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Die Analysten der SchmidtBank raten, die Aktien von SAP (WKN 716460) zu verkaufen.
Der drittgrößte Softwarekonzern der Welt und Marktführer im Bereich integrierter Unternehmenssoftwarelösungen sei 1972 von fünf Ex-IBM-Mitarbeitern gegründet worden. Das Unternehmen habe ca. 13.500 Kunden in über 120 Ländern und beschäftige 28.410 Mitarbeiter (Dezember 2001). Bei 44.500 Installationen würden weltweit ca. 12 Mio. Nutzer mit Software von SAP arbeiten. Die Softwarelösung R/3, mit der innerbetriebliche Vorgänge in Realtime abgebildet werden könnten, werde zunehmend durch die neue Internetplattform mySAP.com ersetzt. Die Schwerpunkte dieser Lösung lägen in den Bereichen Unternehmensportale, Customer Relationship Management (zum Management von Kundenbeziehungen), Supply Chain Management (Vernetzung von Lieferketten) und Internetmarktplätze. Der Streubesitz bei SAP betrage 61%, 39% der Aktien würden von den Gründungsaktionären, deren Familien, Stiftungen und Beteiligungsgesellschaften gehalten.
Mit einem Umsatzanstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr auf 7,341 Mrd. Euro habe SAP die eigenen Prognose von 15% geschlagen. Ursprünglich sei ein Plus von 20% von Unternehmensseite genannt worden, welches in Folge der Terroranschläge reduziert worden sei. Das operative Ergebnis habe um 18% auf 1,47 Mrd. Euro zugelegt. Der Softwareumsatz sei mit einem Plus von 5% deutlich schwächer gestiegen als die Beratungs- und Schulungserlöse, die um 27% bzw. 16% angestiegen seien. Erfreulich stelle sich die Entwicklung der Softwareerlöse im 4. Quartal im wichtigen Markt USA dar: Während noch im 3. Quartal ein Rückgang von 34% verzeichnet worden sei, seien diese im 4. Quartal erstmals wieder um 2% angestiegen. Der Partner Commerce One (CO), an dem SAP ca. 20% halte, habe das Finanzergebnis von -233 Mio. Euro mit -163 Mio. Euro belastet. Da verwundere es nicht, dass SAP die Kooperation zurückfahre und neu ausrichte. In Zukunft solle CO wieder verstärkt eigene Kunden akquirieren.
Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes gebe SAP mit einem Umsatzplus von 15% und einer um 1% auf 21% zu steigernden operativen Marge eine Prognose für 2002 ab. Auch Konkurrent Siebel habe sich zuversichtlich geäußert, wohingegen i2 Technologies und Peoplesoft eher verhaltenere Töne angeschlagen hätten. Doch gerade in schwachen Marktphasen würden die Großen der Branche profitieren. SAP habe den weltweiten Marktanteil von 39% auf 43% gesteigert und damit ihre einzigartige Marktstellung bei Unternehmenssoftware gefestigt.
Im laufenden Jahr sollten die Säulen CRM, SCM, Marktplätze sowie die Portaltechnik weiterentwickelt werden. Die beiden Töchter, SAP Portals und SAP Markets, sollten zusammengelegt werden, da sich die Technologien in beiden Bereichen stark ähneln würden. Mit dem neuen Produkt mySAP SRM, mit dem Lieferantenbeziehungen verwaltet werden könnten, liefere SAP eine weitere internetfähige Anwendung, die sich in bestehende mySAP.com-Anwendungen integrieren lasse.
Die Walldorfer böten die zur Zeit umfassendste Produktpalette für internetbasierte Unternehmenssoftware. Investitionen in Technologien, die SAP- und Fremdsoftware integrieren und kombinieren könnten, würden laut SAP der Schwerpunkt im laufenden Jahr sein. Eine mögliche konjunkturelle Wende im zweiten Halbjahr habe ihren Niederschlag in den Kursen bereits gefunden. Bleibe sie aus oder zu schwach, könnten die Erwartungen zu hoch sein. Seit dem Tief im September letzten Jahres laufe die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Nach unten sichere die Unterstützung um 157 Euro ab, nach oben würden die Widerstände bei 170 Euro und 180 Euro den Weg begrenzen. Trotz der erstklassigen Marktstellung hielten die Analysten das aktuelle Kursniveau für nicht gerechtfertigt. Das Potential nach oben erscheine geringer als das Risiko nach unten.
Auf aktuellem Niveau raten die Analysten der SchmidtBank bei SAP zur Gewinnmitnahme.
Der drittgrößte Softwarekonzern der Welt und Marktführer im Bereich integrierter Unternehmenssoftwarelösungen sei 1972 von fünf Ex-IBM-Mitarbeitern gegründet worden. Das Unternehmen habe ca. 13.500 Kunden in über 120 Ländern und beschäftige 28.410 Mitarbeiter (Dezember 2001). Bei 44.500 Installationen würden weltweit ca. 12 Mio. Nutzer mit Software von SAP arbeiten. Die Softwarelösung R/3, mit der innerbetriebliche Vorgänge in Realtime abgebildet werden könnten, werde zunehmend durch die neue Internetplattform mySAP.com ersetzt. Die Schwerpunkte dieser Lösung lägen in den Bereichen Unternehmensportale, Customer Relationship Management (zum Management von Kundenbeziehungen), Supply Chain Management (Vernetzung von Lieferketten) und Internetmarktplätze. Der Streubesitz bei SAP betrage 61%, 39% der Aktien würden von den Gründungsaktionären, deren Familien, Stiftungen und Beteiligungsgesellschaften gehalten.
Mit einem Umsatzanstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr auf 7,341 Mrd. Euro habe SAP die eigenen Prognose von 15% geschlagen. Ursprünglich sei ein Plus von 20% von Unternehmensseite genannt worden, welches in Folge der Terroranschläge reduziert worden sei. Das operative Ergebnis habe um 18% auf 1,47 Mrd. Euro zugelegt. Der Softwareumsatz sei mit einem Plus von 5% deutlich schwächer gestiegen als die Beratungs- und Schulungserlöse, die um 27% bzw. 16% angestiegen seien. Erfreulich stelle sich die Entwicklung der Softwareerlöse im 4. Quartal im wichtigen Markt USA dar: Während noch im 3. Quartal ein Rückgang von 34% verzeichnet worden sei, seien diese im 4. Quartal erstmals wieder um 2% angestiegen. Der Partner Commerce One (CO), an dem SAP ca. 20% halte, habe das Finanzergebnis von -233 Mio. Euro mit -163 Mio. Euro belastet. Da verwundere es nicht, dass SAP die Kooperation zurückfahre und neu ausrichte. In Zukunft solle CO wieder verstärkt eigene Kunden akquirieren.
Im laufenden Jahr sollten die Säulen CRM, SCM, Marktplätze sowie die Portaltechnik weiterentwickelt werden. Die beiden Töchter, SAP Portals und SAP Markets, sollten zusammengelegt werden, da sich die Technologien in beiden Bereichen stark ähneln würden. Mit dem neuen Produkt mySAP SRM, mit dem Lieferantenbeziehungen verwaltet werden könnten, liefere SAP eine weitere internetfähige Anwendung, die sich in bestehende mySAP.com-Anwendungen integrieren lasse.
Die Walldorfer böten die zur Zeit umfassendste Produktpalette für internetbasierte Unternehmenssoftware. Investitionen in Technologien, die SAP- und Fremdsoftware integrieren und kombinieren könnten, würden laut SAP der Schwerpunkt im laufenden Jahr sein. Eine mögliche konjunkturelle Wende im zweiten Halbjahr habe ihren Niederschlag in den Kursen bereits gefunden. Bleibe sie aus oder zu schwach, könnten die Erwartungen zu hoch sein. Seit dem Tief im September letzten Jahres laufe die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Nach unten sichere die Unterstützung um 157 Euro ab, nach oben würden die Widerstände bei 170 Euro und 180 Euro den Weg begrenzen. Trotz der erstklassigen Marktstellung hielten die Analysten das aktuelle Kursniveau für nicht gerechtfertigt. Das Potential nach oben erscheine geringer als das Risiko nach unten.
Auf aktuellem Niveau raten die Analysten der SchmidtBank bei SAP zur Gewinnmitnahme.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 147,28 € | 140,70 € | 6,58 € | +4,68% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007164600 | 716460 | 273,55 € | 137,54 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
149,46 € | +6,23% | 24.04.26 |
| Hannover | 150,56 € | +7,16% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 149,24 € | +6,52% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 149,64 € | +6,31% | 24.04.26 |
| München | 148,42 € | +6,20% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 148,74 € | +6,17% | 24.04.26 |
| Hamburg | 147,94 € | +5,31% | 24.04.26 |
| Xetra | 147,28 € | +4,68% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 174,368 $ | +4,57% | 24.04.26 |
= Realtime
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