Metabox nicht zeichnen




01.07.99 00:00
Wirtschaftswoche

Von einer Zeichnung der Aktien der Metabox AG (WKN 692120) raten die Analysten der Wirtschaftswoche ab.

Es bestehe die Gefahr, dass sich die Geschichte wiederhole, schließlich gehörten die Metabox-Gründer in den achtziger Jahren zu den Entwicklern des Amiga, einem preiswerten und bedienerfreundlichen Computer. Gegen die Marktmacht von Microsoft und Intel hätte das Projekt aber keine Chance gehabt. Ein ähnliches Schicksal könne nun auch der Metabox drohen. Das Unternehmen wolle jetzt mit einer Set-Top-Box auf den Markt kommen, die einen Internetzugang über TV und Telefonleitung biete. Zusätzlich würden die Kunden über das MetaWeb Zugriff auf 100.000 Netz-Seiten, die offline ohne Telefonkosten nutzbar seien, erhalten. Größter Unsicherheitsfaktor sei, dass die amerikanischen Branchenriesen AOL und Microsoft ebenfalls auf den Markt des Internet-TV-Geschäfts drängen würden. Spätestens Anfang 2000 dürften sie auf den Markt kommen. Auch aus Deutschland drohe Konkurrenz. So wolle die Telefongesellschaft Mobilcom in Zusammenarbeit mit Infomatec ab Juli 99 ein Internetangebot auf dem Heim-TV anbieten. Gegen diese Konkurrenz werde es Metabox schwer haben, so Wirtschaftswoche. Das von Metabox vorgegebene Umsatzziel von zehn Millionen Euro sei optimistisch.






 
 
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