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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Der Ölpreis befindet sich nach wie vor im freien Fall und die magische Marke von 60 US-Dollar wurde in dieser Woche spielend leicht nach unten durchstoßen, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Während vor wenigen Wochen noch 150 US-Dollar für ein Barrel Rohöl hätten bezahlt werden müssen, habe sich dieses Bild drastisch verändert. Analysten würden für den massiven Preiseinbruch die Befürchtung der Händler anführen, dass eine Rezession in den USA sowie in Europa und möglicherweise auch Asien zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage führen werde. Dies sei durchaus wahrscheinlich und rechtfertige den Ölpreisrückgang, bei dem die Experten sogar eine Fortsetzung bis auf 40 US-Dollar sehen würden.
Was die Experten jedoch als äußerst interessant erachten würden sei, dass mittlerweile alle Peak-Oil Aktivisten verschwunden seien. Um den Begriff Peak-Oil kurz zu definieren: Hierbei handle es sich um die Befürchtung, dass die globale Ölförderung bereits ihren Höhepunkt erreicht habe und man sich daher immer schneller dem Punkt nähere, an dem das Rohöl ausgehen werde. Diese Theorie welche in den Siebzigern geprägt worden sei, werde sehr gerne in den Medien als Grund für die steigenden Ölpreise angeführt. Da sich der Kurs mittlerweile jedoch mehr als halbiert habe und man seit Monaten nichts mehr von den Anhängern dieser Theorie höre, stelle man sich die Frage ob Peak-Oil doch nur eine Theorie und kein Fakt sei.
Sicherlich gebe es einige Beweise, dass Länder wie Russland, Mexiko oder auch die Vorkommen in der Nordsee ihre besten Zeiten gesehen hätten. Jedoch gebe es immer wieder spektakuläre Funde wie kürzlich vor Brasilien oder vor etwa zwei Jahren in Indonesien mit vielen Milliarden Barrel. Auch aus Saudi Arabien sei zu hören, dass die dort ansässige Ölgesellschaft Aramco, die das saudische Öl kontrolliere ihre Förderung deutlich ausweiten wolle. Aktuell würden etwa 9,4 Millionen Barrel an Rohöl produziert und ein Firmensprecher habe mitgeteilt, dass man die Produktion bis 2014 auf 12 Millionen Barrel ausweiten wolle.
Des Weiteren sei erst kürzlich der größte Expansionsplan in der 75-jährigen Geschichte der Firma gestartet worden. Man wolle die Reserven des Landes von 260 auf 450 Milliarden Barrel ausweiten. Dies dürfte laut Geologen möglich sein, da viele Felder in Saudi Arabien noch nicht vollkommen erschlossen seien, jedoch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Öl und Gas unter der Oberfläche beherbergen würden. Zudem habe Aramco in vielen Bereichen die beste Technologie in der Ölbranche um äußert effizient Öl zu fördern. Aufgrund dieser drastischen Expansionspläne würden die Experten die Peak-Oil Theorie für nicht sonderlich verlässlich halten. (17.11.2008/ac/a/m)
Während vor wenigen Wochen noch 150 US-Dollar für ein Barrel Rohöl hätten bezahlt werden müssen, habe sich dieses Bild drastisch verändert. Analysten würden für den massiven Preiseinbruch die Befürchtung der Händler anführen, dass eine Rezession in den USA sowie in Europa und möglicherweise auch Asien zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage führen werde. Dies sei durchaus wahrscheinlich und rechtfertige den Ölpreisrückgang, bei dem die Experten sogar eine Fortsetzung bis auf 40 US-Dollar sehen würden.
Sicherlich gebe es einige Beweise, dass Länder wie Russland, Mexiko oder auch die Vorkommen in der Nordsee ihre besten Zeiten gesehen hätten. Jedoch gebe es immer wieder spektakuläre Funde wie kürzlich vor Brasilien oder vor etwa zwei Jahren in Indonesien mit vielen Milliarden Barrel. Auch aus Saudi Arabien sei zu hören, dass die dort ansässige Ölgesellschaft Aramco, die das saudische Öl kontrolliere ihre Förderung deutlich ausweiten wolle. Aktuell würden etwa 9,4 Millionen Barrel an Rohöl produziert und ein Firmensprecher habe mitgeteilt, dass man die Produktion bis 2014 auf 12 Millionen Barrel ausweiten wolle.
Des Weiteren sei erst kürzlich der größte Expansionsplan in der 75-jährigen Geschichte der Firma gestartet worden. Man wolle die Reserven des Landes von 260 auf 450 Milliarden Barrel ausweiten. Dies dürfte laut Geologen möglich sein, da viele Felder in Saudi Arabien noch nicht vollkommen erschlossen seien, jedoch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Öl und Gas unter der Oberfläche beherbergen würden. Zudem habe Aramco in vielen Bereichen die beste Technologie in der Ölbranche um äußert effizient Öl zu fördern. Aufgrund dieser drastischen Expansionspläne würden die Experten die Peak-Oil Theorie für nicht sonderlich verlässlich halten. (17.11.2008/ac/a/m)
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