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Mainz (aktiencheck.de AG) - Michael Punzet, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie von Porsche (ISIN DE0006937733 / WKN 693773, VZ) unverändert mit "Outperformer" ein.
Porsche habe gestern erste Eckdaten zum am 31. Juli beendeten Geschäftsjahr 2005/06 veröffentlicht. Mit 96.794 verkauften Fahrzeugen habe Porsche zwar seine Rekordfahrt fortsetzen, ihre positive Annahme von mehr als 100.000 abgesetzten Fahrzeugen jedoch nicht erreichen können. Dies sei primär auf die schwächer als von den Analysten erwartete Entwicklung beim Cayenne zurückzuführen. Hierbei sei es Porsche nicht gelungen, den schwachen US-Absatz im Juni/Juli 2006 durch andere Märkte auszugleichen.
So seien die Cayenne-Verkäufe in den ersten zehn Monaten (August 05 bis Mai 06) in den USA um 20,2%, insgesamt jedoch nur um 16,3% zurückgegangen. Im Juni/Juli 2006 habe der Rückgang jedoch 27,1% in den USA und insgesamt 28,2% betragen. Die Umsatzzahlen hätten, um die geringere Absatzzahl bereinigt, die Erwartung der Analysten erfüllen können. Insbesondere die Entwicklung in den letzten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2005/06 könne hierbei überzeugen, da trotz eines Rückgangs des durchschnittlichen Dollar-Kurses um ca. 0,06 EUR eine überproportionale Umsatzentwicklung zu verzeichnen gewesen sei.
Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung stelle Porsche ebenfalls neue Rekordwerte in Aussicht, wobei der Anstieg überproportional zum Umsatzanstieg ausgefallen sein solle. Hierbei profitiere Porsche aber von den Sondereffekten aus dem CTS-Verkauf (LRPe: 70 Mio. EUR) sowie dem Ergebnisbeitrag der VW-Beteiligung (LRPe: 182 Mio. EUR) sowie der Option auf weitere VW-Anteile (LRPe: 65 Mio. EUR nach bislang 45 Mio. EUR). Das Unternehmen weise jedoch darauf hin, dass auch das operative Ergebnis ohne Sondereffekte gestiegen sei (LRPe: EBIT +8,1%).
Für das laufende Geschäftsjahr erwarte Porsche einen Absatz mindestens auf Vorjahresniveau (LRPe: 105.000). Mit Blick auf die erweiterte 911-Modellpalette sowie den anstehenden Modellwechsel beim Cayenne würden die Analysten diese Formulierung wie für Porsche typisch für konservativ halten. Insbesondere vom 911 Turbo und GT3 würden sie sich positive Impulse erwarten. Der Cayenne-Facelift sollte zu einer Stabilisierung der Absätze führen, da hierbei auch eine neue Motorengeneration mit einem ca. 15% geringerem Benzinverbrauch zum Einsatz komme.
Trotz der unter den Analystenerwartungen liegenden Absatzzahlen würden die Analysten der LRP keine Veranlassung sehen, von ihrer positiven Sichtweise abzuweichen. Ihre EPS-Schätzung erhöhe sich leicht, da VW nicht wie von den Analysten bislang angenommen mit einem Versatz von 4 Monaten, sondern lediglich mit einem Monat in das Zahlenwerk von Porsche einfließe. Somit werde die von den Analysten erwartete positive Entwicklung bei VW früher im Zahlenwerk von Porsche sichtbar. Die neue EPS-Reihe der Analysten laute: 2005/06e: 60 EUR (59 EUR); 2006/07e 71,00 EUR (68,50 EUR); 2007/08e 83,00 EUR (81,81 EUR).
Die Analysten der LRP bestätigen daher sowohl ihr "Outperformer"-Rating für die Porsche-Aktie als auch ihr Kursziel von 997 EUR per Ende 2007. (28.09.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Porsche habe gestern erste Eckdaten zum am 31. Juli beendeten Geschäftsjahr 2005/06 veröffentlicht. Mit 96.794 verkauften Fahrzeugen habe Porsche zwar seine Rekordfahrt fortsetzen, ihre positive Annahme von mehr als 100.000 abgesetzten Fahrzeugen jedoch nicht erreichen können. Dies sei primär auf die schwächer als von den Analysten erwartete Entwicklung beim Cayenne zurückzuführen. Hierbei sei es Porsche nicht gelungen, den schwachen US-Absatz im Juni/Juli 2006 durch andere Märkte auszugleichen.
So seien die Cayenne-Verkäufe in den ersten zehn Monaten (August 05 bis Mai 06) in den USA um 20,2%, insgesamt jedoch nur um 16,3% zurückgegangen. Im Juni/Juli 2006 habe der Rückgang jedoch 27,1% in den USA und insgesamt 28,2% betragen. Die Umsatzzahlen hätten, um die geringere Absatzzahl bereinigt, die Erwartung der Analysten erfüllen können. Insbesondere die Entwicklung in den letzten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2005/06 könne hierbei überzeugen, da trotz eines Rückgangs des durchschnittlichen Dollar-Kurses um ca. 0,06 EUR eine überproportionale Umsatzentwicklung zu verzeichnen gewesen sei.
Für das laufende Geschäftsjahr erwarte Porsche einen Absatz mindestens auf Vorjahresniveau (LRPe: 105.000). Mit Blick auf die erweiterte 911-Modellpalette sowie den anstehenden Modellwechsel beim Cayenne würden die Analysten diese Formulierung wie für Porsche typisch für konservativ halten. Insbesondere vom 911 Turbo und GT3 würden sie sich positive Impulse erwarten. Der Cayenne-Facelift sollte zu einer Stabilisierung der Absätze führen, da hierbei auch eine neue Motorengeneration mit einem ca. 15% geringerem Benzinverbrauch zum Einsatz komme.
Trotz der unter den Analystenerwartungen liegenden Absatzzahlen würden die Analysten der LRP keine Veranlassung sehen, von ihrer positiven Sichtweise abzuweichen. Ihre EPS-Schätzung erhöhe sich leicht, da VW nicht wie von den Analysten bislang angenommen mit einem Versatz von 4 Monaten, sondern lediglich mit einem Monat in das Zahlenwerk von Porsche einfließe. Somit werde die von den Analysten erwartete positive Entwicklung bei VW früher im Zahlenwerk von Porsche sichtbar. Die neue EPS-Reihe der Analysten laute: 2005/06e: 60 EUR (59 EUR); 2006/07e 71,00 EUR (68,50 EUR); 2007/08e 83,00 EUR (81,81 EUR).
Die Analysten der LRP bestätigen daher sowohl ihr "Outperformer"-Rating für die Porsche-Aktie als auch ihr Kursziel von 997 EUR per Ende 2007. (28.09.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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