SAP Quartalszahlen abwarten




12.04.00 00:00
Bank Julius Bär

Die Analysten des Bankhauses Julius Bär stufen die Aktie des ERP-Software-Spezialisten SAP (WKN 716463) weiterhin auf „ Hold“ ein.

Nach Ansicht des zuständigen Analysten Jochen Klusmann erinnern die Prognosen zum SAP-Quartalsergebnis an eine Lotterie. Denn den Belastungen durch das STAR-Programm würden außerordentlichen Erträgen im Jahr 2000 gegenüber stehen. Allerdings sei noch unklar, welcher Anteil davon auf das erste Quartal entfalle. Daher könne der Software-Konzern für die ersten drei Monate sowohl einen Verlust als auch einen Gewinn ausweisen. Der Experte rechnet für das erste Quartal mit einem Umsatz von 1,26 Mrd. Euro nach 1,076 Mrd. Euro im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung des Mitarbeiter-Beteiligungs-Programmes STAR erhöhe sich das EBIT von 158 Mio. Euro auf 181 Mio. Euro.

Die STAR-Aufwendungen würden voraussichtlich 260 Mio. Euro betragen, womit sich das EBIT auf -79 Mio. Euro belaufen würde. Im Vorjahresquartal habe das Bonusprogramm für die SAP-Mitarbeiter sogar für einen positiven Gewinnbeitrag gesorgt, da die im Jahr 1998 gebildeten Rückstellungen wieder aufgelöst worden seien. Im Vorjahr habe sich das EBIT mit STAR bei 174 Mio. Euro bewegt.

Nach Berechnungen des Experten wird der außerordentliche Ertrag aufgrund von Beteiligungsauflösungen die STAR-Aufwendungen in etwa ausgleichen können. Der Vorsteuer-Gewinn erhöhe sich voraussichtlich von 172 Mio. Euro im Vorjahr auf 181 Mio. Euro.

Bevor eine Neubewertung des DAX-Titels stattfinden könne, sollen zunächst die Quartalszahlen präsentiert werden.








 
 
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