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Während des Sommers sind die Renditen in den USA, Japan und in Europa deutlich gestiegen, so die Experten von INVESCO in ihrer aktuellen Ausgabe "Risk & Reward".
Daran seien in erster Linie die steigenden Konjunkturerwartungen schuld. Befürchtungen eines baldigen deutlichen Inflationsanstiegs halte man für unbegründet. Umschichtungen von kurz- in langlaufende Anleihen seien denkbar. In Japan sei diese Entwicklung am stärksten ausgeprägt gewesen. Von Mitte Juni bis Mitte September seien hier die Renditen 10-jähriger Anleihen von 0,45% um 100 Basispunkte auf 1,45% gestiegen. Grund dafür sei eindeutig die Hoffnung auf das Ende der wirtschaftlichen Talfahrt. Der Nikkei Aktienindex sei im selben Zeitraum kräftig gestiegen, so dass auch von Umschichtungen aus Renten in Aktien auszugehen sei.
Auch in Europa und den USA würden die Anleihen unter der Erwartung einer wirtschaftlichen Belebung leiden. Im Gegensatz zu Japan werde hier jedoch schon von Zinserhöhungen der Notenbanken ausgegangen. Die Forward Rates, die die erwarteten Geldmarktsätze widerspiegeln würden, würden von Zinserhöhungen der Notenbanken zum Ende des zweiten Quartals 2004 ausgehen. Deshalb seien die Renditen gleichmäßig über alle Laufzeiten gestiegen. Das sich seit einigen Monaten verbessernde fundamentale Umfeld stelle sicherlich die größte Belastung dar. Eine weitere oft genannte Begründung sei die Furcht, dass zu billiges Zentralbankgeld die Inflation beschleunigen könnte. Als Indikator werde der in den letzten Jahren stark gestiegene Goldpreis genannt.
Daran seien in erster Linie die steigenden Konjunkturerwartungen schuld. Befürchtungen eines baldigen deutlichen Inflationsanstiegs halte man für unbegründet. Umschichtungen von kurz- in langlaufende Anleihen seien denkbar. In Japan sei diese Entwicklung am stärksten ausgeprägt gewesen. Von Mitte Juni bis Mitte September seien hier die Renditen 10-jähriger Anleihen von 0,45% um 100 Basispunkte auf 1,45% gestiegen. Grund dafür sei eindeutig die Hoffnung auf das Ende der wirtschaftlichen Talfahrt. Der Nikkei Aktienindex sei im selben Zeitraum kräftig gestiegen, so dass auch von Umschichtungen aus Renten in Aktien auszugehen sei.
Auch in Europa und den USA würden die Anleihen unter der Erwartung einer wirtschaftlichen Belebung leiden. Im Gegensatz zu Japan werde hier jedoch schon von Zinserhöhungen der Notenbanken ausgegangen. Die Forward Rates, die die erwarteten Geldmarktsätze widerspiegeln würden, würden von Zinserhöhungen der Notenbanken zum Ende des zweiten Quartals 2004 ausgehen. Deshalb seien die Renditen gleichmäßig über alle Laufzeiten gestiegen. Das sich seit einigen Monaten verbessernde fundamentale Umfeld stelle sicherlich die größte Belastung dar. Eine weitere oft genannte Begründung sei die Furcht, dass zu billiges Zentralbankgeld die Inflation beschleunigen könnte. Als Indikator werde der in den letzten Jahren stark gestiegene Goldpreis genannt.









