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München (aktiencheck.de AG) - Zuerst war die Erregung - darüber, dass der Ölpreis plötzlich so deutlich gefallen ist, von 78 Dollar in der Spitze bis kurzzeitig unter 50 Dollar, berichten die Experten von "BörseGo" in ihrem Update zum Infoservice "Rohstoff-Report".
Die OPEC habe, wenn auch etwas unorganisiert, mit Fördermengenkürzungen reagiert. Dann sei der Ölpreis von 50 auf zwischenzeitlich wieder 63 Dollar angestiegen. Jetzt komme die Besorgnis. "Wir beobachten die Entwicklungen an den weltweiten Aktienmärkten genau, um ihre möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, und im speziellen, auf die Energienachfrage zu messen", sage der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate Mohammed bin Dhaen al-Hamli. "Wir sind besorgt um die anhaltende Schwäche des US-Dollars gegenüber anderen großen Währungen, insbesondere gegenüber dem Euro und dem Pfund Sterling, weil das signifikante Auswirkungen auf die Kaufkraft der Öl produzierenden Länder hat."
Einige OPEC-Länder hätten die Befürchtung geäußert, dass der Ölpreis bei einer Abschwächung der weltweiten Nachfrage bis auf 40 Dollar fallen könnte. Angesichts der hohen Spekulation im Ölpreis würde ein solcher Preisrückgang unweigerlich zur nächsten Stufe der aktuellen Entwicklung führen: Der Panik. Zunächst würden die Wertpapierexperten eine schwache Tendenz des Ölpreises erwarten. Sie würden derzeit nur aus geopolitischen Risiken einen Grund sehen, warum der Ölpreis steigen könnte. Klammere man diese aus, müsste der Ölpreis deutlich fallen. (Ausgabe 5 vom 19.03.07) (20.03.2007/ac/a/m)
Die OPEC habe, wenn auch etwas unorganisiert, mit Fördermengenkürzungen reagiert. Dann sei der Ölpreis von 50 auf zwischenzeitlich wieder 63 Dollar angestiegen. Jetzt komme die Besorgnis. "Wir beobachten die Entwicklungen an den weltweiten Aktienmärkten genau, um ihre möglichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, und im speziellen, auf die Energienachfrage zu messen", sage der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate Mohammed bin Dhaen al-Hamli. "Wir sind besorgt um die anhaltende Schwäche des US-Dollars gegenüber anderen großen Währungen, insbesondere gegenüber dem Euro und dem Pfund Sterling, weil das signifikante Auswirkungen auf die Kaufkraft der Öl produzierenden Länder hat."
Einige OPEC-Länder hätten die Befürchtung geäußert, dass der Ölpreis bei einer Abschwächung der weltweiten Nachfrage bis auf 40 Dollar fallen könnte. Angesichts der hohen Spekulation im Ölpreis würde ein solcher Preisrückgang unweigerlich zur nächsten Stufe der aktuellen Entwicklung führen: Der Panik. Zunächst würden die Wertpapierexperten eine schwache Tendenz des Ölpreises erwarten. Sie würden derzeit nur aus geopolitischen Risiken einen Grund sehen, warum der Ölpreis steigen könnte. Klammere man diese aus, müsste der Ölpreis deutlich fallen. (Ausgabe 5 vom 19.03.07) (20.03.2007/ac/a/m)








