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Lucia Wuermli, Analystin der Bank Hofmann, favorisiert die Aktie von Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278).
Europa's größter Pharmakonzern habe 2005 erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Reingewinn sei um10% auf 6,1 Mrd. USD gestiegen. Innert der fast zehn Jahren ihres Bestehens habe die Novartis AG damit ihre Gewinnzahlen nahezu verdoppelt, und dies in einem widrigen Umfeld. Weltweit koordinierte Interventionen gegen explodierende Gesundheitskosten würden die Preisbestimmungskraft der Pharmaindustrie verringern. Dazu komme, dass die Patente vieler bewährter Medikamente entweder verfallen oder von Generika-Unternehmen frühzeitig herausgefordert würden. Verschiedene Skandale betreffend Medikamentensicherheit und -effizienz hätten zu Vertrauensverlusten, Rechtsfällen und Abschlägen an der Börse geführt.
Novartis' strategische Antwort auf das global turbulente Umfeld im Gesundheitswesen sei "Entschlackung durch Akquisitionen". Die Kerngeschäfte zu stärken, den freien Cash-flow gleichzeitig für neue Geschäftsfelder zu nutzen, scheine kurzfristig teuer, liege aber längerfristig gegenüber reinen Aktienrückkäufen eher im Sinne der Aktionäre. Die Diversifizierung einerseits in Richtung Generika (Akquisition von Hexal/E.ON durch Sandoz) und andererseits in Richtung Impfstoffe (derzeit laufe die Übernahme von Chiron Corp.) zeige bereits erste Früchte. Die Abhängigkeit von alten Medikamenten werde dadurch vermindert, die Produktepipeline werde breiter und tiefer.
Novartis' Produktepipeline sei attraktiv. Man rechne im ersten Halbjahr 2006 mit der Zulassungs-Anmeldung in den USA für zwei potenzielle Blockbuster-Produkte neuer Klasse: Galvus (Diabetes) und Rasilez (Bluthochdruck). Beide Medikamente würden echte und breite medizinische Bedürfnisse abdecken und auf neuen Wirkungsmechanismen basieren, die Vorteile gegenüber bestehenden Therapien aufweisen würden.
Man rechne mit einer jährlichen Gewinnwachstumsrate von 14% bis 2009, was über dem europäischen Sektordurchschnitt von 11% liege. Die positive Gewinndynamik basiere auf den folgenden Faktoren: 1. Verbesserung der operativen Marge in der Pharma-Division durch Kostenkontrolle; 2. Potenzielle Margenverbesserung in der Generika-Divison Sandoz nach der Hexal/E.ON-Akquisition; 3. Höherbewertung der Haupt-Endphasenprodukte Galvus und Rasilez.
Die Analysten der Bank Hofmann favorisieren die Novartis-Aktie aufgrund der führenden Position auf beiden Gebieten - patentierte und generische Pharmazeutik. Diese strategische Mischung, kombiniert mit strikter finanzieller Disziplin, bedeute das richtige Rüstzeug für Erfolg.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Europa's größter Pharmakonzern habe 2005 erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Reingewinn sei um10% auf 6,1 Mrd. USD gestiegen. Innert der fast zehn Jahren ihres Bestehens habe die Novartis AG damit ihre Gewinnzahlen nahezu verdoppelt, und dies in einem widrigen Umfeld. Weltweit koordinierte Interventionen gegen explodierende Gesundheitskosten würden die Preisbestimmungskraft der Pharmaindustrie verringern. Dazu komme, dass die Patente vieler bewährter Medikamente entweder verfallen oder von Generika-Unternehmen frühzeitig herausgefordert würden. Verschiedene Skandale betreffend Medikamentensicherheit und -effizienz hätten zu Vertrauensverlusten, Rechtsfällen und Abschlägen an der Börse geführt.
Novartis' strategische Antwort auf das global turbulente Umfeld im Gesundheitswesen sei "Entschlackung durch Akquisitionen". Die Kerngeschäfte zu stärken, den freien Cash-flow gleichzeitig für neue Geschäftsfelder zu nutzen, scheine kurzfristig teuer, liege aber längerfristig gegenüber reinen Aktienrückkäufen eher im Sinne der Aktionäre. Die Diversifizierung einerseits in Richtung Generika (Akquisition von Hexal/E.ON durch Sandoz) und andererseits in Richtung Impfstoffe (derzeit laufe die Übernahme von Chiron Corp.) zeige bereits erste Früchte. Die Abhängigkeit von alten Medikamenten werde dadurch vermindert, die Produktepipeline werde breiter und tiefer.
Man rechne mit einer jährlichen Gewinnwachstumsrate von 14% bis 2009, was über dem europäischen Sektordurchschnitt von 11% liege. Die positive Gewinndynamik basiere auf den folgenden Faktoren: 1. Verbesserung der operativen Marge in der Pharma-Division durch Kostenkontrolle; 2. Potenzielle Margenverbesserung in der Generika-Divison Sandoz nach der Hexal/E.ON-Akquisition; 3. Höherbewertung der Haupt-Endphasenprodukte Galvus und Rasilez.
Die Analysten der Bank Hofmann favorisieren die Novartis-Aktie aufgrund der führenden Position auf beiden Gebieten - patentierte und generische Pharmazeutik. Diese strategische Mischung, kombiniert mit strikter finanzieller Disziplin, bedeute das richtige Rüstzeug für Erfolg.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 156,475 $ | 151,00 $ | 5,475 $ | +3,63% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| CH0012005267 | 904278 | 144,30 € | 93,95 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
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129,50 € | +2,32% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 156,475 $ | +3,63% | 09.04.26 |
| Stuttgart | 129,50 € | +2,27% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 129,06 € | +2,02% | 17.04.26 |
| Xetra | 129,08 € | +1,45% | 17.04.26 |
| Hamburg | 128,40 € | +1,10% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 127,74 € | +1,08% | 17.04.26 |
| Hannover | 126,74 € | -0,28% | 17.04.26 |
| München | 127,42 € | -0,58% | 17.04.26 |
= Realtime
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