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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "BörseGo" berichten in ihrem Update zum Infoservice "Rohstoff-Report", dass sich der Ölpreis deutlich erholte.
Die Heizungen seien wieder aufgedreht worden, als in den USA und Europa der schon totgesagte Winter eingebrochen sei, ein Indiz für steigende Nachfrage. Meteorologen würden damit rechnen, dass die Temperaturen in Großteilen der USA noch weitere fünf Tage unter dem Normalpegel liegen würden. Reiche der Wintereinbruch jetzt noch aus, um den Ölpreis nachhaltig steigen zu lassen? Zweifelhaft, doch eines stehe fest: Der ungewöhnlich milde Winterbeginn habe dazu geführt, dass die Heizölbestände auf komfortable Niveaus aufgefüllt worden seien. Die Ölpreise seien infolge von über 70 Dollar bis leicht unter 50 Dollar gefallen.
Die Märkte würden nun darauf zählen, dass sich nun endlich in den Ölmarktdaten (Veröffentlichung am Mittwoch, 16:30 Uhr MESZ) ein Rückgang der Lagerbestände zeigen werde. Die Märkte würden diese Erwartung bereits vorweg nehmen: Der Ölpreis sei in der letzten Woche über die Marke von 55 Dollar gestiegen und habe auch per Wochenschluss darüber geschlossen, was rein charttechnisch zunächst ein positives Signal sei. Durch die kurzzeitige Erholung des Ölpreises habe die OPEC ein wenig mehr Spielraum gewonnen - sie habe noch zuvor zur Preisstabilisierung eine Fördermengenkürzung um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag erwogen.
Interessant sei außerdem ein heute erschienener Artikel in der New York Times. Er habe die Experten in ihrer Vermutung bestätigt, dass Saudi Arabien eigentlich ganz zufrieden mit dem jetzigen Ölpreis sei. Der Bericht in der New York Times gehe im Grunde davon aus, dass Saudi Arabien gegen eine erneute deutliche Verteuerung des Ölpreises sei, im Gegenzug aber auch einen Boden bei 45 bis 50 Dollar etablieren wolle. "Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach", möge man sich angesichts der fast bedrohlichen Reden des US-Präsidenten gedacht haben, der wiederholt die Unabhängigkeit vom Erdöl aus dem Mittleren Osten und einen sparsameren Ölverbrauch gefordert habe. (Ausgabe 2 vom 29.01.2007) (30.01.2007/ac/a/m)
Die Heizungen seien wieder aufgedreht worden, als in den USA und Europa der schon totgesagte Winter eingebrochen sei, ein Indiz für steigende Nachfrage. Meteorologen würden damit rechnen, dass die Temperaturen in Großteilen der USA noch weitere fünf Tage unter dem Normalpegel liegen würden. Reiche der Wintereinbruch jetzt noch aus, um den Ölpreis nachhaltig steigen zu lassen? Zweifelhaft, doch eines stehe fest: Der ungewöhnlich milde Winterbeginn habe dazu geführt, dass die Heizölbestände auf komfortable Niveaus aufgefüllt worden seien. Die Ölpreise seien infolge von über 70 Dollar bis leicht unter 50 Dollar gefallen.
Die Märkte würden nun darauf zählen, dass sich nun endlich in den Ölmarktdaten (Veröffentlichung am Mittwoch, 16:30 Uhr MESZ) ein Rückgang der Lagerbestände zeigen werde. Die Märkte würden diese Erwartung bereits vorweg nehmen: Der Ölpreis sei in der letzten Woche über die Marke von 55 Dollar gestiegen und habe auch per Wochenschluss darüber geschlossen, was rein charttechnisch zunächst ein positives Signal sei. Durch die kurzzeitige Erholung des Ölpreises habe die OPEC ein wenig mehr Spielraum gewonnen - sie habe noch zuvor zur Preisstabilisierung eine Fördermengenkürzung um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag erwogen.
Interessant sei außerdem ein heute erschienener Artikel in der New York Times. Er habe die Experten in ihrer Vermutung bestätigt, dass Saudi Arabien eigentlich ganz zufrieden mit dem jetzigen Ölpreis sei. Der Bericht in der New York Times gehe im Grunde davon aus, dass Saudi Arabien gegen eine erneute deutliche Verteuerung des Ölpreises sei, im Gegenzug aber auch einen Boden bei 45 bis 50 Dollar etablieren wolle. "Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach", möge man sich angesichts der fast bedrohlichen Reden des US-Präsidenten gedacht haben, der wiederholt die Unabhängigkeit vom Erdöl aus dem Mittleren Osten und einen sparsameren Ölverbrauch gefordert habe. (Ausgabe 2 vom 29.01.2007) (30.01.2007/ac/a/m)









