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Der Mensch in der Wirtschaft baut auf Fakten und Zahlen und kalkuliert kühl Chancen und Risiken, ein rational handelndes Wesen ohne störende Gefühle, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Das sei das vorherrschende Menschenbild der gängigen ökonomischen Theorien, aber es sei falsch. Das würden die beiden amerikanischen Forscher Daniel Kahneman und Vernon Smith sagen, und sie hätten dafür gestern den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bekommen. Kahneman und Smith hätten Psychologie und Ökonomie zusammengebracht und würden menschliches Verhalten als Mischung aus rationalem Kalkül und irrationalen Gefühlen erklären.
Beispiel Börse: wer bei steigenden Märkten kaufe, glaube an die ewige Fortsetzung des Trends, auch wenn alle Fakten dagegen sprechen würden. Gier, Hoffnung und Herdentrieb würden über den Verstand regieren. Wenn aber die Aktien fielen, wollten viele Anleger nicht verkaufen, weil sie sich keinen Fehler eingestehen wollten. Also hielten sie an fallenden Papieren fest, nur um Recht zu behalten und den Schmerz eines realisierten Verlustes zu vermeiden. Zum Schaden des Depots.
Die beiden Nobelpreisträger hätten solche Verhaltensmuster in Experimenten systematisch getestet und zu einer wissenschaftlichen Theorie zusammengefügt. Botschaft für den Anleger: Zahlen und Fakten anschauen, nicht auf die eigenen Gefühle hören, aber die der anderen Anleger einkalkulieren - dann habe man eine Nasenlänge Vorsprung im Markt.
Das sei das vorherrschende Menschenbild der gängigen ökonomischen Theorien, aber es sei falsch. Das würden die beiden amerikanischen Forscher Daniel Kahneman und Vernon Smith sagen, und sie hätten dafür gestern den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bekommen. Kahneman und Smith hätten Psychologie und Ökonomie zusammengebracht und würden menschliches Verhalten als Mischung aus rationalem Kalkül und irrationalen Gefühlen erklären.
Beispiel Börse: wer bei steigenden Märkten kaufe, glaube an die ewige Fortsetzung des Trends, auch wenn alle Fakten dagegen sprechen würden. Gier, Hoffnung und Herdentrieb würden über den Verstand regieren. Wenn aber die Aktien fielen, wollten viele Anleger nicht verkaufen, weil sie sich keinen Fehler eingestehen wollten. Also hielten sie an fallenden Papieren fest, nur um Recht zu behalten und den Schmerz eines realisierten Verlustes zu vermeiden. Zum Schaden des Depots.
Die beiden Nobelpreisträger hätten solche Verhaltensmuster in Experimenten systematisch getestet und zu einer wissenschaftlichen Theorie zusammengefügt. Botschaft für den Anleger: Zahlen und Fakten anschauen, nicht auf die eigenen Gefühle hören, aber die der anderen Anleger einkalkulieren - dann habe man eine Nasenlänge Vorsprung im Markt.








