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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von M.M. Warburg & CO, Marc-René Tonn, stuft die Aktie von Porsche (ISIN DE0006937733 / WKN 693773, VZ) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Analysten hätten ihre operativen Gewinnschätzungen für dieses und die kommenden Jahre um jeweils ca. 5% angehoben. Die optimistischere Prognose basiere bei in Summe unveränderten Annahmen für den Konzernabsatz auf höheren Cayenne-Verkäufen und einem niedrigeren Boxster-Absatz als bislang unterstellt. Gleichzeitig rechne man mit einer noch stärkeren Verschiebung der Nachfrage zu den hochmargigen Modellen innerhalb der 911er-Reihe. Die genannten Effekte hätten in Summe einen positiven Einfluss auf die Margenentwicklung.
Die Volkswagen-Aktie habe sich weiter positiv entwickelt. Seit dem letzten Update vom März sei der Kurs weiter von 102 EUR auf derzeit ca. 113 EUR angestiegen. Gleichzeitig habe Porsche den Anteil an den Stammaktien von 29,9% auf 30,9% erhöht. Für den Wertansatz der Beteiligung würden die Analysten auf einen Kurs der VW-Stammaktien von 110 EUR abstellen.
Die Annahmefrist des Pflichtangebots, das Porsche den VW-Aktionären nach der Überschreitung der 30 Prozent-Schwelle an den Stimmrechten habe machen müssen, laufe am 29.05.2007 aus. Angesichts der bisherigen Annahmequote (ca. 0,01%) sowie der Differenz des Kurses der VW-Stammaktien (ca. 113 EUR) zum Angebotspreis (100,92 EUR) dürfte Porsche kaum gezwungen sein den Anteil an VW stärker auszuweiten als geplant.
In der Presse seien Spekulationen über die Erweiterung der Porsche Modellpalette um ein SUV unterhalb des Cayenne aufgetaucht, das in Zusammenarbeit mit VW/AUDI entwickelt werden solle. Porsche habe die Berichte dementiert. Nach Erachten der Analysten dürfte dennoch intensiv nach weiteren Potenzialen aus der Beteiligung an Volkswagen gesucht werden. Dabei könnte auch - zumindest langfristig - eine Erweiterung der Modellpalette resultieren. In Verbindung mit der eventuellen Abrundung der Cayman-Baureihe um eine Turbo-Version sowie der näher rückenden Einführung des Panamera (2009) dürfte sich der Fokus entsprechend wieder stärker auf die operativen Potentiale von Porsche richten.
Die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro scheine zumindest zunächst an Dynamik verloren zu haben. Folglich dürfte damit ein möglicher Belastungsfaktor für das Sentiment in den Hintergrund treten. Das Hedging reiche währenddessen bereits bis 2010.
Die Analysten von M.M. Warburg & CO bleiben bei ihrem "kaufen"-Rating für die Porsche-Aktie. Das Kursziel erhöhe man von 1.250 auf 1.425 EUR. (Analyse vom 25.05.07) (25.05.2007/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Analysten hätten ihre operativen Gewinnschätzungen für dieses und die kommenden Jahre um jeweils ca. 5% angehoben. Die optimistischere Prognose basiere bei in Summe unveränderten Annahmen für den Konzernabsatz auf höheren Cayenne-Verkäufen und einem niedrigeren Boxster-Absatz als bislang unterstellt. Gleichzeitig rechne man mit einer noch stärkeren Verschiebung der Nachfrage zu den hochmargigen Modellen innerhalb der 911er-Reihe. Die genannten Effekte hätten in Summe einen positiven Einfluss auf die Margenentwicklung.
Die Volkswagen-Aktie habe sich weiter positiv entwickelt. Seit dem letzten Update vom März sei der Kurs weiter von 102 EUR auf derzeit ca. 113 EUR angestiegen. Gleichzeitig habe Porsche den Anteil an den Stammaktien von 29,9% auf 30,9% erhöht. Für den Wertansatz der Beteiligung würden die Analysten auf einen Kurs der VW-Stammaktien von 110 EUR abstellen.
In der Presse seien Spekulationen über die Erweiterung der Porsche Modellpalette um ein SUV unterhalb des Cayenne aufgetaucht, das in Zusammenarbeit mit VW/AUDI entwickelt werden solle. Porsche habe die Berichte dementiert. Nach Erachten der Analysten dürfte dennoch intensiv nach weiteren Potenzialen aus der Beteiligung an Volkswagen gesucht werden. Dabei könnte auch - zumindest langfristig - eine Erweiterung der Modellpalette resultieren. In Verbindung mit der eventuellen Abrundung der Cayman-Baureihe um eine Turbo-Version sowie der näher rückenden Einführung des Panamera (2009) dürfte sich der Fokus entsprechend wieder stärker auf die operativen Potentiale von Porsche richten.
Die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro scheine zumindest zunächst an Dynamik verloren zu haben. Folglich dürfte damit ein möglicher Belastungsfaktor für das Sentiment in den Hintergrund treten. Das Hedging reiche währenddessen bereits bis 2010.
Die Analysten von M.M. Warburg & CO bleiben bei ihrem "kaufen"-Rating für die Porsche-Aktie. Das Kursziel erhöhe man von 1.250 auf 1.425 EUR. (Analyse vom 25.05.07) (25.05.2007/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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