asien. Noch 2004 habe der Umsatzanteil in Asien bei nur 1,9% gelegen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2006 sei dieser Anteil auf 12,8% ausgeweitet worden, was einem Umsatzvolumen von 6,2 Mio. Euro gleichkomme.
Erfreulich sei in den vergangenen Jahren auch die Entwicklung der Rohertragsmarge gewesen. Diese habe seit 2004 kontinuierlich von 50,8% auf 52,7% ausgeweitet werden können. Verantwortlich hierfür seien diverse Preis- und Einkaufsmaßnahmen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe gleichzeitig ebenfalls kontinuierlich verbessert werden können. Gegenüber 2004 habe das EBIT mit 6,7 Mio. Euro in 2006 um 46,7% höher gelegen. Auch die EBIT-Marge sei merklich verbessert worden. Diese habe in 2004 noch bei 10,9%, gegenüber einer Marge von 13,8% in 2006 gelegen.
Maßgeblich für diese Ausweitung der Marge sei vor allem der konstant gebliebene Personalaufwand gewesen, der stetig bei rund 13,5 Mio. Euro gelegen habe. Die gleichzeitige Umsatzsteigerung habe zu dem positiven Margeneffekt geführt. Schließlich habe sich auch der Jahresüberschuss in den vergangenen Jahren positiv entwickelt und habe innerhalb der vergangenen zwei Jahre nahezu verdoppelt werden können. Verglichen mit einem Überschuss von 2,2 Mio. Euro in 2004, habe dieser in 2006 bereits bei 4,3 Mio. Euro gelegen.
Auch die Bilanz der Gesellschaft habe sich durch den Börsengang wesentlich verändert. So habe noch zum Ende des Geschäftsjahres 2006 die Eigenkapitalquote bei 19% gelegen. Das Grundkapital sei durch die Platzierung im Rahmen des Börsengangs von 3 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro erhöht worden und dem Unternehmen seien 11,2 Mio. Euro frische Mittel zu geflossen. Die Eigenkapitalquote sollte damit bei knapp über 50% liegen.
Die Verschuldung der Gesellschaft sei dabei äußerst gering. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten würden sich auf lediglich 0,4 Mio. Euro belaufen. Langfristige Verbindlichkeiten würden in Höhe von 4,8 Mio. Euro bestehen, die im Rahmen einer Mezzanine-Finanzierung bestehen würden.
Diese Maßnahmen sollten dazu führen, dass die SMT Scharf in den kommenden Jahren solide Zuwachsraten bei den Umsatzerlösen erzielen könne. Für das Geschäftsjahr 2007 würden die Analysten davon ausgehen, dass diese um knapp 13% auf circa 55 Mio. Euro anziehen würden. Auch für 2008 würden sie einen kräftigen Umsatzschub um knapp 9% erwarten. Die Rohertragsmarge werde gemäß den Erwartungen der Analysten niedriger ausfallen als in den vergangenen Jahren. Der Ausbau des internationalen Geschäfts werde sich auf die Materialkosten niederschlagen. Vor allem die Fremdvergabe gewisser Arbeitsschritte an externe Dienstleister werde sich hier auswirken.
Dennoch sollte das Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres auch ein weiter gestiegenes EBIT vorweisen können. Zwar würden sich die Abschreibungen durch die verstärkte Investitionstätigkeit erhöhen, dennoch würden die Analysten glauben, dass die SMT Scharf das EBIT gegenüber dem Vorjahr leicht auf 6,76 Mio. Euro steigern könne. Die Marge werde aufgrund der genannten Gründe rückläufig sein. Unterm Strich sollte das Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau ausfallen, da die Steuerbelastung erwartungsgemäß in 2007 leicht höher ausfallen werde. Der operative Cash Flow werde im Geschäftsjahr 2007 noch negativ ausfallen, da sich durch die verstärkte Investitionstätigkeit das Working Capital erhöhen werde. Außerdem müsse in 2007 eine Ertragssteuerschuld beglichen werden.
Auf Basis der Schätzungen sei die Aktie der SMT Scharf AG attraktiv bewertet. So liege das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2007 bei knapp über 10, für 2008 sogar bei nur 9,5. Das Entity Value zu EBITDA (EV/EBITDA), das die operative Ertragskraft des Unternehmen widerspiegle, liege bei lediglich 5. Im Branchenvergleich könne sich die Bewertung der SMT Scharf sehen lassen. Zudem werde erwartet, dass das Unternehmen eine Ausschüttung der Jahresüberschüsse in Höhe von circa 50% vornehme, was nach Schätzungen der Analysten einer Dividende für 2007 von 0,48 Euro entspräche.
Die SMT Scharf sei nach einem erfolgreichen Börsengang ein interessantes Investment. Das Unternehmen sei im Bereich entgleisungssichere Bahnsysteme nicht nur Weltmarktführer, sondern werde diese Stellung in Zukunft noch manifestieren. In den kommenden Jahren würden daher auch steigende Umsätze erwartet. Auf dem aktuellen Kursniveau sei die Aktie attraktiv bewertet und biete Investoren Renditechancen von bis zu 50%. Das Kursziel liege für 2007 bei 15,38 Euro.
Die Analysten von GBC Research vergeben im aktuellen "Falkenbrief" für die Aktien von SMT Scharf das Rating "kaufen". (Analyse vom 25.05.2007) (25.05.2007/ac/a/nw)
Seit dem 11. April 2007 sei die SMT Scharf AG an der Börse notiert. Im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens seien 1,2 Mio. neue Aktien ausgegeben worden. Die Preisspanne für die Zeichnung habe zwischen 9,50 Euro und 11,00 Euro gelegen. Das Platzierungsvolumen habe sich damit auf 17,1 Mio. Euro belaufen. 81% der neuen Aktien seien bei institutionellen Anlegern platziert worden, 19% hätten private Investoren erhalten, wobei alle Zeichnungsaufträge von privaten Investoren vollständig zugeteilt worden seien.
Der erste Kurs sei mit 9,50 Euro festgestellt worden und habe sich zunächst nicht zufriedenstellend entwickelt. Bei einem Kurs von 8,95 Euro habe die Aktie aber ihren Boden gefunden und habe seither steigen können. Mittlerweile notiere das Papier bei 10,20 Euro, also bereits knapp 7% über dem Erstkurs. Der Bruttoemissionserlös in Höhe von 11,2 Mio. Euro solle vor allem dafür verwendet werden, die internationale Präsenz auszubauen. Neben der Ausweitung der Vertriebskapazitäten sollten weitere Servicestandorte errichtet und Fertigungskapazitäten in Niedriglohnländern ausgebaut werden. Auch die Beschleunigung von Entwicklungsprojekten und der Ausbau des Produktportfolios seien ein Thema.
In den vergangenen Jahren habe sich die SMT Scharf gut entwickeln können. Im Jahr 2006 hätten Umsatzerlöse in Höhe von 48,7 Mio. Euro erwirtschaftet werden können. Das entspreche einer Steigerung von 15,7% seit dem Jahr 2004. Im Jahr 2005 seien die Umsatzerlöse mit 51,9 Mio. Euro noch ein wenig höher gewesen. Jedoch seien diese durch einen einmaligen Großauftrag geprägt gewesen, sodass der Vergleich nicht sehr aussagekräftig sei.
Entscheidend sei die Umsatzentwicklung gemessen an der regionalen Verteilung. Hier sei ein deutlicher Rückgang der Umsätze auf dem deutschen Markt zu beobachten. Während im Jahr 2004 noch 72% der Umsatzerlöse im Inland generiert worden seien, habe dieser Anteil im Geschäftsjahr 2006 nur noch bei 47,8% gelegen. Stark zunehmend sei dagegen die Geschäftstätigkeit in Schwellenländern, insbesondere Asien. Noch 2004 habe der Umsatzanteil in Asien bei nur 1,9% gelegen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2006 sei dieser Anteil auf 12,8% ausgeweitet worden, was einem Umsatzvolumen von 6,2 Mio. Euro gleichkomme.
Erfreulich sei in den vergangenen Jahren auch die Entwicklung der Rohertragsmarge gewesen. Diese habe seit 2004 kontinuierlich von 50,8% auf 52,7% ausgeweitet werden können. Verantwortlich hierfür seien diverse Preis- und Einkaufsmaßnahmen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe gleichzeitig ebenfalls kontinuierlich verbessert werden können. Gegenüber 2004 habe das EBIT mit 6,7 Mio. Euro in 2006 um 46,7% höher gelegen. Auch die EBIT-Marge sei merklich verbessert worden. Diese habe in 2004 noch bei 10,9%, gegenüber einer Marge von 13,8% in 2006 gelegen.
Auch die Bilanz der Gesellschaft habe sich durch den Börsengang wesentlich verändert. So habe noch zum Ende des Geschäftsjahres 2006 die Eigenkapitalquote bei 19% gelegen. Das Grundkapital sei durch die Platzierung im Rahmen des Börsengangs von 3 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro erhöht worden und dem Unternehmen seien 11,2 Mio. Euro frische Mittel zu geflossen. Die Eigenkapitalquote sollte damit bei knapp über 50% liegen.
Die Verschuldung der Gesellschaft sei dabei äußerst gering. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten würden sich auf lediglich 0,4 Mio. Euro belaufen. Langfristige Verbindlichkeiten würden in Höhe von 4,8 Mio. Euro bestehen, die im Rahmen einer Mezzanine-Finanzierung bestehen würden.
Diese Maßnahmen sollten dazu führen, dass die SMT Scharf in den kommenden Jahren solide Zuwachsraten bei den Umsatzerlösen erzielen könne. Für das Geschäftsjahr 2007 würden die Analysten davon ausgehen, dass diese um knapp 13% auf circa 55 Mio. Euro anziehen würden. Auch für 2008 würden sie einen kräftigen Umsatzschub um knapp 9% erwarten. Die Rohertragsmarge werde gemäß den Erwartungen der Analysten niedriger ausfallen als in den vergangenen Jahren. Der Ausbau des internationalen Geschäfts werde sich auf die Materialkosten niederschlagen. Vor allem die Fremdvergabe gewisser Arbeitsschritte an externe Dienstleister werde sich hier auswirken.
Dennoch sollte das Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres auch ein weiter gestiegenes EBIT vorweisen können. Zwar würden sich die Abschreibungen durch die verstärkte Investitionstätigkeit erhöhen, dennoch würden die Analysten glauben, dass die SMT Scharf das EBIT gegenüber dem Vorjahr leicht auf 6,76 Mio. Euro steigern könne. Die Marge werde aufgrund der genannten Gründe rückläufig sein. Unterm Strich sollte das Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau ausfallen, da die Steuerbelastung erwartungsgemäß in 2007 leicht höher ausfallen werde. Der operative Cash Flow werde im Geschäftsjahr 2007 noch negativ ausfallen, da sich durch die verstärkte Investitionstätigkeit das Working Capital erhöhen werde. Außerdem müsse in 2007 eine Ertragssteuerschuld beglichen werden.
Auf Basis der Schätzungen sei die Aktie der SMT Scharf AG attraktiv bewertet. So liege das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2007 bei knapp über 10, für 2008 sogar bei nur 9,5. Das Entity Value zu EBITDA (EV/EBITDA), das die operative Ertragskraft des Unternehmen widerspiegle, liege bei lediglich 5. Im Branchenvergleich könne sich die Bewertung der SMT Scharf sehen lassen. Zudem werde erwartet, dass das Unternehmen eine Ausschüttung der Jahresüberschüsse in Höhe von circa 50% vornehme, was nach Schätzungen der Analysten einer Dividende für 2007 von 0,48 Euro entspräche.
Die SMT Scharf sei nach einem erfolgreichen Börsengang ein interessantes Investment. Das Unternehmen sei im Bereich entgleisungssichere Bahnsysteme nicht nur Weltmarktführer, sondern werde diese Stellung in Zukunft noch manifestieren. In den kommenden Jahren würden daher auch steigende Umsätze erwartet. Auf dem aktuellen Kursniveau sei die Aktie attraktiv bewertet und biete Investoren Renditechancen von bis zu 50%. Das Kursziel liege für 2007 bei 15,38 Euro.
Die Analysten von GBC Research vergeben im aktuellen "Falkenbrief" für die Aktien von SMT Scharf das Rating "kaufen". (Analyse vom 25.05.2007) (25.05.2007/ac/a/nw)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,35 € | 8,00 € | -0,65 € | -8,13% | 24.04./18:37 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A3DRAE2 | A3DRAE | 9,50 € | 5,35 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
7,35 € | -8,13% | 24.04.26 |
| München | 8,15 € | -2,40% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 7,90 € | -3,07% | 24.04.26 |
| Hamburg | 7,90 € | -3,07% | 24.04.26 |
| Hannover | 7,90 € | -3,07% | 24.04.26 |
| Xetra | 7,65 € | -4,97% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 7,30 € | -5,81% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 7,40 € | -6,92% | 24.04.26 |
= Realtime
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