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Die Analysten von Independent Research raten, die Aktie von Mount10 (WKN 657221) überzugewichten.
Mount10 leide gegenwärtig primär an zwei Faktoren. Das ehemalige Kerngeschäftsfeld, die Erstellung und der Betrieb von Storage Lösungen, weise Margendruck durch Überkapazitäten auf, da viele IT-Dienstleister aus dem noch margenschwächeren PC-Bereich in diesen Sektor drängten. Zudem müsse Mount10 aus strategischen Gründen im Bereich The Best Storage Architectures auch Hardware und Dienstleistungen aus dem Server-Bereich anbieten, der nochmals geringere Margen aufweise.
Um dem Margendruck zu entgehen, habe Mount10 versucht, sich im Bereich Managed Services zu positionieren. Die an sich richtige Strategie, sich als Outsourcing-Partner für bestimmte, eng definierte Branchen anzubieten, sei nicht aufgegangen, da auch hier mit dem Platzen der Internet-Blase signifikante Überkapazitäten zu verzeichnen seien. Mount10 habe erhebliche liquide Mittel für den Ausbau der beiden Data Centers in den Schweizer Alpen verbraucht. Dieser sei dennoch verhältnismäßig kostengünstig erfolgt, wie die relativ geringen Mittelabflüsse zeigten. Eine Reihe anderer Hosting-Dienstleister in den USA habe bereits Gläubigerschutz beantragen müssen, europäische Hosting-Anbieter wie Integra wiesen erheblich höhere Verluste und beträchtlich schlechtere EBITDA-Margen auf. Dennoch sei Mount10 als relativ kleines Unternehmen mit begrenzten liquiden Mitteln von der schwierigen Marktsituation deutlich negativ betroffen.
Die mit einem in 2001 vollzogenen Managementwechsel geänderte Unternehmensstrategie zeige aber bereits Wirkung: Die operativen Kosten würden sinken, die Margen erholten sich. Bei Independent Research erwarte man deshalb nur noch geringe operative Mittelabflüsse. Ab dem zweiten Quartal 2002 sollten die Mittelabflüsse vollständig gestoppt sein. Die erneute Umpositionierung mache Sinn. Mount10 profitiere im Segment Mount10ised Disaster Protection vom erheblich gestiegenen Sicherheitsbewusstsein. Durch die in Europa einmalig sicheren Data Fortress besitze das Unternehmen ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal.
Auch die verstärkte Fokussierung des Bereichs The Fastest Backup sei überzeugend, da sich das Unternehmen hier wesentlich besser profilieren könne und zudem über den Vorteil eigener Software und damit wesentlich besserer Rohmargen verfüge.
Durch Beschluss der Generalversammlung sei ein genehmigtes Kapital von 3,4 Mio. Schweizer Franken geschaffen worden. Dies entspreche 340.000 Inhaberaktien oder 3,4 Mio. Miteigentumsanteilen. Hierdurch könne das Unternehmen strategischen Partnern eine Beteiligung an Mount10 offerieren oder selbst Übernahmen gegen Ausgabe neuer Aktien vornehmen. Man halte es durchaus für realistisch, dass am Markt Interesse an einer strategischen Beteiligung an Mount10 bestehe. Das Segment The Best Storage Architectures könnte nach unserer Einschätzung bei Nutzung von Skaleneffekten durchaus profitabel wachsen. Eine Beteiligung durch einen geeigneten Partner würde deshalb für Mount10 erhebliche Vorteile bringen.
Die von uns herangezogene Bewertung mit einem DCF-Modell indiziere eine beträchtliche Unterbewertung. Hierbei müsse aber angemerkt werden, dass sich diese Modellrechnung auf positive Cash-flows beziehe, die erst in der Zukunft erwirtschaftet würden. Gegenwärtig arbeite das Unternehmen noch defizitär. Die Liquidität müsse sorgsam gemanaged werden, Bankkredite stellten gegenwärtig keine Finanzierungsalternative dar, weshalb eine erfolgreiche Kapitalerhöhung notwendig sei. Interessant sei Mount10 wegen der Chancen auf einen Turn-around, weil die gegenwärtige Bewertung dieses Szenario nicht einpreise. Die Marktkapitalisierung sei mit rund 6 Mio. Euro sehr gering. Allerdings sei der wert nur für spekulative Anleger geeignet.
Deshalb lautet das Votum der Experten von Independent Research für die Aktie von Mount10 "übergewichten".
Mount10 leide gegenwärtig primär an zwei Faktoren. Das ehemalige Kerngeschäftsfeld, die Erstellung und der Betrieb von Storage Lösungen, weise Margendruck durch Überkapazitäten auf, da viele IT-Dienstleister aus dem noch margenschwächeren PC-Bereich in diesen Sektor drängten. Zudem müsse Mount10 aus strategischen Gründen im Bereich The Best Storage Architectures auch Hardware und Dienstleistungen aus dem Server-Bereich anbieten, der nochmals geringere Margen aufweise.
Um dem Margendruck zu entgehen, habe Mount10 versucht, sich im Bereich Managed Services zu positionieren. Die an sich richtige Strategie, sich als Outsourcing-Partner für bestimmte, eng definierte Branchen anzubieten, sei nicht aufgegangen, da auch hier mit dem Platzen der Internet-Blase signifikante Überkapazitäten zu verzeichnen seien. Mount10 habe erhebliche liquide Mittel für den Ausbau der beiden Data Centers in den Schweizer Alpen verbraucht. Dieser sei dennoch verhältnismäßig kostengünstig erfolgt, wie die relativ geringen Mittelabflüsse zeigten. Eine Reihe anderer Hosting-Dienstleister in den USA habe bereits Gläubigerschutz beantragen müssen, europäische Hosting-Anbieter wie Integra wiesen erheblich höhere Verluste und beträchtlich schlechtere EBITDA-Margen auf. Dennoch sei Mount10 als relativ kleines Unternehmen mit begrenzten liquiden Mitteln von der schwierigen Marktsituation deutlich negativ betroffen.
Auch die verstärkte Fokussierung des Bereichs The Fastest Backup sei überzeugend, da sich das Unternehmen hier wesentlich besser profilieren könne und zudem über den Vorteil eigener Software und damit wesentlich besserer Rohmargen verfüge.
Durch Beschluss der Generalversammlung sei ein genehmigtes Kapital von 3,4 Mio. Schweizer Franken geschaffen worden. Dies entspreche 340.000 Inhaberaktien oder 3,4 Mio. Miteigentumsanteilen. Hierdurch könne das Unternehmen strategischen Partnern eine Beteiligung an Mount10 offerieren oder selbst Übernahmen gegen Ausgabe neuer Aktien vornehmen. Man halte es durchaus für realistisch, dass am Markt Interesse an einer strategischen Beteiligung an Mount10 bestehe. Das Segment The Best Storage Architectures könnte nach unserer Einschätzung bei Nutzung von Skaleneffekten durchaus profitabel wachsen. Eine Beteiligung durch einen geeigneten Partner würde deshalb für Mount10 erhebliche Vorteile bringen.
Die von uns herangezogene Bewertung mit einem DCF-Modell indiziere eine beträchtliche Unterbewertung. Hierbei müsse aber angemerkt werden, dass sich diese Modellrechnung auf positive Cash-flows beziehe, die erst in der Zukunft erwirtschaftet würden. Gegenwärtig arbeite das Unternehmen noch defizitär. Die Liquidität müsse sorgsam gemanaged werden, Bankkredite stellten gegenwärtig keine Finanzierungsalternative dar, weshalb eine erfolgreiche Kapitalerhöhung notwendig sei. Interessant sei Mount10 wegen der Chancen auf einen Turn-around, weil die gegenwärtige Bewertung dieses Szenario nicht einpreise. Die Marktkapitalisierung sei mit rund 6 Mio. Euro sehr gering. Allerdings sei der wert nur für spekulative Anleger geeignet.
Deshalb lautet das Votum der Experten von Independent Research für die Aktie von Mount10 "übergewichten".
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