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Solang die Analysten der Sparkasse Bremen keine Erfolge erkennen, ist die MobilCom-Aktie (WKN 662240) kein Thema.
Am 13. September 2002 habe MobilCom nach Aussage des neuen Vorstandsvorsitzenden Grenz vor der Insolvenz gestanden. Da France Télécom den Vertrag über den gemeinsamen Aufbau eines UMTS-Netzes gekündigt hätte, sei die Finanzierung des Projekts nicht mehr möglich gewesen. Nach zähen Verhandlungen habe France Télécom zugestimmt, 7,1 Mrd. Euro Verbindlichkeiten von MobilCom, die für den Aufbau des UMTS-Netzes eingegangen worden seien, zu übernehmen. Im Gegenzug habe MobilCom seine UMTS-Aktivitäten komplett "eingefroren". Alle Vermögensgegenstände, die damit zusammenhängen würden, seien vollständig abgeschrieben worden.
Diese Abschreibung habe einen Umfang von 9,9 Mrd. Euro. Diese Maßnahmen seien nicht ohne Folgen für Bilanz von MobilCom geblieben. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres würden die Büdelsdorfer einen Verlust vor Steuern von 3,22 Mrd. Euro ausweisen. Gegenüber dem letzten Jahresabschluss sei das Eigenkapital von 3,8 auf 0,6 Mrd. Euro gesunken. Damit sei die Bilanz von MobilCom formal bereinigt und das "Abenteuer UMTS" beendet. Das Unternehmen stehe vor einem Neuanfang als Service-Provider für Mobilfunkdienste. 1.850 der knapp 5.000 MobilCom-Mitarbeiter würden daran nicht mehr mitwirken. MobilCom müsse jetzt beweisen, dass das alte Geschäftsmodell als Service-Provider noch profitabel funktioniere.
Solang die Analysten der Sparkasse Bremen keine Erfolge erkennen, ist die MobilCom-Aktie kein Thema.
Am 13. September 2002 habe MobilCom nach Aussage des neuen Vorstandsvorsitzenden Grenz vor der Insolvenz gestanden. Da France Télécom den Vertrag über den gemeinsamen Aufbau eines UMTS-Netzes gekündigt hätte, sei die Finanzierung des Projekts nicht mehr möglich gewesen. Nach zähen Verhandlungen habe France Télécom zugestimmt, 7,1 Mrd. Euro Verbindlichkeiten von MobilCom, die für den Aufbau des UMTS-Netzes eingegangen worden seien, zu übernehmen. Im Gegenzug habe MobilCom seine UMTS-Aktivitäten komplett "eingefroren". Alle Vermögensgegenstände, die damit zusammenhängen würden, seien vollständig abgeschrieben worden.
Diese Abschreibung habe einen Umfang von 9,9 Mrd. Euro. Diese Maßnahmen seien nicht ohne Folgen für Bilanz von MobilCom geblieben. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres würden die Büdelsdorfer einen Verlust vor Steuern von 3,22 Mrd. Euro ausweisen. Gegenüber dem letzten Jahresabschluss sei das Eigenkapital von 3,8 auf 0,6 Mrd. Euro gesunken. Damit sei die Bilanz von MobilCom formal bereinigt und das "Abenteuer UMTS" beendet. Das Unternehmen stehe vor einem Neuanfang als Service-Provider für Mobilfunkdienste. 1.850 der knapp 5.000 MobilCom-Mitarbeiter würden daran nicht mehr mitwirken. MobilCom müsse jetzt beweisen, dass das alte Geschäftsmodell als Service-Provider noch profitabel funktioniere.
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