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Nachdem die Deutsche Börse AG bekannt gegeben hat, dass sie die Einstellung des Neuen Marktes plant, stellt sich für viele Anleger die Frage, wie sie darauf reagieren sollen, so die Analysten der Bankverein Werther AG.
Für die Bankverein Werther AG komme das Ende des einst mit großen Hoffnungen verbundenen Wachstumssegments nicht überraschend. Überzogene Erwartungen, die nicht erfüllt worden seien, sehr hohe Bewertungen und leider auch kriminelle Machenschaften hätten zu einer tiefen Vertrauenskrise geführt, die auch in den nächsten Monaten noch anhalten dürfte.
Es stelle sich die Frage, ob private Investoren ihre am Neuen Markt anlegenden Investmentfonds und Zertifikate jetzt noch abstoßen sollen. Die Bankverein Werther AG neige dazu, diese Frage mit "Ja" zu beantworten. Aufgrund des weiterhin bestehenden Verkaufsdrucks dürfte die Entscheidung, Anteile zurückzugeben, kurzfristig die richtige sein. Zu bedenken sei allerdings, dass sich zum ersten Mal seit dem Bestehen des Neuen Marktes einige ausgewählte Unternehmen - fundamental betrachtet - als Investment anböten.
Aussichtsreiche Werte seien z. B. Balda, Nordex, LPKF Laser und Paragon.
Ob die genannten Unternehmen in einem eventuell neu gestalteten Börsenindex vertreten sein werden, würden die Analysten für zweitrangig halten. Die Zugehörigkeit zu einem Index sei kein Auswahlkriterium für ein gewinnträchtiges Engagement. Man betrachte z.B. die Entwicklung der Epcos-Aktie, die nach der Aufnahme in den DAX auf Tauchstation gegangen sie. Ferner gebe es Unternehmen, denen das Ausscheiden aus einem Index überhaupt nicht geschadet habe. Als Beispiel seien Porsche oder Bijou Brigitte genannt.
Dennoch werde die neue Einteilung in zwei Marktsegmente, den Prime Standard für international orientierte Unternehmen und den Domestic Standard für kleinere, vor allem national ausgerichtete Unternehmen, den notwendigen Neuanfang an den Börsen fördern. Entscheidend sei, dass die Unternehmen ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, damit ihnen die Börse als Instrument der Kapitalbeschaffung bald wieder zur Verfügung stehe. Der Neue Markt, wenngleich in stark veränderter Form, verdiene eine zweite Chance.
Für die Bankverein Werther AG komme das Ende des einst mit großen Hoffnungen verbundenen Wachstumssegments nicht überraschend. Überzogene Erwartungen, die nicht erfüllt worden seien, sehr hohe Bewertungen und leider auch kriminelle Machenschaften hätten zu einer tiefen Vertrauenskrise geführt, die auch in den nächsten Monaten noch anhalten dürfte.
Aussichtsreiche Werte seien z. B. Balda, Nordex, LPKF Laser und Paragon.
Ob die genannten Unternehmen in einem eventuell neu gestalteten Börsenindex vertreten sein werden, würden die Analysten für zweitrangig halten. Die Zugehörigkeit zu einem Index sei kein Auswahlkriterium für ein gewinnträchtiges Engagement. Man betrachte z.B. die Entwicklung der Epcos-Aktie, die nach der Aufnahme in den DAX auf Tauchstation gegangen sie. Ferner gebe es Unternehmen, denen das Ausscheiden aus einem Index überhaupt nicht geschadet habe. Als Beispiel seien Porsche oder Bijou Brigitte genannt.
Dennoch werde die neue Einteilung in zwei Marktsegmente, den Prime Standard für international orientierte Unternehmen und den Domestic Standard für kleinere, vor allem national ausgerichtete Unternehmen, den notwendigen Neuanfang an den Börsen fördern. Entscheidend sei, dass die Unternehmen ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, damit ihnen die Börse als Instrument der Kapitalbeschaffung bald wieder zur Verfügung stehe. Der Neue Markt, wenngleich in stark veränderter Form, verdiene eine zweite Chance.








