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Nach der Gründung des Unternehmens im Jahre 1906 avancierte Rolls Royce (WKN 873037) recht schnell zum bekanntesten Automobilhersteller, berichten die Analysten der Nord LB.
Flugzeugtriebwerke seien dann mit Beginn des ersten Weltkrieges in das Produktionsprogramm aufgenommen worden. Diese beiden Produktionsstandbeine hätten über lange Jahre das Geschäft bestimmt. Nach einer zwischenzeitlichen Verstaatlichung des Triebwerkbereiches sei dieser 1987 wieder reprivatisiert worden und sei als Rolls Royce plc. mittlerweile ein FTSE 100-Wert. Der Automobilbereich gehöre seit kurzem zum Volkswagen-Konzern. Insbesondere der Turbinenbau für den zivilen Luftfahrtbereich habe in der Vergangenheit gute Erträge abgeworfen. Die anstehende Entwicklung der neuen Großraumflugzeuge solle auch hier für weiter steigende Umsätze sorgen. Das Orderbuch sei derzeit mit einem Volumen von ca. 11,8 Mrd. GBP gut gefüllt.
Der militärische Bereich und der Schifffahrtsbereich seien mit ca. 40% am Gesamtumsatz beteiligt. Aktuell würde sich der Konzern in einer Restrukturierungsphase befinden, die über 3 Jahre ca. 50 Mio. GBP pro Jahr kosten werde. Die präsentierten Zahlen für das erste Halbjahr 2000 hätten leicht über den Analystenerwartungen gelegen, einzig die vervierfachte Zinsbelastung sei aus dem Rahmen gefallen. Nach Bereinigung um außerordentliche Posten gestalte sich die Situation jedoch weniger erfreulich. Der Gewinn vor Steuern habe dann mit 38 Mio. GBP um 76% niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres gelegen.
Entgegen vorherigen Ankündigungen werde das Ertragswachstum im nächsten Jahr nicht zweistellig sondern eher unverändert ausfallen. Belastend würden sich insbesondere wegfallende lukrative Wartungsmandate für alte Flugzeugtriebwerke und andererseits Verzögerungen bei dem neuen Programm für Kraftwerkturbinen aufgrund geänderten Umweltbestimmungen auswirken. Die sehr wichtige, aber auch sehr teure, Forschungs- und Entwicklungsarbeit sei in der Vergangenheit oft über Joint Ventures geleistet worden.
Eventuell fehlende Partner könnten hier jedoch für weiteren Kostendruck sorgen. Für das Jahr 2002 würden vom Unternehmen wieder zweistellige Zuwachsraten prognostiziert. Auf dem derzeitigen Niveau sei die Aktie zwar extrem niedrig bewertet, das fundamentale Potenzial für Kurssteigerungen erscheine den Analysten derzeit jedoch begrenzt. Eine mögliche technische Reaktion bis auf maximal 215p sollte von bereits investierten Anlegern daher zum Reduzieren genutzt werden.
Flugzeugtriebwerke seien dann mit Beginn des ersten Weltkrieges in das Produktionsprogramm aufgenommen worden. Diese beiden Produktionsstandbeine hätten über lange Jahre das Geschäft bestimmt. Nach einer zwischenzeitlichen Verstaatlichung des Triebwerkbereiches sei dieser 1987 wieder reprivatisiert worden und sei als Rolls Royce plc. mittlerweile ein FTSE 100-Wert. Der Automobilbereich gehöre seit kurzem zum Volkswagen-Konzern. Insbesondere der Turbinenbau für den zivilen Luftfahrtbereich habe in der Vergangenheit gute Erträge abgeworfen. Die anstehende Entwicklung der neuen Großraumflugzeuge solle auch hier für weiter steigende Umsätze sorgen. Das Orderbuch sei derzeit mit einem Volumen von ca. 11,8 Mrd. GBP gut gefüllt.
Entgegen vorherigen Ankündigungen werde das Ertragswachstum im nächsten Jahr nicht zweistellig sondern eher unverändert ausfallen. Belastend würden sich insbesondere wegfallende lukrative Wartungsmandate für alte Flugzeugtriebwerke und andererseits Verzögerungen bei dem neuen Programm für Kraftwerkturbinen aufgrund geänderten Umweltbestimmungen auswirken. Die sehr wichtige, aber auch sehr teure, Forschungs- und Entwicklungsarbeit sei in der Vergangenheit oft über Joint Ventures geleistet worden.
Eventuell fehlende Partner könnten hier jedoch für weiteren Kostendruck sorgen. Für das Jahr 2002 würden vom Unternehmen wieder zweistellige Zuwachsraten prognostiziert. Auf dem derzeitigen Niveau sei die Aktie zwar extrem niedrig bewertet, das fundamentale Potenzial für Kurssteigerungen erscheine den Analysten derzeit jedoch begrenzt. Eine mögliche technische Reaktion bis auf maximal 215p sollte von bereits investierten Anlegern daher zum Reduzieren genutzt werden.
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