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Gorxheimertal (aktiencheck.de AG) - Engelbert Hörmannsdorfer, Chefredakteur von "BetaFaktor" nimmt die Aktie von NanoFocus im "Doersam-Brief" unter die Lupe.
Insbesondere dank des Kaufs des Siscan-Geschäftsbereichs von Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG sei NanoFocus schwer auf die Beine gekommen. Bei Siemens sei es eine kleine, aber feine Hightechsparte im Segment konfokale optische Messtechnik gewesen und man sei für den schnellsten konfokalen Sensor der Welt bekannt gewesen. Der für Siemens aus strategischer Sicht unbedeutende Bereich sei für NanoFocus ein Megaschritt. Denn in der Sparte 3D-Oberflächenanalysetools sei man jetzt mit fast allen marktbedeutenden Technologien und Produkten unterwegs. Und die Akquisition sei für NanoFocus einfach zu stemmen gewesen, denn es sei ein Lizenzdeal - d. h. bei Erfolg würden beide Partner daran profitieren.
Und Siscan wirke sich schon aus: Laut des Noch-CEO Dr. Hans Hermann Schreier habe man inzwischen mit der Konfokal-Technologie im Bereich Dentaltechnik einen Großauftrag von einem "der ganz Großen aus der Branche" erhalten. Zunächst sei es eine Auftragsentwicklung, die dann auch in eine Auftragsfertigung münde.
Abgesehen davon scheine es, dass sich die Pipeline nach der 2009er Kundenzurückhaltung generell erneut fülle. CFO Joachim Sorg zufolge habe man vorletzte Woche zwei weitere (normale) Aufträge gewonnen, und im kommenden Jahr sollten noch drei größere Aufträge anstehen. Mit diesen Deals in der Pipeline traue sich Sorg, jetzt für 2010 zum ersten Mal eine Guideline zu formulieren: Sollte das Unternehmen keinen größeren Deal mehr bekommen, würden es als Unterkante rund 5,5 Mio. EUR Umsatz. Mit dem einen oder anderen Deal sollten es im Normalfall allerdings rund 7 Mio. EUR werden. Den "Best Case" beziffere Sorg mit rund 8 Mio. EUR.
Ab dem Jahr 2011 sollte das Geschäft ohnehin brummen. Mindestens ein anderer, schon früher abgeschlossener, Großauftrag komme dann in die Serienproduktion, dessen fünfjähriges Auftragsvolumen immerhin bis zu 35 Mio. EUR betrage. Ab 2011 stehe damit ein richtiger Wachstumsschub an.
Echte Hightech aus Deutschland findet früher oder später immer ihren Weg zum Kunden, und die NanoFocus-Aktie ist zweifelsohne in ihrem Segment ganz vorne dran, so Engelbert Hörmannsdorfer, Chefredakteur von "BetaFaktor" in der aktuellen Ausgabe vom "Doersam-Brief". Wenn nur einer oder zwei der größeren Aufträge in der Pipeline in trockene Tücher gebracht würden, dann brenne in den folgenden zwei Jahren nichts an. Die Research-Kollegen von Independent Research würden den Titel mit einem Kursziel von 8 EUR versehen. Das sei mehr als plausibel im Hinblick auf ein 2011er KGV von 8. (Ausgabe 460 vom 29.11.2009) (30.11.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Insbesondere dank des Kaufs des Siscan-Geschäftsbereichs von Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG sei NanoFocus schwer auf die Beine gekommen. Bei Siemens sei es eine kleine, aber feine Hightechsparte im Segment konfokale optische Messtechnik gewesen und man sei für den schnellsten konfokalen Sensor der Welt bekannt gewesen. Der für Siemens aus strategischer Sicht unbedeutende Bereich sei für NanoFocus ein Megaschritt. Denn in der Sparte 3D-Oberflächenanalysetools sei man jetzt mit fast allen marktbedeutenden Technologien und Produkten unterwegs. Und die Akquisition sei für NanoFocus einfach zu stemmen gewesen, denn es sei ein Lizenzdeal - d. h. bei Erfolg würden beide Partner daran profitieren.
Und Siscan wirke sich schon aus: Laut des Noch-CEO Dr. Hans Hermann Schreier habe man inzwischen mit der Konfokal-Technologie im Bereich Dentaltechnik einen Großauftrag von einem "der ganz Großen aus der Branche" erhalten. Zunächst sei es eine Auftragsentwicklung, die dann auch in eine Auftragsfertigung münde.
Ab dem Jahr 2011 sollte das Geschäft ohnehin brummen. Mindestens ein anderer, schon früher abgeschlossener, Großauftrag komme dann in die Serienproduktion, dessen fünfjähriges Auftragsvolumen immerhin bis zu 35 Mio. EUR betrage. Ab 2011 stehe damit ein richtiger Wachstumsschub an.
Echte Hightech aus Deutschland findet früher oder später immer ihren Weg zum Kunden, und die NanoFocus-Aktie ist zweifelsohne in ihrem Segment ganz vorne dran, so Engelbert Hörmannsdorfer, Chefredakteur von "BetaFaktor" in der aktuellen Ausgabe vom "Doersam-Brief". Wenn nur einer oder zwei der größeren Aufträge in der Pipeline in trockene Tücher gebracht würden, dann brenne in den folgenden zwei Jahren nichts an. Die Research-Kollegen von Independent Research würden den Titel mit einem Kursziel von 8 EUR versehen. Das sei mehr als plausibel im Hinblick auf ein 2011er KGV von 8. (Ausgabe 460 vom 29.11.2009) (30.11.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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