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Renditen am Anleihemarkt rückläufig




22.03.04 16:05
INVESCO

Die Renditen am Anleihemarkt gingen im Februar in den meisten Regionen leicht zurück, berichten die Experten von INVESCO.

Ende Januar habe Alan Greenspan die Märkte noch auf eine Leitzinserhöhung vorbereitet. Die Idee einer Zinserhöhung sei jedoch mit den im Monatsverlauf veröffentlichten US-Konjunkturdaten obsolet geworden. So habe der Arbeitsmarkt in den USA erneut enttäuscht und auch das Verbrauchervertrauen sei im Februar überraschend deutlich gesunken.

Japanische Staatsanleihen (JGBs) hätten im Februar leichte Kursgewinne verbucht. Auf Grund der noch immer nicht überwundenen Deflationsspirale dürfte die Bank of Japan noch über einen absehbaren Zeitraum an ihrer Nullzinspolitik festhalten. In Europa hätten erneute Zinssenkungsphantasien für Kursgewinne bei Staatsanleihen gesorgt. Auch britische Staatsanleihen seien den anderen Rentenmärkten gefolgt und hätten trotz des Zinsschrittes der Bank of England im Monatsverlauf höher notiert. Unternehmensanleihen hätten ebenfalls größtenteils Kursgewinne verbucht. Trotz der hohen Fusions- und Übernahmeaktivitäten sei das Emissionsvolumen erstaunlich gering geblieben.

Der Euro habe auf die Möglichkeit von Notenbankinterventionen und einem Zinsschritt der EZB mit deutlichen Abschlägen reagiert. Marktakteure würden jedoch weiter von einem schwachen Dollar ausgehen. Eine Renaissance des Dollar dürfte dagegen den US-Rentenmarkt belasten, da Käufe von Seiten der asiatischen Zentralbanken ausbleiben würden.







 
 

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