Erweiterte Funktionen
Im Zuge einer Neueinschätzung stufen die Analysten der SGZ-Bank die Aktie der P&I Personal und Informatik AG (WKN 691340) von Outperformer auf Marketperformer zurück.
Die vom Wiesbadener Konzern Ende November vorgelegten Halbjahreszahlen hätten deutlich unter den Erwartungen der SGZ-Bank gelegen. Die zum Börsengang prognostizierten Gesamtzahlen für das Geschäftsjahr 1999/00 seien bei weitem verfehlt worden. So sei die Umsatzprognose für das laufende Jahr um 35,4% auf 17,4 Mio. Euro nach unten revidiert worden und auch beim Nachsteuerergebnis habe das Unternehmen die Erwartungen deutlich nach unten gesetzt.
Der Hauptgrund für die unbefriedigende Ergebnisentwicklung sei in der Zurückhaltung vieler Unternehmen bei IT-Investitionen, aufgrund der Jahr-2000-Problematik, zu sehen. Darunter habe insbesondere das Geschäft mit neuen Lizenzen zu leiden, das stark eingebrochen sei. Nach einem Umsatz von 1,4 Mio. Euro im ersten Quartal konnte P&I im zweiten Quartal lediglich 0,8 Mio. Euro im Lizenz-Bereich erzielen, heißt es. Die Folgen der Y2K-Problematik seien von der P&I-Konzernleitung offensichtlich unterschätzt worden. Positiv habe sich der Consulting-Bereich entwickelt, wo P&I im ersten Halbjahr einen Umsatzzuwachs von über 80% auf 3,0 Mio. Euro erzielen konnte. Nach Einschätzung der Analysten werde sich der Projektstau, der sich im Zuge des Jahr-2000-Problems ergeben habe, erst allmählich im Laufe des ersten und zweiten Quartals auflösen, so dass dann mit einer verstärkten Wachstumsdynamik bei P&I zu rechnen sei. Vor der CEBIT würden nur wenige Unternehmen in neue IT-Projekte investieren.
Interessant erscheinen die Aktivitäten von P&I im neu geschaffenen Geschäftsbereich Outsourcing, so die Experten. Im Kern gehe es darum, dass Personalabteilungen die komplette Lohn- und Gehaltabrechnung outsourcen und somit erhebliche Kosten einsparen. Als Franchisenehmer sollten dabei die jeweiligen Leiter der Personalabteilungen gewonnen werden. Der Weg in die Selbständigkeit sei für den Franchisenehmer nicht mit hohen Investitionen verbunden, er benötige lediglich einen internetfähigen PC. Die benötigte Software könne er sich im Internet herunterladen, die Daten eingeben und an das P&I-Rechenzentrum schicken, wo die Gehaltslisten usw. dann erstellt und verwaltet würden. Die SGZ-Bank hält das Konzept des neuen Geschäftsbereichs grundsätzlich für interessant, geht jedoch davon aus, dass noch erhebliche Marketing- und Akquisitionskosten nötig sein werden, um den neuen Bereich durch ein hohe Zahl von Franchisenehmern gut zu etablieren.
Für die Jahre 2000/01e bzw. 2001/02e rechnen die Analysten mit Ergebnissen je Aktie von 0,08 Euro bzw. 0,23 Euro. Auf dem derzeitigen Kursniveau erscheint der SGZ-Bank die Aktie fair bewertet.
Die vom Wiesbadener Konzern Ende November vorgelegten Halbjahreszahlen hätten deutlich unter den Erwartungen der SGZ-Bank gelegen. Die zum Börsengang prognostizierten Gesamtzahlen für das Geschäftsjahr 1999/00 seien bei weitem verfehlt worden. So sei die Umsatzprognose für das laufende Jahr um 35,4% auf 17,4 Mio. Euro nach unten revidiert worden und auch beim Nachsteuerergebnis habe das Unternehmen die Erwartungen deutlich nach unten gesetzt.
Interessant erscheinen die Aktivitäten von P&I im neu geschaffenen Geschäftsbereich Outsourcing, so die Experten. Im Kern gehe es darum, dass Personalabteilungen die komplette Lohn- und Gehaltabrechnung outsourcen und somit erhebliche Kosten einsparen. Als Franchisenehmer sollten dabei die jeweiligen Leiter der Personalabteilungen gewonnen werden. Der Weg in die Selbständigkeit sei für den Franchisenehmer nicht mit hohen Investitionen verbunden, er benötige lediglich einen internetfähigen PC. Die benötigte Software könne er sich im Internet herunterladen, die Daten eingeben und an das P&I-Rechenzentrum schicken, wo die Gehaltslisten usw. dann erstellt und verwaltet würden. Die SGZ-Bank hält das Konzept des neuen Geschäftsbereichs grundsätzlich für interessant, geht jedoch davon aus, dass noch erhebliche Marketing- und Akquisitionskosten nötig sein werden, um den neuen Bereich durch ein hohe Zahl von Franchisenehmern gut zu etablieren.
Für die Jahre 2000/01e bzw. 2001/02e rechnen die Analysten mit Ergebnissen je Aktie von 0,08 Euro bzw. 0,23 Euro. Auf dem derzeitigen Kursniveau erscheint der SGZ-Bank die Aktie fair bewertet.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 171 | P&I : kaufen , hochprofiables U. | 14.02.10 |
| 3 | Thema Dividende - bräuchte ma. | 30.08.06 |
| 1 | P&I Personal & Informatik AG . | 01.04.05 |
| 13 | P&I - gute Zahlen abgeliefert. | 22.06.04 |
| 3 | Juhuuu-- Pan Tau kommt wiede. | 15.08.03 |








