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Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktie der SAP AG (WKN 716460) von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Die SAP AG habe in den letzten Wochen einen starken Kursrückgang verzeichnen müssen, wofür es sowohl fundamentale als auch psychologische Gründe gebe. Nach Meinung der Analysten stelle der aktuelle Aktienkurs aber eine faire Unternehmensbewertung dar. Drei wesentliche Faktoren hätten den Kurs der SAP-Aktie beeinflusst:
Die am 18.04.2002 veröffentlichten Zahlen zum ersten Quartal 2002 seien mit einem Umsatz von 1.658 Mio. Euro, einem EBIT von 186 Mio. Euro und einem EPS von 0,21 Euro schlecht ausgefallen. Unerwartet negativ habe sich das Beteiligungsergebnis im Zusammenhang mit der Beteiligung an Commerce One in Höhe von 52 Mio. Euro gestaltet. Die Analysten von Consors Capital erwarten in den nächsten Quartalen sowohl eine Umsatzsteigerung verbunden mit einer Verbesserung der operativen Ergebnisse als auch einen signifikanten Swing beim Beteiligungsergebnis.
Der größte Softwarekonzern Microsoft wolle sich durch die Akquisition der Navision verstärkt im Mittelstandssegment engagieren. Navision plane in diesem Geschäftsjahr (ende am 30.06.2002) einen Umsatz von umgerechnet ca. 238 Mio. Euro und eine EBITA-Marge von 17% zu erreichen. Aus Sicht der Analysten sei der stärkere Fokus auf Mittelstandskunden sowohl durch Microsoft als auch durch SAP ein klares Zeichen neue Absatzsegmente zu erschließen.
Jedoch erachte man eine signifikante oder gar marktbeeinflussende Stellung beider Unternehmen in diesem von vielen Anbietern mit branchenorientierten und sehr kundenspezifischen Lösungen geprägten Marktsegment für unwahrscheinlich. Der Wettbewerb mit Microsoft nehme somit tendenziell für SAP zwar zu, sei jedoch bei Betrachtung der Größenverhältnisse als immer noch gering einzuschätzen. Nach Meinung der Analysten erziele Microsoft inklusive der Navision-Akquisition max. 10% der von ihnen prognostizierten SAP-Umsätze (2002e: 8.443 Mio. Euro) aus dem Geschäftsbereich ERP-Solutions.
Eine Verbesserung der Nachfrage nach Softwarelösungen sei nach aktuellen Marktprognosen und Aussagen von Wettbewerbern noch nicht erkennbar. Dennoch habe SAP in den vergangenen Wochen die Prognosen für das Gesamtjahr 2002 nochmals bekräftigt. Dabei solle der Umsatz um 15%, entspreche einem Anstieg auf 8.442 Mio. Euro, zunehmen. Die operative Marge vor STAR, LTI und akquisitionsbedingten Aufwendungen für TopTier solle um 1% auf 21% gesteigert werden. Die Gesellschaft erwarte insbesondere in den Quartalen drei und vier eine signifikante Verbesserung der Lizenzabsätze und somit der operativen Ergebnisse. Die Analysten würden dem Unternehmen die Erreichung dieser Prognosen zutrauen, würden aber gleichzeitig noch ein schwächeres zweites Quartal erwarten.
Die Schaffung einer globalen Vertriebsstruktur mit Leo Apotheker als President Global Field Operations und einer nun von drei auf 5 Regionen ausgeweiteten Organisation sehe man mittelfristig positiv. Da Herr Apotheker gleichzeitig auch Herrn Kemna im Nordamerikageschäft ablöse, sei dies nach Analysten-Meinung aber auch kennzeichnend für die immer noch sehr schwache und unbefriedigende Unternehmenssituation im US-Geschäft.
Insgesamt habe man aktuell noch keinen Anlass, die Prognosen für die Gesellschaft zu revidieren. Den fairen Unternehmenswert der SAP-Aktie sähen die Analysten weiterhin bei 107,92 Euro, welcher leicht unter dem aktuellen Kursniveau liege. Im Vergleich zu Unternehmen der Peergroup lasse sich eine Gleichbewertung erkennen. Gleichfalls erwarte man von SAP auf der ab dem 06.06.2002 in Orlando, Florida, stattfinden Unternehmensmesse SAPPHIRE positive Aussagen zur Geschäftsentwicklung.
In Summe stufen die Analysten von Consors Capital die Aktie der SAP bei unveränderten Prognosen von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Die SAP AG habe in den letzten Wochen einen starken Kursrückgang verzeichnen müssen, wofür es sowohl fundamentale als auch psychologische Gründe gebe. Nach Meinung der Analysten stelle der aktuelle Aktienkurs aber eine faire Unternehmensbewertung dar. Drei wesentliche Faktoren hätten den Kurs der SAP-Aktie beeinflusst:
Die am 18.04.2002 veröffentlichten Zahlen zum ersten Quartal 2002 seien mit einem Umsatz von 1.658 Mio. Euro, einem EBIT von 186 Mio. Euro und einem EPS von 0,21 Euro schlecht ausgefallen. Unerwartet negativ habe sich das Beteiligungsergebnis im Zusammenhang mit der Beteiligung an Commerce One in Höhe von 52 Mio. Euro gestaltet. Die Analysten von Consors Capital erwarten in den nächsten Quartalen sowohl eine Umsatzsteigerung verbunden mit einer Verbesserung der operativen Ergebnisse als auch einen signifikanten Swing beim Beteiligungsergebnis.
Der größte Softwarekonzern Microsoft wolle sich durch die Akquisition der Navision verstärkt im Mittelstandssegment engagieren. Navision plane in diesem Geschäftsjahr (ende am 30.06.2002) einen Umsatz von umgerechnet ca. 238 Mio. Euro und eine EBITA-Marge von 17% zu erreichen. Aus Sicht der Analysten sei der stärkere Fokus auf Mittelstandskunden sowohl durch Microsoft als auch durch SAP ein klares Zeichen neue Absatzsegmente zu erschließen.
Eine Verbesserung der Nachfrage nach Softwarelösungen sei nach aktuellen Marktprognosen und Aussagen von Wettbewerbern noch nicht erkennbar. Dennoch habe SAP in den vergangenen Wochen die Prognosen für das Gesamtjahr 2002 nochmals bekräftigt. Dabei solle der Umsatz um 15%, entspreche einem Anstieg auf 8.442 Mio. Euro, zunehmen. Die operative Marge vor STAR, LTI und akquisitionsbedingten Aufwendungen für TopTier solle um 1% auf 21% gesteigert werden. Die Gesellschaft erwarte insbesondere in den Quartalen drei und vier eine signifikante Verbesserung der Lizenzabsätze und somit der operativen Ergebnisse. Die Analysten würden dem Unternehmen die Erreichung dieser Prognosen zutrauen, würden aber gleichzeitig noch ein schwächeres zweites Quartal erwarten.
Die Schaffung einer globalen Vertriebsstruktur mit Leo Apotheker als President Global Field Operations und einer nun von drei auf 5 Regionen ausgeweiteten Organisation sehe man mittelfristig positiv. Da Herr Apotheker gleichzeitig auch Herrn Kemna im Nordamerikageschäft ablöse, sei dies nach Analysten-Meinung aber auch kennzeichnend für die immer noch sehr schwache und unbefriedigende Unternehmenssituation im US-Geschäft.
Insgesamt habe man aktuell noch keinen Anlass, die Prognosen für die Gesellschaft zu revidieren. Den fairen Unternehmenswert der SAP-Aktie sähen die Analysten weiterhin bei 107,92 Euro, welcher leicht unter dem aktuellen Kursniveau liege. Im Vergleich zu Unternehmen der Peergroup lasse sich eine Gleichbewertung erkennen. Gleichfalls erwarte man von SAP auf der ab dem 06.06.2002 in Orlando, Florida, stattfinden Unternehmensmesse SAPPHIRE positive Aussagen zur Geschäftsentwicklung.
In Summe stufen die Analysten von Consors Capital die Aktie der SAP bei unveränderten Prognosen von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 156,62 € | 151,66 € | 4,96 € | +3,27% | 17.04./16:47 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007164600 | 716460 | 273,55 € | 137,54 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
156,80 € | +4,21% | 17:02 |
| Nasdaq OTC Other | 186,13 $ | +5,91% | 15:59 |
| Hamburg | 158,00 € | +4,86% | 13:07 |
| München | 157,30 € | +4,60% | 14:09 |
| Frankfurt | 156,82 € | +4,52% | 16:46 |
| Stuttgart | 156,62 € | +4,12% | 16:41 |
| Hannover | 156,28 € | +3,40% | 16:08 |
| Düsseldorf | 156,42 € | +3,38% | 16:33 |
| Xetra | 156,66 € | +3,30% | 16:47 |
= Realtime
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