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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Dr. Norbert Kalliwoda, CEFA von DR. KALLIWODA Research, stuft die PSI-Aktie (ISIN DE0006968225 / WKN 696822) mit "kaufen" ein.
Auf Grund der stärkeren Fokussierung des Vertriebsgeschäfts auf das Ausland würden die Analysten von einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung in den kommenden Jahren ausgehen. Die zunehmende Deregulierung und Privatisierung der Energie- und Telekommunikationsmärkte führe auf der Abnehmerseite zu höherem Kostendruck, da mit der Deregulierung neue Wettbewerber in den Markt eintreten würden. Um die Margen aufrecht erhalten zu können, sei ein ganzheitliches Energiemanagement unabdingbar. Für diese Zwecke biete die PSI AG den Kunden mannigfaltige Softwarelösungen an, sodass mit einer anhaltend starken Nachfrage zu rechnen sei.
PSI profitiere darüber hinaus mit ihrem Spezialwissen und den langjährigen Erfahrungen von dem bekannten Lernkurveneffekt mit der Folge, dass die Arbeitsproduktivität steige. Ein weiterer Erfolgsfaktor des Unternehmens stelle nach Ansicht der Analysten der kontinuierliche Ausbau der technologischen Kernkompetenzen dar, der den Wettbewerbsvorsprung vor den Wettbewerbern sicherstelle.
Die hohe Forschungs- und Entwicklungsquote (8,4 Prozent) und die umfassende Suche nach neuen Anwendungsmöglichkeiten (aktuell: PSImarket 4.0 und PSIdatacentre) und Märkten würden unterstreichen, dass das Unternehmen auf den Wachstumspfad zurückgekehrt sei. Zusätzliche Potenziale seien durch die Reduzierung der Komplexitätskosten mithilfe der Plattformstrategie zu erwarten, so dass die Analysten die angestrebte operative Marge von 10 Prozent zwar für sehr ambitioniert, allerdings bei konsequenter Umsetzung für erreichbar halten würden.
Weitere Synergien durch Kostenteilung bei Forschung, Entwicklung und Vertrieb seien durch Kooperationen mit deutschen Entwicklungspartnern und ausländischen Vertriebspartnern zu erwarten. Die Kooperationsstrategien würden sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass die Partner einen Zeitgewinn bei der Entwicklung erreichen und unter Umständen die Technologiekompetenzen ausbauen könnten.
Das erste Quartal sei umsatzseitig etwas schwächer, ertragsseitig deutlich besser ausgefallen als von den Analysten erwartet. Das Absatzvolumen sei im Vergleich zum Vorjahr vor allem auf Grund der Veräußerung des margenschwachen Behördengeschäfts gefallen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr habe sich insgesamt auf 16 Prozent belaufen. Das Betriebsergebnis hingegen habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sagenhafte 47,5 Prozent gesteigert werden können.
Die Anpassung an die aktuelle Ertragssituation habe zur Folge, dass das Kursziel von 7,00 Euro auf 7,30 Euro habe angehoben werden müssen. Getragen werde das Wachstum mittlerweile von allen Geschäftssegmenten, wobei die Umsatzerlöse im Segment Produktions- und Energiemanagement im Vergleich zum Vorjahr leicht nachgegeben hätten.
Hinsichtlich der Finanzlage könne man konstatieren, dass sich die Gesellschaft in einem ruhigen Fahrwasser bewege. Die PSI AG habe zuletzt sowohl positive operative Cashflows als auch positive Free Cashflows erzielt. Damit sei die Gesellschaft auf einem guten Weg eine über die Kapitalkosten hinausgehende Rendite schon in naher Zukunft zu erzielen.
Das DCF-Modell der Analysten impliziere zwar bereits ein Kurspotenzial von rund 50 Prozent, allerdings hätten sie unterstellt, dass die operative EBIT-Marge sich bis 2012 auf 7 Prozent belaufen werde. Sollte das Management die betriebliche Marge tatsächlich auf 10 Prozent in den kommenden fünf Geschäftsjahren steigern können, so würden sie die zusätzlichen positiven Bewertungseffekte später anpassen. Das Branchenwachstum liege im Jahr 2008 nach Ansicht des Branchenverbandes Bitkom bei 5 Prozent. Die Analysten hätten unterstellt, dass PSI die Umsatzerlöse um rund 7 Prozent steigern könne. Auf Basis ihres Discounted-Cashflow-Modells würden sie einen fairen Wert von EUR 7,30 für die Aktie der PSI AG ableiten.
Die Empfehlung der Analysten von DR. KALLIWODA Research für die PSI-Aktie lautet daher nach wie vor auf "kaufen". (Analyse vom 05.05.2008)
(05.05.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Auf Grund der stärkeren Fokussierung des Vertriebsgeschäfts auf das Ausland würden die Analysten von einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung in den kommenden Jahren ausgehen. Die zunehmende Deregulierung und Privatisierung der Energie- und Telekommunikationsmärkte führe auf der Abnehmerseite zu höherem Kostendruck, da mit der Deregulierung neue Wettbewerber in den Markt eintreten würden. Um die Margen aufrecht erhalten zu können, sei ein ganzheitliches Energiemanagement unabdingbar. Für diese Zwecke biete die PSI AG den Kunden mannigfaltige Softwarelösungen an, sodass mit einer anhaltend starken Nachfrage zu rechnen sei.
PSI profitiere darüber hinaus mit ihrem Spezialwissen und den langjährigen Erfahrungen von dem bekannten Lernkurveneffekt mit der Folge, dass die Arbeitsproduktivität steige. Ein weiterer Erfolgsfaktor des Unternehmens stelle nach Ansicht der Analysten der kontinuierliche Ausbau der technologischen Kernkompetenzen dar, der den Wettbewerbsvorsprung vor den Wettbewerbern sicherstelle.
Die hohe Forschungs- und Entwicklungsquote (8,4 Prozent) und die umfassende Suche nach neuen Anwendungsmöglichkeiten (aktuell: PSImarket 4.0 und PSIdatacentre) und Märkten würden unterstreichen, dass das Unternehmen auf den Wachstumspfad zurückgekehrt sei. Zusätzliche Potenziale seien durch die Reduzierung der Komplexitätskosten mithilfe der Plattformstrategie zu erwarten, so dass die Analysten die angestrebte operative Marge von 10 Prozent zwar für sehr ambitioniert, allerdings bei konsequenter Umsetzung für erreichbar halten würden.
Weitere Synergien durch Kostenteilung bei Forschung, Entwicklung und Vertrieb seien durch Kooperationen mit deutschen Entwicklungspartnern und ausländischen Vertriebspartnern zu erwarten. Die Kooperationsstrategien würden sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass die Partner einen Zeitgewinn bei der Entwicklung erreichen und unter Umständen die Technologiekompetenzen ausbauen könnten.
Die Anpassung an die aktuelle Ertragssituation habe zur Folge, dass das Kursziel von 7,00 Euro auf 7,30 Euro habe angehoben werden müssen. Getragen werde das Wachstum mittlerweile von allen Geschäftssegmenten, wobei die Umsatzerlöse im Segment Produktions- und Energiemanagement im Vergleich zum Vorjahr leicht nachgegeben hätten.
Hinsichtlich der Finanzlage könne man konstatieren, dass sich die Gesellschaft in einem ruhigen Fahrwasser bewege. Die PSI AG habe zuletzt sowohl positive operative Cashflows als auch positive Free Cashflows erzielt. Damit sei die Gesellschaft auf einem guten Weg eine über die Kapitalkosten hinausgehende Rendite schon in naher Zukunft zu erzielen.
Das DCF-Modell der Analysten impliziere zwar bereits ein Kurspotenzial von rund 50 Prozent, allerdings hätten sie unterstellt, dass die operative EBIT-Marge sich bis 2012 auf 7 Prozent belaufen werde. Sollte das Management die betriebliche Marge tatsächlich auf 10 Prozent in den kommenden fünf Geschäftsjahren steigern können, so würden sie die zusätzlichen positiven Bewertungseffekte später anpassen. Das Branchenwachstum liege im Jahr 2008 nach Ansicht des Branchenverbandes Bitkom bei 5 Prozent. Die Analysten hätten unterstellt, dass PSI die Umsatzerlöse um rund 7 Prozent steigern könne. Auf Basis ihres Discounted-Cashflow-Modells würden sie einen fairen Wert von EUR 7,30 für die Aktie der PSI AG ableiten.
Die Empfehlung der Analysten von DR. KALLIWODA Research für die PSI-Aktie lautet daher nach wie vor auf "kaufen". (Analyse vom 05.05.2008)
(05.05.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








