Metabox unglaubwürdig




01.02.01 00:00
Frankfurter Tagesdienst

Der Frankfurter Tagesdienst empfiehlt Metabox (WKN 692120) strikt zum Verkauf.

Dem Vorstand sei auch die durchsichtigste Begründung nicht schade genug, um nach den vollmundigen milliardenschweren Ankündigungen des letzten Jahres jetzt immer schlechtere Prognosen abzuliefern.

Im September letzten Jahres hätte das die Unternehmen die Umsatzprognose für das Jahr 2000 von 198 Mio. auf 70 Mio. DM reduziert gehabt. Aus einem avisierten Gewinn von 14 Mio. DM sei ein prognostizierter Verlust von 15 Mio. DM geworden.

Am Dienstag seien die Zahlen weiter zurück gedreht worden. Die Erlöse im Geschäftsjahr 2000 würden nun nur noch 50 Mio. DM betragen. Aus dem avisierten Verlust von 15. Mio. DM würden nun 19 Mio. DM "Miese". Verantwortlich dafür seien zwei Aufträge über insgesamt 20 Mio. DM, welche nicht wie geplant zur Ausführung gekommen seien.

Dieser Vorstand dürfte mittlerweile auch das letzte bisschen Glaubwürdigkeit verspielt haben. Bereits seit Juli letzten Jahres seien die vollmundigen Ankündigungen seitens Metabox zusehends nebulöser geworden. Nach wie vor könnte die einzig logische Handlungsalternative nur verkaufen lauten.








 
 
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