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Wien (aktiencheck.de AG) - Wie allgemein erwartet erhöhte die Europäische Zentralbank in ihrer gestrigen Sitzung den Hauptrefinanzierungssatz der Eurozone um 25 Basispunkte auf 1,25%, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Mit einer Anhebung des Leitzinsniveaus solle Inflationsgefahren vorgebeugt werden. Zwar werde das aktuelle Leitzinsniveau nach wie vor als expansiv beurteilt. Allerdings habe Notenbankchef Trichet mit seiner Wortwahl keine weitere Zinsanhebung im kommenden Monat in Aussicht gestellt. Um den geldpolitischen Impuls zu reduzieren, bedürfe es jedoch weiterer Erhöhungen. Der Terminmarkt preise mit einem 3M EURIBOR von 2,1% für Dezember 2011 bereits zusätzliche Zinsanhebungen ein. Man sehe die bedachte Wortwahl bei der gestrigen Pressekonferenz als Versuch, die Erwartungshaltung des Marktes nicht zusätzlich zu steigern.
Neben der Zinssitzung habe gestern der Antrag Portugals zur Aktivierung des EU/IWFRettungsschirmes im Fokus des Rentenmarktes gestanden. Trotz Unsicherheit über Höhe des beabsichtigten Kreditvolumens (kolportiert würden EUR 85 Mrd.) und Prozedere beim Verhandeln der für die Kreditgewährung notwendigen Reformmaßnahmen (Portugal habe eine Übergangsregierung mit eingeschränkten Machtbefugnissen), habe der Markt mit Spreadeinengungen von portugiesischen Anleihen positiv reagiert.
Auch eine Ansteckung Spaniens - welche als mögliches zukünftiges Opfer von spekulativen Attacken gesehen werde - sei nicht zu beobachten gewesen. Die gestern emittierte Anleihe mit dreijähriger Laufzeit sei mit einem Volumen von EUR 4,1 Mrd, durchschnittlicher Rendite von 3,568 und bid-cover Verhältnis von 1,8 gut aufgenommen worden. (08.04.2011/ac/a/m)
Mit einer Anhebung des Leitzinsniveaus solle Inflationsgefahren vorgebeugt werden. Zwar werde das aktuelle Leitzinsniveau nach wie vor als expansiv beurteilt. Allerdings habe Notenbankchef Trichet mit seiner Wortwahl keine weitere Zinsanhebung im kommenden Monat in Aussicht gestellt. Um den geldpolitischen Impuls zu reduzieren, bedürfe es jedoch weiterer Erhöhungen. Der Terminmarkt preise mit einem 3M EURIBOR von 2,1% für Dezember 2011 bereits zusätzliche Zinsanhebungen ein. Man sehe die bedachte Wortwahl bei der gestrigen Pressekonferenz als Versuch, die Erwartungshaltung des Marktes nicht zusätzlich zu steigern.
Neben der Zinssitzung habe gestern der Antrag Portugals zur Aktivierung des EU/IWFRettungsschirmes im Fokus des Rentenmarktes gestanden. Trotz Unsicherheit über Höhe des beabsichtigten Kreditvolumens (kolportiert würden EUR 85 Mrd.) und Prozedere beim Verhandeln der für die Kreditgewährung notwendigen Reformmaßnahmen (Portugal habe eine Übergangsregierung mit eingeschränkten Machtbefugnissen), habe der Markt mit Spreadeinengungen von portugiesischen Anleihen positiv reagiert.
Auch eine Ansteckung Spaniens - welche als mögliches zukünftiges Opfer von spekulativen Attacken gesehen werde - sei nicht zu beobachten gewesen. Die gestern emittierte Anleihe mit dreijähriger Laufzeit sei mit einem Volumen von EUR 4,1 Mrd, durchschnittlicher Rendite von 3,568 und bid-cover Verhältnis von 1,8 gut aufgenommen worden. (08.04.2011/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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125,3577 € | -0,12% | 22:00 |
= Realtime
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