Rheinmetall Outperformance




07.10.03 10:31
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse erwarten bei der Aktie von Rheinmetall (ISIN DE0007030033 / WKN 703003) eine Outperformance.

Der seit dem Jahr 2000 laufende Umbau des Rheinmetall-Konzerns, der mit dem Ziel der Abkehr vom Konglomerat und hin zur Fokussierung auf die Wachstumsbereiche beschritten worden sei, gehe voran. Dabei würden die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen in den einzelnen Unternehmensbereichen auch schon erste Erfolge zeigen.

Konsequente Desinvestition und Outsourcing von Randaktivitäten, Steigerung der operativen Ertragskraft, Reduzierung der Verschuldung sowie verstärkte Internationalisierung und Erhöhung der Umsatz- und Kapitalrendite seien hier als Maßnahmen zu nennen. Das organische Wachstum in den letzten drei Jahren habe bei 6% p.a. gelegen und sei auch für die nächste Zeit durch einen hohen Auftragseingang abgesichert. Der Produktivitätszuwachs habe in den letzten drei Jahren sogar bei 8% p.a. gelegen.

Per Ende 2002 habe sich der Konzernumsatz von 4,6 Mrd. Euro bei Rheinmetall auf den drei Kerngebieten Automotive (41% Anteil), Defence (37% Anteil) und Electronics (18% Anteil) verteilt. Bei Automotive sei Rheinmetall in einer führenden Marktposition in Europa, teilweise wie bei Kolben, sogar weltweit. Die einzelnen Geschäftsfelder würden dabei durch eine breite Risikodiversifikation im Kundenkreis auszeichnen.

Phantasie lasse längerfristig vor allem der Einzug des Diesels in den USA, wie auch die Verschärfung gesetzlicher Vorschriften zur Abgasreduzierung erwarten. Der Bereich Defence profitiere vor allem vom Referenzkunden Bundeswehr. Neben der Vernetzung von System- und Komponenten Know-how und neuen innovativen Produkten, liege die Wachstumsperspektive insbesondere im Export in die Natostaaten.

Der Auslandsanteil im Konzern solle dieses Geschäftsjahr von 61% auf 65% steigen. Weitere Ziele seien verstärkte Aktivitäten in Asien und den Nafta-Staaten. So solle der Exportanteil außerhalb des Heimatmarktes Europa von bisher 22% auf 40% gesteigert werden. Bei den Kerngrößen Profitabilität werde ein ROCE von 15% (10,9% in 2002) und bei der Rendite eine EBIT-Marge von 7% (4,7% in 2002) angepeilt. Des weiteren sei geplant, die Verschuldung auf unter 300 Mio. Euro zu reduzieren, in 2004 solle sie sogar ganz abgebaut sein.

Die zuversichtlichen Geschäftsaussichten bei Rheinmetall lassen für die Aktie eine Outperformance erwarten, so die Analysten der Frankfurter Sparkasse. Mit einem geschätzten 2004er KGV von rund 9 seien die Aktien zudem moderat bewertet.








 
 
hier klicken zur Chartansicht

Werte im Artikel
-    plus
0,00%
1.495 minus
-0,13%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
  = Realtime
Aktien des Tages

Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
Antw. Thema Zeit
10 an ecki oder andere Optionssch. 29.11.04
5 Hart wie Stahl 16.05.03
1 DIE STORY GEHT WEITER 06.06.01
5 Rheinmetall 04.05.01
9 Analysten erwarten keine schne. 18.03.01
RSS Feeds




Bitte warten...