Primary Hydrogen Corp. wartet noch immer auf die entscheidende Genehmigung. Das Unternehmen hatte ursprünglich erwartet, die Bohrerlaubnis für das Wicheeda-North-Projekt in British Columbia im frühen ersten Quartal 2026 zu erhalten. Jetzt schreibt man Ende April — und das Ministerium hat sich noch immer nicht geäußert.
Der Permit bleibt der Dreh- und Angelpunkt
Jede offizielle Mitteilung des BC Ministry of Energy and Mining kann den Kurs kurzfristig bewegen. Das Unternehmen hat die Vorarbeiten abgeschlossen: 401 Linienkilometer Luftvermessung, 533 neue Bodenproben und insgesamt 1.234 Proben auf dem Projektgelände. Zwei hochprioritäre Seltenerdelement-Anomalien in den Rasterfeldern A-South und D-South wurden identifiziert. Die Geologie ist dokumentiert. Was fehlt, ist die Erlaubnis zu bohren.
Atlantikküste liefert erste Ergebnisse
Parallel läuft die Exploration in Neufundland und Labrador. In der Phase-1-Bodengasuntersuchung auf den Liegenschaften Point Rosie und Mary's Harbour — zusammen rund 8.550 Hektar — maß das Unternehmen Wasserstoffpeaks von 531 ppm beziehungsweise 665 ppm. Die Probenahme zielte auf Störungszonen ab. Das sind frühe Hinweise, keine Ressourcenbestätigung.
Das Gesamtportfolio umfasst Projekte in mehreren kanadischen Provinzen sowie in den USA. Hinzu kommt das Arthur-Lake-Kupferprojekt in British Columbia.
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Geopolitik und Sektorstimmung drücken auf die Bewertung
Steigende Ölpreise infolge geopolitischer Spannungen sind für Wasserstoffunternehmen ein zweischneidiges Schwert. Höhere Energiekosten verbessern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit von Alternativen. Kurzfristig aber wandert Kapital zu etablierten Energieproduzenten, die direkt von höheren Rohstoffpreisen profitieren. Für ein Unternehmen ohne Umsatz ist das ein struktureller Nachteil.
Kanada verzeichnete im ersten Quartal 2026 seinen ersten Bohrerfolg bei der Suche nach natürlichem Wasserstoff — MAX Power Mining traf fündig in Saskatchewan. Das stärkt die Investitionsthese für den Sektor insgesamt. Primary Hydrogen wartet allerdings noch auf den eigenen Nachweis.
Kurs weit unter Jahreshoch
Die Aktie notierte Mitte März bei 0,77 kanadischen Dollar. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 6,60 Dollar. Im Februar führte das Unternehmen einen Aktienzusammenschluss im Verhältnis 10:1 durch und reduzierte die Aktienanzahl von rund 49,2 Millionen auf knapp 4,9 Millionen.
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Die Genehmigung aus Victoria bleibt der einzige kurzfristige Kurstreiber. Kommt sie, öffnet sich das Zeitfenster für den ersten Bohrversuch. Bleibt sie aus, wächst der Druck auf ein Unternehmen, das noch keinen Umsatz generiert und auf Fremdkapital angewiesen ist.
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