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Die Analysten von "sunday-market" nehmen derzeit die Aktien von Nastech Pharmaceuticals (WKN 905151) genauer unter die Lupe.
Nastech entwickele und teste Medikamente, die in Form von Sprays über die Nasenschleimhäute aufgenommen werden könnten. Sobald sich die Medikamente in neuer Applikationsform in klinischen Tests bewährt hätten, suche Nastech Partner für Vertrieb und Vermarktung. So sei bislang das von Nastech entwickelte Schmerzmittel "Stadol NS" von Bristol-Myers Squibb (BSM) vertrieben worden. Es werde z.B. nach Operationen oder bei Migräneanfällen verwendet. Da die Patente darauf inzwischen jedoch ausgelaufen seien, seien auch die Lizenzeinnahmen von BSM bereits Ende 2001 auf praktisch Null zurückgegangen.
Das einzige weitere Produkt, das sich zur Zeit auf dem Markt befinde, sei Nascobal. Das Mittel gegen Vitamin B12-Störungen sei in den USA von Schwarz Pharma lizenziert worden. Für Europa sei in Schweden eine Zulassung erlangt, jedoch noch kein Vertriebspartner gefunden worden. Für weitere, teilweise sehr interessante Produkte würden ebenfalls noch Partner gesucht.
Für Phantasie sorge ein kürzlich abgeschlossener Deal mit Pharmacia. Der global agierende Pharmakonzern zahle 3,0 Millionen US-Dollar für die weltweiten Exklusivrechte und weitere 45,0 Millionen US-Dollar in Meilensteinzahlungen für ein nasal zu verabreichendes Apomorphin-Präparat. Apomorphin, in Europa erhältlich unter den Handelsnamen Ixense (Takeda Pharma) und Uprima (Abbott), sei die Alternative zu Viagra.
Der Vorteil von Apomorphin sei, dass es schneller wirke und auch gemeinsam mit Herzmitteln eingenommen werden könne. Die häufigsten Nebenwirkungen seien allerdings Übelkeit und Brechreiz - nicht gerade förderlich für die angestrebte Situation. Die Umgehung des Magens und Einnahme als Nasenspray würde dies jedoch ausschließen. Eine Art schnellwirksames "Viagra-Nasenspray" hätte das Potenzial für ein neues Lifestyle-Medikament.
"sunday-market" gehe davon aus, dass der Deal mit Pharmacia Nastech ab 2003 zu einem ausgeglichenen Ergebnis verhelfe. Sollte für ein weiteres Medikament ein Partner gefunden werden - und die Aussichten sehe "sunday-market" als nicht schlecht an - wäre eine Neubewertung fällig. Auf Grund des hohen Risikos, das allerdings allen Small-Caps zueigen sei, empfehle "sunday-market" nur dem spekulativ und langfristig orientierten Anleger sich einige Stücke ins Depot zu legen.
Allerdings sehe im Augenblick die Chartsituation nicht gut aus. Seit dem Hoch am 15. Januar 02 bei 21,30 Euro habe die Aktie inzwischen ein Drittel an Wert verloren. Investoren sollten eine Bodenbildung abwarten, die spätestens bei 12 bis 13 Euro eintreten sollte.
Das Rating der Analysten von "sunday-market" für Nastech lautet auf "akkumulieren".
Nastech entwickele und teste Medikamente, die in Form von Sprays über die Nasenschleimhäute aufgenommen werden könnten. Sobald sich die Medikamente in neuer Applikationsform in klinischen Tests bewährt hätten, suche Nastech Partner für Vertrieb und Vermarktung. So sei bislang das von Nastech entwickelte Schmerzmittel "Stadol NS" von Bristol-Myers Squibb (BSM) vertrieben worden. Es werde z.B. nach Operationen oder bei Migräneanfällen verwendet. Da die Patente darauf inzwischen jedoch ausgelaufen seien, seien auch die Lizenzeinnahmen von BSM bereits Ende 2001 auf praktisch Null zurückgegangen.
Das einzige weitere Produkt, das sich zur Zeit auf dem Markt befinde, sei Nascobal. Das Mittel gegen Vitamin B12-Störungen sei in den USA von Schwarz Pharma lizenziert worden. Für Europa sei in Schweden eine Zulassung erlangt, jedoch noch kein Vertriebspartner gefunden worden. Für weitere, teilweise sehr interessante Produkte würden ebenfalls noch Partner gesucht.
Der Vorteil von Apomorphin sei, dass es schneller wirke und auch gemeinsam mit Herzmitteln eingenommen werden könne. Die häufigsten Nebenwirkungen seien allerdings Übelkeit und Brechreiz - nicht gerade förderlich für die angestrebte Situation. Die Umgehung des Magens und Einnahme als Nasenspray würde dies jedoch ausschließen. Eine Art schnellwirksames "Viagra-Nasenspray" hätte das Potenzial für ein neues Lifestyle-Medikament.
"sunday-market" gehe davon aus, dass der Deal mit Pharmacia Nastech ab 2003 zu einem ausgeglichenen Ergebnis verhelfe. Sollte für ein weiteres Medikament ein Partner gefunden werden - und die Aussichten sehe "sunday-market" als nicht schlecht an - wäre eine Neubewertung fällig. Auf Grund des hohen Risikos, das allerdings allen Small-Caps zueigen sei, empfehle "sunday-market" nur dem spekulativ und langfristig orientierten Anleger sich einige Stücke ins Depot zu legen.
Allerdings sehe im Augenblick die Chartsituation nicht gut aus. Seit dem Hoch am 15. Januar 02 bei 21,30 Euro habe die Aktie inzwischen ein Drittel an Wert verloren. Investoren sollten eine Bodenbildung abwarten, die spätestens bei 12 bis 13 Euro eintreten sollte.
Das Rating der Analysten von "sunday-market" für Nastech lautet auf "akkumulieren".
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