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Mit einer markanten Aufwärtsbewegung habe am Freitag die Aktie von Plambeck (WKN 691030) ihre Seitwärtsbewegung beendet und um 8,50 Euro auf 44,00 Euro zugelegt.
Der starken Kursexplosion nach dem Börsengang im Oktober letzten Jahres sei ein hartnäckiger Abwärtstrend, der die Aktie auf 32 Euro gedrückt habe. Zum Wochenende habe die Veröffentlichung einer Regierungsstudie das Unternehmen wieder in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses.
Plambeck sei Anbieter regenerativer Energie aus Windkraft. Das Unternehmen prüfe und plane jedoch auch den Bau und Betrieb von Solar- und Biomassenanlagen. Zudem weite die Unternehmensführung die Geschäftstätigkeit unter Zukauf von Strom auf den Bereich Stromhandel aus. In den ersten drei Quartalen 1999 habe Plambeck mit dem Berieb seiner Windparks einen Umsatz von 63,4 Mio. DM - 18,9% mehr als der gesamte Vorjahresumsatz erwirtschaftet. Der Vorsteuergewinn habe bei 6,5 Mio. DM gelegen und habe damit über dem Gewinn des gesamten Geschäftsjahres 1998 gelegen. Der Gewinn pro Aktie habe sich zum 30.9.1999 auf 1,27 DM belaufen.
Die Regierungsstudie "Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien" belege laut Plambeck-Vorstand Flügel, dass der Markt für regenerative Energien ein dynamischer Wachstumsmarkt sei. Demnach würden erneuerbare Energien mittel- bis langfristig zur wichtigsten Quelle der Stromerzeugung. Plambeck treibe daher seine internationale Expansion voran. Nach dem Vertragsabschluss zur Errichtung von Windparks in der Republik Irland, eröffne Plambeck nun auch ein Kontaktbüro in Spanien.








