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Harald Rehmet, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, bewertet die Rohwedder-Aktie (WKN 705770) mit halten.
Die Rohwedder-Gruppe zähle zu den bedeutendsten Unternehmen für die Konzeption und Realisierung von Anlagen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik für die Mikromontage. Das Technikportfolio bestehe aus den Geschäftsfeldern Montagetechnik, Prüftechnik, Handhabungstechnik, Bildverarbeitung, Robotertechnik und seit kurzem Vakuum-Beschichtungstechnik.
Der Konzernumsatz sei im ersten Halbjahr 2001 um 17% auf 49,9 Mio. Euro gestiegen. Das Wachstum der Gesamtleistung sei mit gut 10% auf 52,7 Mio. Euro niedriger, jedoch im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Auftragsbestand sei zum 30.06. mit 65,4 Mio. Euro nur leicht hinter dem Niveau vom Jahresanfang von 68,5 Mio. Euro zurück geblieben. Dagegen sei die operative Ergebnisentwicklung von verschiedenen Faktoren beeinträchtigt worden. So habe die Personalaufwandsquote, vor allem basisbedingt, einen starken Zuwachs von 23,0% auf 31,3% verzeichnet, dürfte sich jedoch im weiteren Jahresverlauf wieder zurückbilden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen seien durch Sonderfaktoren stärker als erwartet geklettert. Dazu gehörten Kursdifferenzen aus der Kaufpreisfinanzierung der kanadischen Tochter, Instandhaltungskosten sowie Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 1,2 Mio. Euro. Das EBIT sei daher mit 1,9 Mio. Euro um 29% hinter dem Vorjahr zurück geblieben, bereinigt um diesen Sachverhalt habe sich ein Zuwachs von 14% ergeben.
Im größten Geschäftsbereich Montagetechnik sei die Auftragslage in Deutschland und Kanada weiterhin gut, die Auslastung reiche teilweise bis ins zweite Quartal 2002 hinein. Dagegen mache sich die Konjunkturschwäche in den USA mittlerweile stärker bemerkbar als erwartet. Sowohl für die US-Tochter als auch für den Bereich Prüftechnik insgesamt würden die Planungen voraussichtlich nicht erreicht. Daher seien konkretere Aussagen des Unternehmens über die Realisierung der Ziele für 2001 erst nach Ablauf des dritten Quartals zu erwarten. Man halte die von Rohwedder ursprünglich geplante Gesamtleistung von 113 Mio. Euro nach wie vor für realistisch und nehme die höheren Schätzungen für 2001 und 2002 zurück. Allerdings scheine die geplante EBIT-Marge von 8,5% kaum mehr erreichbar. Man reduziere daher die Prognosen beim Ergebnis je Aktie für 2001 auf 0,89 (bisher 1,11) Euro und für 2002 auf 1,05 (bisher 1,28) Euro je Aktie.
Im Hinblick auf die Marktstellung und das Wachstumspotenzial sei das Unternehmen langfristig attraktiv. Aufgrund der eingeschränkten Visibilität und dem zunehmenden Bewertungsrisiko stufen die Experten der LBBW die Aktie jedoch von kaufen auf halten zurück.
Die Rohwedder-Gruppe zähle zu den bedeutendsten Unternehmen für die Konzeption und Realisierung von Anlagen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik für die Mikromontage. Das Technikportfolio bestehe aus den Geschäftsfeldern Montagetechnik, Prüftechnik, Handhabungstechnik, Bildverarbeitung, Robotertechnik und seit kurzem Vakuum-Beschichtungstechnik.
Im größten Geschäftsbereich Montagetechnik sei die Auftragslage in Deutschland und Kanada weiterhin gut, die Auslastung reiche teilweise bis ins zweite Quartal 2002 hinein. Dagegen mache sich die Konjunkturschwäche in den USA mittlerweile stärker bemerkbar als erwartet. Sowohl für die US-Tochter als auch für den Bereich Prüftechnik insgesamt würden die Planungen voraussichtlich nicht erreicht. Daher seien konkretere Aussagen des Unternehmens über die Realisierung der Ziele für 2001 erst nach Ablauf des dritten Quartals zu erwarten. Man halte die von Rohwedder ursprünglich geplante Gesamtleistung von 113 Mio. Euro nach wie vor für realistisch und nehme die höheren Schätzungen für 2001 und 2002 zurück. Allerdings scheine die geplante EBIT-Marge von 8,5% kaum mehr erreichbar. Man reduziere daher die Prognosen beim Ergebnis je Aktie für 2001 auf 0,89 (bisher 1,11) Euro und für 2002 auf 1,05 (bisher 1,28) Euro je Aktie.
Im Hinblick auf die Marktstellung und das Wachstumspotenzial sei das Unternehmen langfristig attraktiv. Aufgrund der eingeschränkten Visibilität und dem zunehmenden Bewertungsrisiko stufen die Experten der LBBW die Aktie jedoch von kaufen auf halten zurück.
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