Metabox verkaufen




05.12.00 00:00
Frankfurter Tagesdienst

Der Frankfurter Tagesdienst rät nach wie vor Metabox (WKN 692120) zu veräußern.

Metabox habe wieder einmal ein außergewöhnliches Firmenkapitel geschrieben. In der abgelaufenen Woche sei dem Systemanbieter aufgefallen, dass der Jahresabschluss für 1999 komplett überarbeitet werden müsste. Man habe nämlich fälschlicherweise die akquirierte britische Amstrad vollständig konsolidiert.

Diese hätte aber nur anteilig konsolidiert werden dürfen. Das Resultat des Fauxpas sei gewaltig. Statt der angegebenen 42,9 Mio. DM würden die Erlöse für 1999 jetzt nur 17,5 Mio. DM betragen.

Auch die Aussichten für dieses Geschäftsjahr seien undurchsichtig. Man rechne mit einem Verlust in Höhe von 15 Mio. DM aufgrund der hohen Entwicklungskosten für die neue Metabox 1000/2000. Dementsprechende Umsätze ständen allerdings erst im nächsten Jahr an.

Dadurch komme Metabox auch in Finanznöte, denn die liquiden Mittel seien seit September 1999 von 29 Mio. DM auf 3 Mio. DM zurück gegangen. Zwar hätten Großaktionäre eine Finanzspritze angekündigt in Höhe von 20 Mio. DM in nächsten Vierteljahr, dennoch bleibt der Tagesdienst bei seiner Verkaufsempfehlung.








 
 
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