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Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von SEZ (ISIN CH0012352065 / WKN 903544) weiter mit "marktgewichten" ein.
SEZ habe mit einem um sequenziell 5% höheren Umsatz von CHF 83,6 Mio. respektive um 1% höheren Auftragseingang von CHF 83 Mio. über den Analysten-Erwartungen liegende Wachstumswerte ausweisen können (ZKB-S: Umsatz CHF 80,9 Mio.; Auftragseingang CHF 65 Mio.). Gemessen an der Topline-Entwicklung habe die Performance von SEZ somit im Rahmen der allgemeinen Branchenentwicklung gelegen. Im Durchschnitt hätten amerikanische Frontend-Lieferanten im 3. Quartal auf Basis der US Book-to-Bill-Daten sequenziell ein Umsatzplus von 5% und beim Auftragseingang ein solches von 2% ausgewiesen.
Negativ habe SEZ allerdings bezüglich der operativen Profitabilität überrascht. Mit 13,9% sei die EBIT-Marge im 3. Quartal deutlich hinter dem von den Analysten auf 19,1% geschätzten Wert zurückgeblieben. Ursache für die tiefere operative Profitabilität sei ein schlechterer Produktmix gewesen, der bereits in der mit 43,2% (Q2: 50,3%, ZKB-S 52,2%) ebenfalls signifikant tieferen Bruttogewinnmarge zum Ausdruck komme. Der Reingewinn sei wegen einer unerwartet tiefen Steuerbelastung wieder im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, könne aber dennoch nicht über die operative Margenentwicklung hinwegtäuschen.
SEZ begründe die Profitabilitätsentwicklung im 3. Quartal mit einer kundenseitig unverwartet hohen Nachfrage nach älteren und somit tiefermargigen Produkten. Obwohl das Umsatzziel von bisher CHF 280-290 Mio. neu auf rund CHF 300 Mio. erhöht worden sei, reduziere SEZ infolge der erwarteten Fortsetzung dieses Trends im 4. Quartal die EBIT-Margen-Guidance deshalb auf 14-15% (bisher 18%). Dementsprechend hätten die Analysten den GpA 2004 um 17% nach unten korrigieren müssen.
Obschon sich SEZ mit der Einführung der neuen Produktplattform Da Vinci eine Erholung der Margen im 1. Halbjahr 2005 erhoffe und aus heutiger Sicht bereits ab dem 2. Quartal von einer Besserung ausgehe, erscheine den Analysten vor dem Hintergrund der für 2005 unsicheren Aussichten für die Zulieferer der Halbleiterbranche eine vorsichtigere Haltung angebracht. Nachdem die Analysten im Vorfeld der 3. Quartals-Zahlen bereits die Umsatzschätzung für 2005 zurückgenommen hätten, würden sie den GpA heute nochmals um 13% reduzieren, indem sie für 2005 neu eine Bruttogewinn-Marge von nur noch 48% antizipieren würden. SEZ habe keine Guidance für 2005 quantifiziert, aber eine Bruttogewinnmarge von rund 50% wie im 2. Quartal 2004 würde gemäß SEZ hingegen ein starkes 2. Halbjahr 2005 voraussetzen.
Für die nächsten Quartale rechne man mit einer sinkenden Kapazitätsauslastung in der Halbleiterbranche, weshalb man gegenüber Unternehmen aus dem Halbleiter-Ausrüster-Sektor auf dem aktuellen Bewertungsniveau weiterhin vorsichtig eingestellt bleibe. Das DCF-Modell signalisiere einen inneren Wert der Aktie in der Bandbreite von CHF 32-38. Einen Einstieg in SEZ erachte man dennoch für verfrüht.
Die Einstufung für die SEZ-Aktie lautet unverändert "marktgewichten", so die Analysten der Zürcher Kantonalbank.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
SEZ habe mit einem um sequenziell 5% höheren Umsatz von CHF 83,6 Mio. respektive um 1% höheren Auftragseingang von CHF 83 Mio. über den Analysten-Erwartungen liegende Wachstumswerte ausweisen können (ZKB-S: Umsatz CHF 80,9 Mio.; Auftragseingang CHF 65 Mio.). Gemessen an der Topline-Entwicklung habe die Performance von SEZ somit im Rahmen der allgemeinen Branchenentwicklung gelegen. Im Durchschnitt hätten amerikanische Frontend-Lieferanten im 3. Quartal auf Basis der US Book-to-Bill-Daten sequenziell ein Umsatzplus von 5% und beim Auftragseingang ein solches von 2% ausgewiesen.
Negativ habe SEZ allerdings bezüglich der operativen Profitabilität überrascht. Mit 13,9% sei die EBIT-Marge im 3. Quartal deutlich hinter dem von den Analysten auf 19,1% geschätzten Wert zurückgeblieben. Ursache für die tiefere operative Profitabilität sei ein schlechterer Produktmix gewesen, der bereits in der mit 43,2% (Q2: 50,3%, ZKB-S 52,2%) ebenfalls signifikant tieferen Bruttogewinnmarge zum Ausdruck komme. Der Reingewinn sei wegen einer unerwartet tiefen Steuerbelastung wieder im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, könne aber dennoch nicht über die operative Margenentwicklung hinwegtäuschen.
Obschon sich SEZ mit der Einführung der neuen Produktplattform Da Vinci eine Erholung der Margen im 1. Halbjahr 2005 erhoffe und aus heutiger Sicht bereits ab dem 2. Quartal von einer Besserung ausgehe, erscheine den Analysten vor dem Hintergrund der für 2005 unsicheren Aussichten für die Zulieferer der Halbleiterbranche eine vorsichtigere Haltung angebracht. Nachdem die Analysten im Vorfeld der 3. Quartals-Zahlen bereits die Umsatzschätzung für 2005 zurückgenommen hätten, würden sie den GpA heute nochmals um 13% reduzieren, indem sie für 2005 neu eine Bruttogewinn-Marge von nur noch 48% antizipieren würden. SEZ habe keine Guidance für 2005 quantifiziert, aber eine Bruttogewinnmarge von rund 50% wie im 2. Quartal 2004 würde gemäß SEZ hingegen ein starkes 2. Halbjahr 2005 voraussetzen.
Für die nächsten Quartale rechne man mit einer sinkenden Kapazitätsauslastung in der Halbleiterbranche, weshalb man gegenüber Unternehmen aus dem Halbleiter-Ausrüster-Sektor auf dem aktuellen Bewertungsniveau weiterhin vorsichtig eingestellt bleibe. Das DCF-Modell signalisiere einen inneren Wert der Aktie in der Bandbreite von CHF 32-38. Einen Einstieg in SEZ erachte man dennoch für verfrüht.
Die Einstufung für die SEZ-Aktie lautet unverändert "marktgewichten", so die Analysten der Zürcher Kantonalbank.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








