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Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" hoffen, dass die Anleger alle derzeit im boomenden Markt satte Gewinne einfahren.
Die Experten jedenfalls hätten derzeit gleich doppelten Grund zur Freude, weil sie neben all den schönen Gewinnen in den letzten drei und sechs Monaten die beste Trefferquote aller Analysten gehabt hätten. Mehr dazu weiter unten.
Selbstverständlich würden sich die Experten aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern würden die Anleger weiter über die spektakulärsten und gewinnträchtigsten Anlagethemen informieren. Mit Molybdän mache sich ein immer noch relativ unbekannter Rohstoff auf, Uran als den Top-Performer schlechthin, einzuholen. Die Experten würden den Anlegern die Hintergründe und die besten Aktien aus dem Sektor nennen.
Anleger sollten die Experten zunächst noch kurz auf eine aktuelle Studie über die Trefferquote von Analysten eingehen lassen, die von der renommierten Citibank in Auftrag gegeben worden sei. Im Ranking über die Trefferquote von Aktien-Empfehlungen belege der "Geldanlage-Report" in der 3- und 6-Monats-Wertung den ersten Rang. Dabei würden die Experten mit einer Trefferquote von 77 bzw. 76-Prozent die Konkurrenz gleich um 8 Prozentpunkte distanzieren!
Die Experten möchten sich hier nicht im Eigenlob suhlen und selbstverständlich gehöre immer auch ein Quäntchen Glück bei der Auswahl der Empfehlungen mit dazu. Dennoch würden die Experten glauben, dass sie mit Recht stolz sein könnten auf diese Auszeichnung. Vor allem aber - und das sei den Experten das Wichtigste - zeige sie, dass sie ehrliche und sauber recherchierte Arbeit abliefern würden und nicht wie viele andere kostenlose Börsenbriefe fadenscheinige "Auftrags"-Kaufempfehlungen unter das Volk bringen würden.
Zudem würden die Experten auch nicht davor zurückschrecken, Verkaufsempfehlungen auszusprechen, wenn es denn sein müsse. Als die Experten beispielsweise die Hintergründe der massiven Kursmanipulationen bei DeBeira Goldfields publik gemacht hätten, seien sie von einschlägiger Seite übelst als Nestbeschmutzer beschimpft worden.
Inzwischen habe die Aktie von den Höchstständen übrigens nicht weniger als 95 Prozent verloren und dümpele bei 0,70 Euro als Pennystock der Bedeutungslosigkeit entgegen.
So, nun aber zurück "an die Arbeit".
Einer der angesagtesten und erfolgreichsten kanadischen Rohstoff-Spezialisten, Eric Sprott, Gründer und Vorstand von Sprott Securities, sei einer der ersten institutionellen Anleger gewesen, der sich bei Uran-Aktien eingekauft habe. Bereits in 2005 habe er sich dabei für den kommenden Uran-Boom positioniert - und habe seither exorbitante Gewinne eingefahren.
Anfang Mai nun habe Sprott mit der Bekanntgabe überrascht, er wolle mit seiner neu gegründeten Molybdenum Participation Corporation speziell in Molybdän-Explorer investieren. Dadurch sei erstmals eine breitere Öffentlichkeit so richtig auf Molybdän aufmerksam geworden. Die wichtigsten Player wie Thompson Creek (ehemals: Blue Pearl), Moly Mines und Adanac Moly hätten einen zusätzlichen Kursschub erhalten.
Molybdän sei ein hochfestes, zähes und hartes Metall mit silbrigweißem Glanz. Es werde nicht von reduzierenden Säuren angegriffen und daher bevorzugt zur Herstellung von säurebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen verwendet.
Zusätzlich werde es auch von der Flugzeug- und Ölindustrie nachgefragt. Rund zwei Drittel des jährlich hergestellten Molybdäns von mehr als 200.000 Tonnen werde zur Erzeugung von Metalllegierungen verwendet - und diese würden immer stärker nachgefragt. Über die Hintergründe des Stahlbooms und seine Profiteure (z.B. die Salzgitter-Aktie!) hätten die Experten die Anleger an dieser Stelle bereits häufiger informiert. Durch die enormen Steigerungsraten werde auch immer mehr Molybdän verbraucht. Doch der Rohstoff sei knapp.
Das hänge auch damit zusammen, dass die wichtigsten Produzenten wie Phelps Dodge oder Codelco Kupferproduzenten seien und Molybdän dabei quasi nur als Beiprodukt bei der Kupferproduktion anfalle. Damit könne das Angebot bei weitem nicht so flexibel auf die steigende Nachfrage angepasst werden wie dies erforderlich wäre.
Hinzu komme, dass auch vonseiten der Ölindustrie das erst 1778 entdeckte Metall immer mehr nachgefragt werde. Denn: Die wichtigen Pipelines zum Transport von Öl und Gas seien weltweit in einem schlechten Zustand. Immer wieder gebe es Meldungen über Lecks, die eine massive Umweltgefährdung mit sich bringen würden. Der prominenteste Zwischenfall habe sich im September letzten Jahres ereignet als eine BP-Pipeline im riesigen Prudhoe Bay-Feld in Alaska betroffen gewesen sei.
Das sei kein Zufall gewesen denn über die Hälfte der Pipelines amerikanischer Ölgesellschaften würden als veraltet gelten und dürften der Korrosion nicht mehr allzu lange Stand halten. Moderne Pipelines, die zu einem Viertel Prozent mit Molybdän versetzt seien, würden im Gegensatz dazu deutlich langsamer rosten.
Damit nicht genug, würden auch Flugzeugbauer wie Boeing enorme Steigerungen bei den Auftragseingängen melden. Das heiße: Auch der dritte wichtige Moly-Abnehmer steigere den Verbrauch!
Die Folgen seien beträchtlich: Seit 1960 sei der weltweite Molybdänverbrauch um mehr als 500 Prozent gestiegen, der Preis für ein britisches Pound (etwas mehr als ein deutsches Pfund) habe sich seit 2000 fast verzehnfacht. Aktuell würden wir auf einem historischen Höchststand bei 32 US-Dollar/Pound liegen. Bis 2009 werde mit einem Angebotsdefizit zwischen 10 und 26 Millionen Pfund gerechnet.
Die Rahmenbedingungen für einen weiter steigenden Preis seien also exzellent. Dies hänge auch damit zusammen, dass es bisher aus den oben genannten Gründen kaum reine Molybdän-Produzenten gebe. Noch weniger davon seien börsennotiert. Der Run auf die wenigen guten Titel sei daher in vollem Gange.
Der Hintergrund, der eine solche Ver-20-fachung des Aktienkurses möglich gemacht habe, sei der weltweite Investitionsboom, der die Stahlpreise in ungeahnte Höhen treibe.
Und ein Ende sei nicht in Sicht: Aktuelle Schätzungen von Branchen-Insidern würden davon ausgehen, dass auch in 2007 die Stahlproduktion wieder kräftig wachsen werde. Nicht weniger als 1,18 Milliarden Tonnen Stahl sollten heuer geschmiedet werden. 2008 solle eine weitere Steigerung in gleicher Größenordnung auf dann 1,28 Milliarden Tonnen erfolgen.
(Ausgabe vom 06.06.2007) (08.06.2007/ac/a/m)
Die Experten jedenfalls hätten derzeit gleich doppelten Grund zur Freude, weil sie neben all den schönen Gewinnen in den letzten drei und sechs Monaten die beste Trefferquote aller Analysten gehabt hätten. Mehr dazu weiter unten.
Selbstverständlich würden sich die Experten aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern würden die Anleger weiter über die spektakulärsten und gewinnträchtigsten Anlagethemen informieren. Mit Molybdän mache sich ein immer noch relativ unbekannter Rohstoff auf, Uran als den Top-Performer schlechthin, einzuholen. Die Experten würden den Anlegern die Hintergründe und die besten Aktien aus dem Sektor nennen.
Anleger sollten die Experten zunächst noch kurz auf eine aktuelle Studie über die Trefferquote von Analysten eingehen lassen, die von der renommierten Citibank in Auftrag gegeben worden sei. Im Ranking über die Trefferquote von Aktien-Empfehlungen belege der "Geldanlage-Report" in der 3- und 6-Monats-Wertung den ersten Rang. Dabei würden die Experten mit einer Trefferquote von 77 bzw. 76-Prozent die Konkurrenz gleich um 8 Prozentpunkte distanzieren!
Die Experten möchten sich hier nicht im Eigenlob suhlen und selbstverständlich gehöre immer auch ein Quäntchen Glück bei der Auswahl der Empfehlungen mit dazu. Dennoch würden die Experten glauben, dass sie mit Recht stolz sein könnten auf diese Auszeichnung. Vor allem aber - und das sei den Experten das Wichtigste - zeige sie, dass sie ehrliche und sauber recherchierte Arbeit abliefern würden und nicht wie viele andere kostenlose Börsenbriefe fadenscheinige "Auftrags"-Kaufempfehlungen unter das Volk bringen würden.
Zudem würden die Experten auch nicht davor zurückschrecken, Verkaufsempfehlungen auszusprechen, wenn es denn sein müsse. Als die Experten beispielsweise die Hintergründe der massiven Kursmanipulationen bei DeBeira Goldfields publik gemacht hätten, seien sie von einschlägiger Seite übelst als Nestbeschmutzer beschimpft worden.
Inzwischen habe die Aktie von den Höchstständen übrigens nicht weniger als 95 Prozent verloren und dümpele bei 0,70 Euro als Pennystock der Bedeutungslosigkeit entgegen.
So, nun aber zurück "an die Arbeit".
Einer der angesagtesten und erfolgreichsten kanadischen Rohstoff-Spezialisten, Eric Sprott, Gründer und Vorstand von Sprott Securities, sei einer der ersten institutionellen Anleger gewesen, der sich bei Uran-Aktien eingekauft habe. Bereits in 2005 habe er sich dabei für den kommenden Uran-Boom positioniert - und habe seither exorbitante Gewinne eingefahren.
Molybdän sei ein hochfestes, zähes und hartes Metall mit silbrigweißem Glanz. Es werde nicht von reduzierenden Säuren angegriffen und daher bevorzugt zur Herstellung von säurebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen verwendet.
Zusätzlich werde es auch von der Flugzeug- und Ölindustrie nachgefragt. Rund zwei Drittel des jährlich hergestellten Molybdäns von mehr als 200.000 Tonnen werde zur Erzeugung von Metalllegierungen verwendet - und diese würden immer stärker nachgefragt. Über die Hintergründe des Stahlbooms und seine Profiteure (z.B. die Salzgitter-Aktie!) hätten die Experten die Anleger an dieser Stelle bereits häufiger informiert. Durch die enormen Steigerungsraten werde auch immer mehr Molybdän verbraucht. Doch der Rohstoff sei knapp.
Das hänge auch damit zusammen, dass die wichtigsten Produzenten wie Phelps Dodge oder Codelco Kupferproduzenten seien und Molybdän dabei quasi nur als Beiprodukt bei der Kupferproduktion anfalle. Damit könne das Angebot bei weitem nicht so flexibel auf die steigende Nachfrage angepasst werden wie dies erforderlich wäre.
Hinzu komme, dass auch vonseiten der Ölindustrie das erst 1778 entdeckte Metall immer mehr nachgefragt werde. Denn: Die wichtigen Pipelines zum Transport von Öl und Gas seien weltweit in einem schlechten Zustand. Immer wieder gebe es Meldungen über Lecks, die eine massive Umweltgefährdung mit sich bringen würden. Der prominenteste Zwischenfall habe sich im September letzten Jahres ereignet als eine BP-Pipeline im riesigen Prudhoe Bay-Feld in Alaska betroffen gewesen sei.
Das sei kein Zufall gewesen denn über die Hälfte der Pipelines amerikanischer Ölgesellschaften würden als veraltet gelten und dürften der Korrosion nicht mehr allzu lange Stand halten. Moderne Pipelines, die zu einem Viertel Prozent mit Molybdän versetzt seien, würden im Gegensatz dazu deutlich langsamer rosten.
Damit nicht genug, würden auch Flugzeugbauer wie Boeing enorme Steigerungen bei den Auftragseingängen melden. Das heiße: Auch der dritte wichtige Moly-Abnehmer steigere den Verbrauch!
Die Folgen seien beträchtlich: Seit 1960 sei der weltweite Molybdänverbrauch um mehr als 500 Prozent gestiegen, der Preis für ein britisches Pound (etwas mehr als ein deutsches Pfund) habe sich seit 2000 fast verzehnfacht. Aktuell würden wir auf einem historischen Höchststand bei 32 US-Dollar/Pound liegen. Bis 2009 werde mit einem Angebotsdefizit zwischen 10 und 26 Millionen Pfund gerechnet.
Die Rahmenbedingungen für einen weiter steigenden Preis seien also exzellent. Dies hänge auch damit zusammen, dass es bisher aus den oben genannten Gründen kaum reine Molybdän-Produzenten gebe. Noch weniger davon seien börsennotiert. Der Run auf die wenigen guten Titel sei daher in vollem Gange.
Der Hintergrund, der eine solche Ver-20-fachung des Aktienkurses möglich gemacht habe, sei der weltweite Investitionsboom, der die Stahlpreise in ungeahnte Höhen treibe.
Und ein Ende sei nicht in Sicht: Aktuelle Schätzungen von Branchen-Insidern würden davon ausgehen, dass auch in 2007 die Stahlproduktion wieder kräftig wachsen werde. Nicht weniger als 1,18 Milliarden Tonnen Stahl sollten heuer geschmiedet werden. 2008 solle eine weitere Steigerung in gleicher Größenordnung auf dann 1,28 Milliarden Tonnen erfolgen.
(Ausgabe vom 06.06.2007) (08.06.2007/ac/a/m)










