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Der Aachener Konzern Parsytec (WKN 508990) konzentriert sich als Informationstechnologie-Anbieter auf Softwarelösungen für die automatische Oberflächenqualitätskontrolle von Bahnwaren (Bandstahl, Aluminium, Papier, Kunststofffolien), berichten die Analysten vom „4valuereport“.
Dabei ermögliche die bisher einzigartige Software des Unternehmens mittels Bildverarbeitung eine automatische Qualitätskontrolle, d.h. Prüfung, Fehleranalyse und- Auswertung, der Oberflächen, während der Produktionsprozess bei voller Geschwindigkeit weiterlaufe.
Zusammen mit den Zahlen 2000 habe Parsytec ganz überraschende eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Die Umsätze im 4-monatigen Rumpfgeschäftsjahr würden sich auf 29,2 Mio. DM belaufen, von denen 20,7 Mio. DM aus der Stahl- und 8,5 Mio. DLM aus der Papierindustrie stammen würden. Insgesamt hätten die Auftragseingänge 27,3 Mio. DM betragen, davon 16,3 Mio. DM aus der Stahl- und 11,00 Mio. aus der Papierindustrie. Der hohe Umsatzanteil von 29% des jungen und damit margenschwächeren Papiergeschäftes habe zu einer planmäßigen Bruttomarge von 37% und einem Bruttoergebnis von 10,7 Mio. DM geführt. Das operative Ergebnis (EBIT) habe 1,6 Mio. DM betragen und der Jahresüberschuss 1,2 Mio. DM.
Der Umsatz habe sich zwar mit 29,2 Mio. DM leicht über den Erwartungen von 28,4 Mio. DM gelegen, der Gewinn sei aber um 36% durch den Papiersektor belastet worden. Somit liege der Gewinn bei 5% anstatt wie erwartet 9% und die Nettoeinnahmen seien auch mit 0,6 Mio. Euro unter der erwarteten 1 Mio. geblieben.
In diesem Rumpfgeschäftsjahr hätten sich die Erlöse in der Papiersparte aber schon verfünffacht. Somit habe sich das strategische Ziel, dass die Papiersparte um 20% des Gesamtumsatzes ausmachen solle, früher als gedacht erfüllt. Nach lediglich 20 Monaten würden hier schon 5 oder 10 der größten Papierkonzerne zum Kundenstamm von Parsytec gehören und der Weltmarktanteil betrage 25%. Im Papiersegment strebe die Firma die Übernahme der Weltmarktführung noch vor Ende 2002 an.
Ende vergangenen Jahres habe der Konzern zwei Ziele bekannt gegeben. Zum einen die Verdoppelung der Umsätze im Bereich Oberflächeninspektion, die die Hauptkompetenz des Unternehmen darstelle. Dies werde laut dem Unternehmen wahrscheinlich erreicht werden, da es gelungen sei, sich auf dem Papiermarkt früher und besser zu etablieren als erwartet und damit die weggefallenen Umsätze aus dem Bereich Stahl kompensiere.
Zum anderen habe Parsytec geplant, dass das EBIT schneller wachsen solle als der Umsatz. Allem Anschein nach könne dies jedoch nicht eingehalten werden. Der Übergang auf eine neue Produktlinie beim Stahlgeschäft, der ursprünglich schon Ende 2000 hätte erfolgen sollen, sei ein Hauptgrund dafür. Dieser Übergang auf eine neues Produkt dauere nun doch länger, voraussichtlich bis Ende des 1. Halbjahres 2001. Weil die Papierproduktlinie als jüngere Sparte geringere Margen abwerfe, könne dieser Bereich zwar das Umsatzminus des Stahlgeschäftes ausgleichen, jedoch nicht die entgangenen Margen.
Erstmals habe das Unternehmen auch eine Planzahl für die EBIT-Marge bekannt gegeben: 12-13%, was deutlich weniger als die von den Analysten erwarteten 15,6% sei. Somit errechne sich ein EBIT-Ziel von 8 Mio. Euro statt der prognostizierten 9 Mio. Euro.
Der erwartete Umsatz für das laufende Geschäftsjahr von 50 Mio. Euro sei vom Management auf 58,8 bis 63,9 Mio. Euro angehoben worden, weil der Gewinn im Papiersektor bei leicht nachgebender Umsatzdynamik stark steigen solle. Zudem gehe man von einem überproportionalen Wachstum des Ergebnisses gegenüber dem Umsatz aus, wofür die Steigerung der operativen Marge von 5 bis 7% im ersten Halbjahr auf 16 bis 18% im zweiten Halbjahr verantwortlich sei.
Das KGV habe im Dezember noch 69 betragen, heute betrage es lediglich 31,60. Damit könne man Parsytec gegenüber den Wettbewerbern als günstig bezeichnen.
Die Aktie bewege sich in einem mittelfristigen Abwärtstrendkanal. Derzeit notiere der Kurs im Bereich der Unterstützung bei 33,3 Euro bzw. leicht darunter. Obwohl der MACD in dieser Zeiteinstellung seit längerem im stark überverkauften Bereich notiere, sei dennoch mit einem weiteren Abrutschen des Kurses im sog des Gesamtmarktes zu rechnen.
Der stark forcierte Ausbau zum Komplettanbieter für alle Anwendungsbereiche, erfolgreiche Geschäftsabschlüsse und die einmalige technologische Stellung auf dem Weltmarkt würden die Analysten in ihrer optimistischen Einschätzung bestätigen. Die Experten würden den Titel fundamental auf 12-Monatssicht mit einem Kursziel von 50 Euro zum Kauf empfehlen.
Dabei ermögliche die bisher einzigartige Software des Unternehmens mittels Bildverarbeitung eine automatische Qualitätskontrolle, d.h. Prüfung, Fehleranalyse und- Auswertung, der Oberflächen, während der Produktionsprozess bei voller Geschwindigkeit weiterlaufe.
Zusammen mit den Zahlen 2000 habe Parsytec ganz überraschende eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Die Umsätze im 4-monatigen Rumpfgeschäftsjahr würden sich auf 29,2 Mio. DM belaufen, von denen 20,7 Mio. DM aus der Stahl- und 8,5 Mio. DLM aus der Papierindustrie stammen würden. Insgesamt hätten die Auftragseingänge 27,3 Mio. DM betragen, davon 16,3 Mio. DM aus der Stahl- und 11,00 Mio. aus der Papierindustrie. Der hohe Umsatzanteil von 29% des jungen und damit margenschwächeren Papiergeschäftes habe zu einer planmäßigen Bruttomarge von 37% und einem Bruttoergebnis von 10,7 Mio. DM geführt. Das operative Ergebnis (EBIT) habe 1,6 Mio. DM betragen und der Jahresüberschuss 1,2 Mio. DM.
Der Umsatz habe sich zwar mit 29,2 Mio. DM leicht über den Erwartungen von 28,4 Mio. DM gelegen, der Gewinn sei aber um 36% durch den Papiersektor belastet worden. Somit liege der Gewinn bei 5% anstatt wie erwartet 9% und die Nettoeinnahmen seien auch mit 0,6 Mio. Euro unter der erwarteten 1 Mio. geblieben.
In diesem Rumpfgeschäftsjahr hätten sich die Erlöse in der Papiersparte aber schon verfünffacht. Somit habe sich das strategische Ziel, dass die Papiersparte um 20% des Gesamtumsatzes ausmachen solle, früher als gedacht erfüllt. Nach lediglich 20 Monaten würden hier schon 5 oder 10 der größten Papierkonzerne zum Kundenstamm von Parsytec gehören und der Weltmarktanteil betrage 25%. Im Papiersegment strebe die Firma die Übernahme der Weltmarktführung noch vor Ende 2002 an.
Zum anderen habe Parsytec geplant, dass das EBIT schneller wachsen solle als der Umsatz. Allem Anschein nach könne dies jedoch nicht eingehalten werden. Der Übergang auf eine neue Produktlinie beim Stahlgeschäft, der ursprünglich schon Ende 2000 hätte erfolgen sollen, sei ein Hauptgrund dafür. Dieser Übergang auf eine neues Produkt dauere nun doch länger, voraussichtlich bis Ende des 1. Halbjahres 2001. Weil die Papierproduktlinie als jüngere Sparte geringere Margen abwerfe, könne dieser Bereich zwar das Umsatzminus des Stahlgeschäftes ausgleichen, jedoch nicht die entgangenen Margen.
Erstmals habe das Unternehmen auch eine Planzahl für die EBIT-Marge bekannt gegeben: 12-13%, was deutlich weniger als die von den Analysten erwarteten 15,6% sei. Somit errechne sich ein EBIT-Ziel von 8 Mio. Euro statt der prognostizierten 9 Mio. Euro.
Der erwartete Umsatz für das laufende Geschäftsjahr von 50 Mio. Euro sei vom Management auf 58,8 bis 63,9 Mio. Euro angehoben worden, weil der Gewinn im Papiersektor bei leicht nachgebender Umsatzdynamik stark steigen solle. Zudem gehe man von einem überproportionalen Wachstum des Ergebnisses gegenüber dem Umsatz aus, wofür die Steigerung der operativen Marge von 5 bis 7% im ersten Halbjahr auf 16 bis 18% im zweiten Halbjahr verantwortlich sei.
Das KGV habe im Dezember noch 69 betragen, heute betrage es lediglich 31,60. Damit könne man Parsytec gegenüber den Wettbewerbern als günstig bezeichnen.
Die Aktie bewege sich in einem mittelfristigen Abwärtstrendkanal. Derzeit notiere der Kurs im Bereich der Unterstützung bei 33,3 Euro bzw. leicht darunter. Obwohl der MACD in dieser Zeiteinstellung seit längerem im stark überverkauften Bereich notiere, sei dennoch mit einem weiteren Abrutschen des Kurses im sog des Gesamtmarktes zu rechnen.
Der stark forcierte Ausbau zum Komplettanbieter für alle Anwendungsbereiche, erfolgreiche Geschäftsabschlüsse und die einmalige technologische Stellung auf dem Weltmarkt würden die Analysten in ihrer optimistischen Einschätzung bestätigen. Die Experten würden den Titel fundamental auf 12-Monatssicht mit einem Kursziel von 50 Euro zum Kauf empfehlen.
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